Verkaufsausstellung des Sägewerk Benz, August 1929

Stadtarchiv

Ein sorgfältig gestalteter Messestand präsentiert die Erzeugnisse des Sägewerks Benz. Rechts steht ein großes Ausstellungszelt, davor weist ein Schild weithin sichtbar auf die »Holzindustriewerke Josef Benz Aktiengesellschaft« hin. Daneben ist eine pavillonartige Holzkonstruktion aufgebaut. Im Vordergrund sind junge Bäume, Pfähle und verschiedene Holzprodukte arrangiert, die das Sortiment des Unternehmens veranschaulichen.

Vom 23. bis 28. August 1929 beteiligt sich das Sägewerk Benz als Aussteller an einer Messe. Wo diese Verkaufsausstellung stattfindet, ist heute nicht bekannt.

Der Messeauftritt kontrastiert jedoch mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Erst im Vorjahr war das Sägewerk bei einem Großbrand fast vollständig eingeäschert worden. Auch finanziell befindet sich die Firma in schwierigem Fahrwasser: Im Geschäftsjahr 1928 verzeichnete sie einen Verlust von 116.000 Reichsmark, nachdem im Vorjahr noch ein Reingewinn von 26.700 Reichsmark erzielt worden war. Umso mehr dürfte die Ausstellung der Versuch sein, Kunden zu gewinnen und Zuversicht auszustrahlen.

Standort des Fotografen: ???

Stadtmusik, ca. 1920-1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Die Stadtmusik marschiert in geschlossener Formation die Straße entlang. Vorneweg schreiten zwei Männer: links ein Uniformierter mit Mütze, daneben ein Herr im dunklen Frack und mit schwarzem Zylinder. Vermutlich handelt es sich bei ihm um den Dirigenten oder einen offiziellen Vertreter des Vereins. Dahinter folgen die Musiker mit ihren Blechblasinstrumenten. Mitten im Zug ragt der reich geschmückte Schellenbaum empor, der um 1870 von Löffinger Handwerkern gestiftet wurde und bis heute zu den traditionsreichsten Symbolen der Stadtmusik zählt.

Die Musiker tragen einheitliche Uniformen mit Schirmmützen. Die Aufnahme dürfte deshalb nach der Neugründung der Stadtmusik im Jahr 1920 entstanden sein. Ob der Umzug in Löffingen oder auswärts stattfindet, lässt sich nicht eindeutig klären. Die beiden Gebäude im Hintergrund bieten kaum Anhaltspunkte.

Auffällig ist der ernste und disziplinierte Eindruck der Gruppe. Die Musiker marschieren dicht geschlossen, beinahe militärisch geordnet. Darin spiegelt sich noch deutlich die Herkunft des Musikvereins aus Bürgerwehr und Feuerwehrkapelle wider.

Dirigent ist zwischen 1910 und 1933 Rupert Wehrle.

Standort des Fotografen: ???

Rückseite von Benz-Villa in der Bonndorfer Straße, ca. 1925-1930

Stadtarchiv

Die Villa wurde in den 1920er Jahren vom Sägewerksbesitzer Josef Benz (1882-1932) erbaut. Es handelt sich um zwei nahezu identische Villen, die nebeneinander stehen. Zu sehen ist hier nicht die Straßenfront, sondern die Rückseite der Villa Bonndorfer Straße 8, die (später) dem Sohn Hans Benz (1914-1957) gehört.

Der Bau zeichnet sich durch ein breit gelagertes, leicht geschwungenes Walmdach aus, das dem Haus eine weiche, fast organische Form verleiht. Aus dem Dach treten mehrere Gauben mit steilen Giebeln hervor, die zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss schaffen und die Dachfläche gliedern. Zwei helle Kamine durchstoßen die Dachfläche und setzen vertikale Akzente.

Die Fassade ist zweigeteilt: Während das Erdgeschoss hell verputzt ist, ist das Obergeschoss mit Holzschindeln verkleidet – ein Gestaltungselement, das auch die Nähe zur Holzindustrie widerspiegelt. Die regelmäßig angeordneten Fenster sind mit Klappläden versehen. Auffällig sind zudem zwei spitz zulaufende Fenster, die dem Bau einen leicht historisierenden Charakter verleiht.

Im Hintergrund ist das Schrankenwärterhaus an der Seppenhofer Straße zu erkennen. Die Bonndorfer Straße existiert zu diesem Zeitpunkt noch nicht; der Verkehr verläuft stattdessen über die Seppenhofer Straße in Richtung Seppenhofen.

