Badegäste im Waldbad, ca. 1935

Sammlung Familie Waßmer

Das Liegewiese ist gut gefüllt, im Wasser wird geplanscht, geschwommen und getobt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene genießen einen warmen Sommertag im neu eröffneten Waldbad. Dass sich die Anlage schon kurz nach ihrer Eröffnung großer Beliebtheit erfreut, ist auf diesem Foto unübersehbar.

Das Gras lädt zum Sonnenbaden ein, das kühle Wasser zur willkommenen Erfrischung. Manche sitzen plaudernd am Beckenrand, andere wagen den Sprung ins Wasser. Noch wirkt alles neu: das Schwimmbecken, die Umkleidekabinen und die gesamte Anlage, die erst 1935 fertiggestellt wurde.

Der Nadelbaum im Vordergrund zeigt, dass sich das Waldbad direkt am Waldrand befindet. Im Hintergrund öffnet sich der Blick in Richtung des Gewanns »Burg« – auf Hügel, Wiesen und vereinzelte Bäume. Die idyllische Szenerie lässt beinahe vergessen, in welcher Zeit das Bad eröffnet wurde: Das Waldbad ist auch ein Prestigeprojekt des nationalsozialistischen Bürgermeisters Heinrich Andris und dient der NS-Propaganda als sichtbarer Beleg angeblicher Aufbauleistung im »Dritten Reich«. Zur propagierten »Volksgemeinschaft« gehören allerdings nicht alle — Juden und Jüdinnen z.B. bleibt der Zugang, wie andernorts auch, verwehrt.

Standort des Fotografen: 47.899706, 8.331935

Kindergruppe mit Schneekirche, ca. 1939

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Der Winter ist außergewöhnlich schneereich. Hinter dem Haus von Familie Hepting türmen sich gewaltige Schneemassen – genug, um daraus ein begehbares Bauwerk zu errichten. Fotografisch festgehalten wird nicht etwa ein gewöhnliches Iglu, sondern eine kunstvoll geformte Schneekirche. Deutlich zu erkennen sind ein turmartiger Aufbau, ein Langhaus und eine gerundete Ausbuchtung, die fast wie eine Apsis wirkt.

In der Öffnung der Schneekirche sind drei Personen zu erkennen. Einer von ihnen ist der kleine Ewald Hepting (1933-2010). Alle drei scheinen stolz auf das winterliche Bauwerk zu sein.

Ob die Schneekirche bewusst als Nachbildung der Wallfahrtskirche Witterschneekreuz, meist schlicht das »Schneekreuz«, gestaltet wurde, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Die Ähnlichkeit ist jedoch auffällig – und der Gedanke naheliegend. Vielleicht ist es genau dieser lokale Bezug, der die Erbauer inspiriert hat. So wird aus Schnee nicht nur ein Spielplatz, sondern ein kleines architektonisches Kunstwerk.

Standort des Fotografen: 47.885543, 8.348717

4 Fotos: Schneeberge bei der Ziegelhütte, 1952

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Die Ziegelhütte liegt weit außerhalb des Städtchens, hinter der Wallfahrtskirche Witterschneekreuz im Tal in Richtung Stadtwald. Benachbarte Höfe gibt es nicht. Nur die Jungviehweide, die Stadtsäge und das Waldbad befinden sich in der Nähe. Wer hier lebt, führt ein beinahe abgeschiedenes Dasein – erst recht in einer Zeit ohne Auto, in der man nicht einfach schnell für Besorgungen ins Städtchen fährt.

Der Winter 1952 zeigt diese Abgeschiedenheit besonders eindrücklich. Rund um die Ziegelhütte türmen sich gewaltige Schneemassen. Schon beim Öffnen der Haustür wird klar, wie tief der Schnee liegt: Wege sind kaum gebahnt, Zäune und Geländekanten verschwinden unter einer geschlossenen weißen Decke. Selbst Gebäude und Holzstapel sind nur noch als sanfte Erhebungen im Schnee zu erkennen.

Unter diesen Bedingungen sind Ski das wohl praktischste Fortbewegungsmittel – nicht nur für Wintersport und Freizeitvergnügen, sondern vermutlich auch für ganz alltägliche Wege. Auf zwei der Fotos werden Ski und Stöcke demonstrativ im Schnee aufgestellt, fast wie ein stilles Denkmal dieses Ausnahme-Winters. Offenbar ist der Schneefall in diesem Jahr so außergewöhnlich, dass man ihn für die Nachwelt festhalten will. Interessant sind dabei auch die alten Skibindungen, die von der damaligen Ausrüstung erzählen.

Und mitten in dieser winterlichen Einsamkeit steht ein Hund in der offenen Tür – wachsam, ruhig und offenbar bestens an die Schneemassen gewöhnt.

