Haus Frei in der Bittengasse, 1997

Sammlung Familie Waßmer

Das kleine Häuschen steht in der Bittengasse, in alten Dokumenten auch »Bittengrabenweg« genannt. Es ist eines der wenigen Gebäude, die seit altersher außerhalb des Stadtrings standen. Obwohl das Haus so niedrig ist, verfügt es doch über zwei Stockwerke, wenngleich die Deckenhöhe sehr niedrig ist. Das Häuschen ist angebaut an das Haus Kirner (Kirchstr. 5), den einstigen St. Blasianischen Mayerhof. Es war zunächst das »Nebenhäusle«, das bei einer Erbteilung abgetrennt wurde.

Standort des Fotografen: 47.883694, 8.345814

Haus Hasenfratz in der Bittengasse, ca. 1995

Sammlung Familie Waßmer

Bevor das Haus Hasenfratz in der Bittengasse abgerissen wird, entsteht dieses Farbfoto, um den baulichen Zustand vor dem Abbruch zu dokumentieren. Zuletzt wohnte in dem Gebäude, das der Stadtgemeinde gehörte, eine Familie aus dem Kosovo, die als Bürgerkriegsflüchtlinge in Löffingen Schutz gefunden hatte. Nach ihrer Rückkehr stand das Haus leer. 2004 erfolgt dann der Abbruch.

Im Hintergrund zu sehen sind die Rückansichten der ehemaligen »Zehntscheuer« (Kirchstr. 9) und des Hauses Maier (Kirchstr. 7), das Mitte der 1990er Jahre ebenfalls abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird.

Standort des Fotografen: 47.883666, 8.345814

Zwei Fotos von der Vergoldung des Kreuzes auf der Kirchturmspitze, 1990

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.

Ein Handwerker ist gerade dabei, das Kreuz der Kirchturmspitze neu zu vergolden. Man könnte meinen, dass das Kreuz dazu abgenommen wurde und der Handwerker bei seiner Arbeit in der Werkstatt sitzt. In Wirklichkeit sitzt er in luftiger Höhe auf dem 51 Meter hohen Turm der katholischen Pfarrkirche St. Michael.

Der 1855/57 erbaute Kirchturm ist komplett eingerüstet und mit Planen verhüllt, weil er gerade renoviert wird. Auf dem zweiten Bild ist die Plane bei Seite geschoben, so dass der Blick am Kreuz vorbei auf die Dächer des Städtchens fällt. Zu erkennen sind die Häuser in der Seppenhofer Straße, darunter das Altenpflegeheim St. Martin, und in der Bonndorfer Straße.

Standort des Fotografen: 47.882618, 8.344001

Vergoldung der Kirchturmspitze, 1990

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.

In luftiger Höhe auf dem 51 Meter hohen Turm der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist dieses Foto enstanden. Der 1855/57 erbaute Kirchturm ist komplett eingerüstet, weil er gerade renoviert wird. Im Zuge dessen wird auch die Turmspitze mit dem Kreuz neu vergoldet. Der Blick fällt am Kreuz vorbei auf die Dächer des Städtchens. Zu erkennen sind die Häuser in der Bittengasse, darunter das Postamt, aber auch die Realschule mit der Sporthalle und dahinter die Häuser im »Schlempental«.

Standort des Fotografen: 47.882618, 8.344001

Fronleichnamsprozession in der Maienlandstraße, 14. Juni 1990

Sammlung Familie Waßmer

Bei strahlendem Sonnenschein zieht die Fronleichnamsprozession durch die Maienlandstraße und biegt in die Rötengasse ein. Hinter den Ministranten schreitet der Priester mit der Monstranz und dem Allerheiligsten. In diesem Jahr ist es nicht Stadtpfarrer Hermann Litterst (1929-2013), sondern Stephan Burger (geb. 1962). Er ist wenige Wochen zuvor am 20. Mai 1990 im Freiburger Münster zum Priester geweiht worden und hat anschließend seine Heimatprimiz in Löffingen gefeiert. Vier uniformierte Feuerwehrmänner geben mit gezücktem Schwert ein Ehrengeleit. Im Prozessionszug folgen Bürgermeister Dieter Mellert und die Damen und Herren Gemeinderäte.