Standort des Fotografen: 47.880013, 8.345410

2 Fotos: Sofie Jonner im Fasnachtskostüm, 1928

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Sofie Jonner (verh. Hepting, 1909-1995) hat sich für die Fasnacht als Teufel verkleidet – allerdings als ein recht freundlicher. Hörner trägt sie zwar, auch einen weit fallenden Umhang. Öffnet sie ihn, kommen Flammen zum Vorschein: In der Hölle geht es schließlich heiß zu! Doch ihr Gesichtsausdruck wirkt eher verschmitzt als furchteinflößend.

Die beiden Aufnahmen entstehen im Innenraum einer Wohnung, vermutlich im Wohnhaus der Familie Jonner (Alemannenstr. 1). Die Einrichtung ist schlicht: ein Sofa, darüber ein gerahmtes Porträtfoto, an der Wand eine Uhr, daneben ein ausgestopfter Waldkauz, der beinahe so wirkt, als gehöre er zum Kostüm dazu.

Das Haus Jonner ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht alt. Es wurde nach dem verheerenden Großbrand von 1921 wieder aufgebaut.

Standort des Fotografen: 47.886809, 8.343453

Albert und Katharina Jonner, ca. 1920

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Der Landwirt Albert Jonner (ca. 1873-1926) lässt sich zusammen mit seiner Ehefrau Katharina Jonner (geb. Thoma, 1875-1955) fotografieren. Die beiden stehen nebeneinander im Freien, ernst und aufrecht, wie es für solche Aufnahmen der Zeit typisch ist. Vermutlich ist das Foto in der Nähe ihres Anwesens am Alenberg entstanden.

Um 1905 heirateten Albert und Katharina Jonner und übernahmen das Elternhaus der Ehefrau (Alemannenstr. 1). Das landwirtschaftliche Anwesen wird beim Großbrand am 28. Juli 1921 zerstört, anschließend jedoch am selben Standort wieder aufgebaut. Nur wenige Meter entfernt befindet sich das 1901 angelegte Wasserreservoir auf dem Alenberg – möglicherweise wird hier das Foto des Ehepaares aufgenommen.

Katharina Jonner wurde am 25. Oktober 1875 als Tochter des Maurers Albert Thoma und dessen Ehefrau Maria Thoma (geb. Gromann) in Löffingen geboren. Ihr Ehemann stirbt am 25. Mai 1926 im Alter von nur 53 Jahren. Katharina Jonner überlebt ihn um fast drei Jahrzehnte und stirbt am 16. Februar 1955.

Standort des Fotografen: 47.886368, 8.344709

Musikkapelle im »Gebertsaal«, ca. 1926-1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Die Musikkapelle hat ihren großen Auftritt. Auf einer provisorisch wirkenden Bühne haben die Musiker Platz genommen – dicht nebeneinander, die Instrumente bereit. Einige heben ihre Gläser, als wäre der Auftritt bereits zu Ende. Vor der Bühne stehen Tische und Stühle, auf denen Flaschen und Gläser stehen. Menschen im Publikum sind in diesem fotografischen Moment aber nicht zu sehen.

Wo genau die Aufnahme entstanden ist, lässt sich nicht sicher sagen. Vieles spricht jedoch dafür, dass sie im 1925/26 neu erbauten »Gebertsaal« aufgenommen wurde. In den Jahren vor der Fertigstellung der Festhalle diente er als zentraler Veranstaltungsort des Städtchens – für Fasnacht, Theater und Konzerte. Ab 1927 verlagern sich größere Veranstaltungen dann zunehmend in die Festhalle.

V.l.n.r.: 1 August Strobel, 2 Franz Zepf, 3 Heinrich Thoma, 4 Karl Sibold, 5 Johann Maier, 6 Karl Hepting, 7 Rupert Hepting

Standort des Fotografen: vermutlich 47.884497, 8.347049

Turnerbund beim Jugendturntag in Bräunlingen, 19. Juni 1921

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Sabine Hornstein zur Verfügung.

Streng aufgereiht stehen sie da, die Turner des 1905 gegründeten Turnerbundes Löffingen. Weiße Turnkleidung, verschränkte Arme, ernste Blicke – ein Gruppenfoto, das Disziplin und Gemeinschaft ausstrahlt. Einige der Jüngeren haben sich im Vordergrund ins Gras gesetzt oder gelegt, während die Älteren im Hintergrund stehen. In der Mitte im Anzug ist der Vorsitzende Julius Fehrenbach (1877-1967) und rechts neben ihm der Turnwart Fritz Adrion zu sehen, der einen Lorbeerkranz in den Händen hält.