Standort des Fotografen: 47.897690, 8.336010

Unterer Rathausplatz mit viel Schnee, ca. 1985

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Wenn das mal kein neues Ansichtskartenmotiv ist! Der untere Rathausplatz liegt tief verschneit. Vor der Metzgerei Butsch und rund um den Demetriusbrunnen türmen sich hohe Schneeberge. Auf den Dächern des Straßenzugs in der Demetriusstraße liegt eine geschlossene weiße Schneedecke. Sogar auf den Stufen der markanten Staffengiebel hat sich eine feine Schicht Schnee abgesetzt. Nur die Straße selbst ist bereits freigeräumt: Zwischen Café Fuß und Rathaus kommt der dunkle Asphalt wieder zum Vorschein.

Über dem Städtchen spannt sich ein hellblauer Winterhimmel. Die Sonne scheint mild, lässt den Schnee glitzern und taucht die Hausfassaden in ein warmes, fast postkartenhaftes Licht.

Standort des Fotografen: 47.883683, 8.343611

Verkaufsausstellung des Sägewerk Benz, August 1929

Stadtarchiv

Ein sorgfältig gestalteter Messestand präsentiert die Erzeugnisse des Sägewerks Benz. Rechts steht ein großes Ausstellungszelt, davor weist ein Schild weithin sichtbar auf die »Holzindustriewerke Josef Benz Aktiengesellschaft« hin. Daneben ist eine pavillonartige Holzkonstruktion aufgebaut. Im Vordergrund sind junge Bäume, Pfähle und verschiedene Holzprodukte arrangiert, die das Sortiment des Unternehmens veranschaulichen.

Vom 23. bis 28. August 1929 beteiligt sich das Sägewerk Benz als Aussteller an einer Messe. Wo diese Verkaufsausstellung stattfindet, ist heute nicht bekannt.

Der Messeauftritt kontrastiert jedoch mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Erst im Vorjahr war das Sägewerk bei einem Großbrand fast vollständig eingeäschert worden. Auch finanziell befindet sich die Firma in schwierigem Fahrwasser: Im Geschäftsjahr 1928 verzeichnete sie einen Verlust von 116.000 Reichsmark, nachdem im Vorjahr noch ein Reingewinn von 26.700 Reichsmark erzielt worden war. Umso mehr dürfte die Ausstellung der Versuch sein, Kunden zu gewinnen und Zuversicht auszustrahlen.

Standort des Fotografen: ???

Junge Frau in Tracht in der Hohlgasse, ca. 1950

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Es ist Sommer. Der Duft von warmem Gras, Wiesenblumen und reifendem Getreide liegt in der Luft – sofern der Wind nicht den Geruch vom nahegelegenen Sägewerk Benz herüberweht. In der Hohlgasse posiert Hermine von Dungen (geb. Strobel, 1917-1998) in Tracht am Rand eines Feldes für den Fotografen. Der Blick öffnet sich hier ins Freie, auf Wiesen und Felder. Beim Haus Göpper (Hohlgasse 4) sind Obstbäume zu erkennen.

Mit dem Haus Göpper verbindet sich ein hartnäckiger Irrtum. Im Volksmund wird es bisweilen als »Henkerhaus« bezeichnet. Tatsächlich ist das Gebäude deutlich jüngeren Datums. Zwar befand sich das Haus des Scharfrichters tatsächlich in der Hohlgasse außerhalb der Stadtmauer – ebenso wie das sogenannte »Siechenhaus« für Kranke und Ausgegrenzte. Von beiden Gebäuden ist heute jedoch nichts mehr erhalten. Denn am 13. Oktober 1796 steckten französische Soldaten, die sich auf dem Rückzug befanden, das Henkerhaus und das Siechenhaus in Brand. Beide Gebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder und wurden nicht wieder aufgebaut.

Standort des Fotografen: 47.885171, 8.337697

Prozession der Stadtmusik und Kommunionkinder in der Seppenhofer Straße, ca. 1942

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Feierlich zieht die Prozession durch die Seppenhofer Straße. Vorneweg marschiert die Stadtmusik in dunklen Anzügen und mit Zylindern. Der Klang der Musikinstrumente hallt zwischen den Häusern wider. An der Spitze wird der prächtige Schellenbaum getragen, der um 1870 von den Löffinger Handwerkern gestiftet worden war. Mit seinen Verzierungen, Quasten und kleinen Glöckchen ist er der stolze Blickfang des Zuges. Bei den Musiker ist u.a. Konrad Sibold (Piccoloflöte) zu sehen.

Hinter der Stadtmusik folgen die Ministranten. Zwar sind sie auf dem Foto nicht zu erkennen, doch ihre Kirchenfahnen und das Prozessionskreuz ragen deutlich über den Zug hinaus. Dahinter schreiten die Kommunionkinder, die nach dem Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Michael gemeinsam zur Kaplanei ziehen. Den Abschluss bildet der Stadtpfarrer.