Standort des Fotografen: 47.885417, 8.342689

Wandgemälde an der Brunnenstube in der Kirchstraße, 1999

Familie Waßmer

An der Fassade der Brunnenstube in der Kirchstraße ist ein Wandgemälde angebracht. Es erinnert daran, dass hier einst der Ferkelmarkt stattfand.

Seit 1828 hatte sich die Stadtgemeinde um die Erlaubnis zur Abhaltung von Ferkelmärkten bemüht. Erst 1861 erhielt sie die Erlaubnis, monatlich am zweiten Montag auch Schweine zu vermarkten.

Standort des Fotografen: 47.882970, 8.344008

Marienbrunnen in der Seppenhofer Straße, ca. 1995

Sammlung Familie Waßmer

Bis heute steht der Marienbrunnen in der Seppenhofer Straße an der Abzweigung des Pfarrwegs. Der Brunnen bildet mit dem Josefsbrunnen in der Oberen Hauptstraße eine Einheit. Die beiden Figuren sollen von einem alten Grabmal stammen, das sich einst auf dem Friedhof befand. Als das Grab aufgelöst wurde, nahm man die Figuren und schmückte damit die Brunnensäulen.

Im Hintergrund ist das Gebäude vom Altenpflegeheim St. Martin zu sehen, das bis 1983 als Städtisches Krankenhaus diente.

Standort des Fotografen: 47.882033, 8.344346

Haus Wölfle in der Oberen Hauptstraße vor dem Umbau, 1992

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Josef Wölfle zur Verfügung.

Wie viele Landwirte gaben die Wölfles auch ihre Landwirtschaft auf. Dieses Foto entstand kurz vor dem Abbruch der linken Gebäudehälfte. Der Ökonomiebereich hatte seine Funktion verloren. Er wurde abgerissen und an seiner Stelle Wohnungen errichtet.

Standort des Fotografen: 47.885231, 8.350538

Gasthaus »Hexenschopf« in der Oberen Hauptstraße, ca. 1995

Sammlung Familie Waßmer

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts war das Haus Obere Hauptstraße 9 im Besitz der Familie Gebert. Die Restauration, über mehrere Generationen hinweg betrieben, wurde kurz und knapp »Gebert« genannt. Die letzte Wirtin war Josefa Geisinger geb. Gebert. Unter ihr wurde das Gasthaus zum Vereinslokal der Löffinger Hexengruppe. Als sie das Haus in den 1980er Jahren verkaufte, benannten die neuen Betreiber das Gasthaus in »Hexenschopf« um. Das altehrwürdige Haus, eines der ältesten des Städtchens, wurde liebevoll renoviert. Am Seitengiebel wurde ein Stück Fachwerkmauer freigelegt. Eine geschnitzte Hexe verzierte die hölzerne Eingangstür.

Standort des Fotografen: 47.884351, 8.347032

Gewölbekeller im Haus Knödler in der Oberen Hauptstraße, ca. 1995

Sammlung Familie Waßmer

Seit 2013 ist das Haus Obere Hauptstraße 7 ein Wellness-Hotel. Von außen erinnert heute nichts mehr daran, dass sich darin einst für viele Jahre eine Bierbrauerei und Restauration befand. Nur wer in das Untergeschoss hinabsteigt und in dem kalten Kellergewölbe steht, bekommt eine Ahnung von der Geschichte des Hauses, als hier Bierfässer gelagert wurden.

Standort des Fotografen: 47.884588, 8.346156

Brandruine »Pilgerhof« in der Maienlandstraße, ca. 1995

Sammlung Familie Waßmer

1990 verkauften die Wirtsleute Jupp und Anita Hoitz ihren »Schwarzwaldgasthof Pilgerhof« an einen neuen Betreiber. Seit 1960 hatten sie das Gasthaus sehr erfolgreich betrieben und es zu einem renommierten Haus gemacht, das überregionale Bekanntheit erlangte. Doch im November 1993 brannte das Gebäude ab. Mehrere Jahre stand die Brandruine im Maienland, abgesperrt durch ein Flatterband, und verschandelte die Nachbarschaft. Schließlich wurde die linke Gebäudehälfte abgerissen und ein Parkplatz angelegt, während in der rechten Hälfte Wohnungen eingerichtet wurden.

Standort des Fotografen: 47.886864, 8.341605