Dieses Foto stellten dankenwerterweise Helga Küßner und Christa Egle zur Verfügung.
Das Forsthaus Krähenbach kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erstmals erwähnt ist ein Forstmeister im Krähenbach im Jahre 1508. Er vertrat damals die Fürstenbergische Herrschaft.
Das heutige Forsthaus Krähenbach ist freilich sehr viel jünger. Es wurde in den Jahren 1902 bis 1904 erbaut. Im östlichen Gebäudeteil wohnte ein Jagdaufseher, während im westlichen Teil der zuständige Förster für das fürstliche Revier untergebracht war.
Der letzte fürstliche Revierleiter ist Alfons Bier aus Rötenbach, der von 1968 bis 1977 amtiert und hier zusammen mit seiner Ehefrau Annemarie geb. Maier wohnt.
Standort des Fotografen: 47.925237, 8.325208
An das Forsthaus Krähenbach hab ich schöne Erinnerungen. Von 1968 bis 1977 war Alfons Bier aus Rötenbach der letzte fürstliche Revierleiter. Er wohnte hier mit seiner Frau Annemarie geb. Maier aus Dittishausen, bei denen ich aufwuchs, und seinen fünf Kindern. Annemarie war
„Taxifahrerin“, sie mußte die vier älteren Kindern täglich nach Unterbränd später nach Löffingen in die Schule fahren. Ein Besuch war immer etwas besonderes. Die Kinder ( aus Dittishausen Bräunlingen und unsere Tochter) fühlten sich hier unheimlich wohl. Als das Revier neu aufgeteilt wurde, ist Alfons nach Bittelbrunn bei Engen versetzt worden, wo die Eheleute heute noch leben. Seit dem Wegzug von Krähenbach ist das ehemalige Forsthaus vermietet.
Im östlichen Teil wohnte noch kurze Zeit Luise Müller mit ihrer Familie.
Vielen Dank für das Teilen dieser persönlichen Erinnerung!
Schön zu lesen, ich bin eine Enkelin von Luise Müller. Meinen Papa ist im Forsthaus aufgewachsen. Oma hat später Adolf Fritsche geheiratet und sie sind dann nach Löffingen gezogen.
Vielen Dank für die Info! Wir freuen uns, wenn wir mit dem Foto eine Freude gemacht haben…