Aufgenommen wird das Bild beim Jugendturntag in Bräunlingen am 19. Juni 1921. Links neben dem Vorsitzenden hält ein Turner ein Schild mit der Aufschrift »Turnverein Löffingen« – ein sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit und des Stolzes auf den eigenen Verein. Solche Jugendturntage sind Höhepunkte im Jahreskalender: Wettkämpfe, Begegnungen und das Messen mit anderen Vereinen aus der Region.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ??? (mit Urkunde), 3 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 Otto Schweizer???, 7 Fritz Strobel (1906-1997), 8 ???, 9 Albert Rebholz (1907-1962)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Rupert Hepting (1905-1990), 4 ???, 5 ???, 6 Vorsitzender Julius Fehrenbach (1877-1967), 7 Turnwart Fritz Adrion, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 ???, 12 August Fehrenbach (1906-2000), 13 ???

In der unteren linken Ecke ist das Monogramm des Fotografen zu erkennen: »H.F.«.

Standort des Fotografen: Bräunlingen

Umzug beim Sängerfest auf dem oberen Rathausplatz, 31. Juli 1927

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Else Egle und Hermann Egle zur Verfügung.

Der obere Rathausplatz ist kaum wiederzuerkennen. Fahnen und Girlanden spannen sich zwischen den Häusern, aus allen Richtungen strömen Menschen herbei. Dicht gedrängt stehen die Zuschauer*innen am Straßenrand, während sich der Festzug langsam seinen Weg durch das Städtchen bahnt. Vorneweg zieht eine Musikkapelle – Trompeten, Hörner und Tuben glänzen im Licht. Dahinter folgen weitere Vereine und Festteilnehmer*innen. Männer in Anzügen und Hüten, Frauen in hellen Sommerkleidern, Kinder, die neugierig zwischen den Erwachsenen stehen oder sich am Rand des Geschehens durchschlängeln. Es ist ein lebendiges Bild voller Bewegung, Klang und Stimmengewirr.

An diesem Wochenende steht das Städtchen ganz im Zeichen des Schwarzwaldgau-Sängerbundesfestes. Rund 3.000 Sänger*innen sind angereist, dazu kommen viele hundert Besucher*innen. Bereits am Vorabend füllt ein Festbankett mit etwa 2.000 Teilnehmer*innen die Säle, am Sonntagvormittag folgt das Preiswettsingen mit anschließendem Konzert. Der Festumzug bildet den Höhepunkt der Feierlichkeiten. Schätzungsweise 4.000 bis 5.000 Menschen beteiligen sich daran – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, welche Bedeutung das Sängerwesen hat. Singen ist schließlich mehr als Musik: Es bildet auch Gemeinschaft und stiftet Identität.

Im Hintergrund ragt die Gewerbliche Fortbildungsschule (Demetriusstr. 1) auf. Von der Freitreppe aus bietet sich ein Blick auf das dichte Gedränge auf dem Rathausplatz.

Standort des Fotografen: 47.884024, 8.344913

Mehrbildansicht mit Haus Häusle in der Vorstadtstraße, ca. 1923-1925

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Moch-Weiss zur Verfügung.

Eine verschneite Gesamtansicht des Städtchens breitet sich im oberen Bildteil aus. Der Blick vom Gewann »Breiten« führt über ein weißes Feld hinweg zu den Häusern der Rötenbacher Straße mit dem Forstamt sowie zur Bebauung der Seppenhofer Straße. Vor dem Wäldchen »Hasle« heben sich die neu errichtete Festhalle und die Volksschule ab, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Rohbau befinden. Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes verzögert sich aufgrund der schwierigen finanziellen Lage der Stadt infolge der Inflation und der hohen Kosten für den Wiederaufbau nach dem Großbrand von 1921 um mehrere Jahre.

Darunter ist das Wohnhaus der Familie Häusle in der Vorstadtstraße zu sehen. Es gehört dem Steinmetzmeister Karl Häusle (1878-1956) und seiner Ehefrau Maria Häusle (geb. Schultheiß, 1883-1966), die als Hebamme tätig ist. Vor dem Gebäude ist ein Misthaufen zu erkennen, schließlich gibt es in der Vorstadtstraße mehrere Landwirtschaften. Auch hier zeigt sich die winterliche Jahreszeit: Schnee bedeckt Dächer und Boden.

Die Mehrbildansicht gehört zu einer ganzen Serie ähnlicher Aufnahmen. In der Mitte der 1920er Jahre fotografiert ein unbekannter Fotograf zahlreiche Häuser im Städtchen und vertreibt die Bilder zusammen mit einer Stadtansicht als kombinierte Mehrbildkarten. Auch Familie Häusle erwirbt eine solche Ansicht.

Standorte des Fotografen: 47.881954, 8.338886 | 47.884677, 8.346262

Mehrbildansicht mit Haus Heiler im Pfarrweg, ca. 1923-1925

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Luzia Heiler zur Verfügung.

Mitte der 1920er Jahre fotografiert ein unbekannter Fotograf mehrere Häuser im Städtchen und verkauft die Aufnahmen zusammen mit einer Gesamtansicht in Form von Mehrbildkarten. Mehrere Hausbesitzer*innen erwerben diese Ansichten – so auch Familie Heiler, die im heutigen Pfarrweg wohnt, der damals noch einen anderen Namen trägt. Das landwirtschaftliche Anwesen auf der »Härte« gehört dem Landwirt und Schreiner Viktor Heiler (1868–1947) und seiner Ehefrau Franziska Heiler (geb. Laiz, 1868–1960). Die Aufnahme entsteht im Winter, Schnee liegt auf den Dächern und Feldern.

Die Gesamtansicht zeigt das Städtchen vom Gewann »Breiten« aus. Über eine verschneite Fläche hinweg sind die Häuser der Rötenbacher Straße mit dem Forstamt zu erkennen, ebenso die Bebauung der Seppenhofer Straße. Vor dem Wäldchen »Hasle« heben sich die neu errichtete Festhalle und die Volksschule ab. Der Gebäudekomplex befindet sich noch im Rohbau. Aufgrund der finanziellen Notlage der Stadtgemeinde infolge der Inflation und des Wiederaufbaus nach dem Großbrand von 1921 verzögert sich die Fertigstellung des Bauwerks um mehrere Jahre.

Standorte des Fotografen: 47.881954, 8.338886 | 47.882001, 8.344320

Otto Ganter mit Gertrud Limb auf dem unteren Rathausplatz, ca. 1928

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Das Foto zeigt eine fotografische Bildsequenz, die an einen Filmstreifen erinnert. In drei aufeinanderfolgenden Aufnahmen ist dieselbe Szene festgehalten. Zu sehen sind der Blechnermeister Otto Ganter (1881-1960) und die kleine Gertrud Limb (verh. Geisinger, 1923-2011).

Während das Mädchen nahezu reglos am Rand steht, überquert Otto Ganter den unteren Rathausplatz, der verschneit ist. Die Abfolge der Bilder hält seine Bewegung Schritt für Schritt fest und verleiht der Aufnahme einen ungewöhnlich lebendigen Charakter.

Im Hintergrund sind die Häuser des Korbmachers August Egle (Demetriusstr. 14) und des Flaschnermeisters Ferdinand Willmann (Demetriusstr. 13) zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.883764, 8.343699

Umzug beim Sängerfest in der Unteren Hauptstraße, 31. Juli 1927

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Else Egle und Hermann Egle sowie Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Die Untere Hauptstraße ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Menschen drängen sich am Straßenrand, stehen Schulter an Schulter, blicken erwartungsvoll in die Straße. Zwischen ihnen zieht der Festumzug vorbei, Schritt für Schritt, begleitet von Musik, Gesang und dem Stimmengewirr der Zuschauer*innen.

Anlass ist das Schwarzwaldgau-Sängerbundesfest, das an diesem Wochenende im Städtchen gefeiert wird. Rund 3.000 Sänger aus nah und fern sind angereist, dazu kommen viele Hundert Besucher*innen. Der Festumzug am Sonntag bildet einen der Höhepunkte der drei Festtage. Schätzungsweise 4.000 bis 5.000 Teilnehmer*innen reihen sich in den Zug ein – eine Zahl, die zeigt, welche Bedeutung das Sängerwesen und das gemeinschaftliche Feiern haben.

Der Umzug bewegt sich durch die Untere Hauptstraße in Richtung Unterer Rathausplatz. Die Häuser sind festlich geschmückt: Girlanden, Kränze und Fahnen hängen an den Fassaden, aus den Fenstern schauen Neugierige herab. Die Straße selbst wird zur Bühne, das Städtchen zum Gastgeber für Gäste aus der ganzen Region.

Am oberen Bildrand ist handschriftlich das Datum 31. August 1927 vermerkt – ein Irrtum. Der Umzug findet am 31. Juli statt. Solche kleinen Ungenauigkeiten gehören zu historischen Fotografien dazu und erinnern daran, dass sie nicht nur Zeitzeugnisse, sondern auch persönliche Erinnerungsstücke sind – und dass das menschliche Gedächtnis eben manchmal irrt.

Standort des Fotografen: 47.883740, 8.343724