Die Prozession wirkt auffallend zurückhaltend. Keine Menschenmengen säumen die Straße. Nur vereinzelt stehen Zuschauer*innen am Rand und beobachten den Zug. Es ist Kriegszeit. Zudem ist das öffentliche Bekenntnis zum katholischen Glauben im nationalsozialistischen Staat nicht erwünscht. Vielleicht erklärt das auch, weshalb vergleichsweise wenige Kinder zur Erstkommunion gehen.

Der Blick fällt zugleich auf die Bebauung am unteren Ende der Seppenhofer Straße an der Einmündung zur Unteren Hauptstraße. Dort steht noch das Haus Zepf (Untere Hauptstr. 9). 1945 wird es bei einem Bombenangriff vollständig zerstört. Der »alte Benzbau« (Untere Hauptstr. 8) bleibt hingegen unbeschädigt.

Standort des Fotografen: 47.882303, 8.344076

2 Fotos: Johanna Ganter mit Katzen im Garten, 7. Juni 1935

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Pfingsten 1935. Im Garten der Familie Ganter herrscht eine beinahe sommerliche Ruhe. Unter einem Baum sitzt Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003) auf einer einfachen Holzbank. Das steil ansteigende Gartengrundstück reicht von der Alenbergstraße hinauf bis zur Alemannenstraße und ist in mehrere Terrassen gegliedert. Zwischen Blumen- und Gemüsebeeten sowie Obstbäumen findet sich ein schattiges Plätzchen, das an diesem Tag ganz Johanna Ganter und zwei Katzen gehört.

Eine der beiden Katzen hat es sich auf ihrem Schoß gemütlich gemacht und lässt sich geduldig halten. Die andere liegt entspannt auf der Bank daneben. Über der Momentaufnahme liegt die ruhige Atmosphäre eines Feiertages – und das zufriedene Gefühl, einfach einmal im Garten sitzen zu können, mit zwei schnurrenden Katzen.

Standort des Fotografen: 47.885879, 8.343993

Drei Männer im Wald, ca. 1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Drei junge Männer stehen auf einem schmalen Waldweg und blicken ernst in die Kamera. Die Szene ist zweifelsohne inszeniert: Die Arme sind verschränkt, die Körperhaltung selbstbewusst, beinahe herausfordernd. Es ist, als wollten sie für einen Moment zeigen, wie sie sich selbst sehen – als entschlossene junge Männer.

Sie werden in der Natur aufgenommen, vielleicht im Wäldchen auf dem Alenberg, da man am Ende des Weges einen Hausgiebel zu erkennen meint. Der unebene Boden, das Gestrüpp und die dicht stehenden Nadelbäume bilden den Hintergrund. Umso stärker hebt sich die Kleidung der drei ab: Anzüge, saubere Hemden, Fliegen und Einstecktüchern. Besonders auffällig ist der Mann in der Mitte, der mit Weste und Taschenuhrkette fast geschniegelt wirkt.

V.l.n.r.: 1 Rupert Hepting (1905-1990), 2 ??? Straub, 3 Ernst Schilling (1903-1973)

Standort des Fotografen: ???

Hochzeitsgesellschaft Gremper/Bader, 3. Mai 1937

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Sophie Bader (1905-1984) und der Bildhauer Max Gremper haben geheiratet. Aus diesem Anlass versammelt sich die Hochzeitsgesellschaft zu einem gemeinsamen Gruppenfoto. Die Familienangehörige der Braut scharen sich um das Brautpaar.

Wie üblich werden die Kinder ganz vorne platziert, damit sie auf dem Bild gut zu erkennen sind. Dahinter folgen die Erwachsenen, die sitzend und stehend Aufstellung genommen haben. Eltern, Geschwister, Schwägerinnen und Schwager, Onkel und Tanten, Nichten und Neffen – ein vielstimmiges Familienbild über mehrere Generationen hinweg.

1.Reihe, sitzend und stehend, v.l.n.r.: 1 Franz Isele (1930-2021), 2 Hilde Selb (geb. Laufer), 3 Erna Bader (geb. Rudolf), 4 Winfried Bader (1932-1942), 5 Agnes Bader (1907-1998), 6 Luise Straub (verh. Bader, 1914-2009), 7 Gerda Bader (1934-2026), 8 Anna Benz (geb. Bader, 1870-1951), 9 Lore Isele (geb. 1933), 10 Braut Sophie Gremper (geb. Bader, 1905-1984), 11 Bräutigam Max Gremper, 12 Egon Bader (1933-1999), 13 Konrad Bader (1868-1958), 14 Annemarie Bader (1931-2024), 15 Elisabeth Bader (verh. Obert, 1909-1997), 16 Maria Glunk (geb. Bader, 1866-1956), 17 ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Konrad Bader (1915-1946), 2 ???, 3 Josef Bader (1900-1988), 4 Anna Isele (geb. Bader, 1903-1959), 5 Franz Bader (1901-1986), 6 Erna Bader (geb. Mutterer, 1908-1969), 7 Fritz Selb, 8 ???, 9 Karl Bader (1902-1971)

Das Gruppenfoto wird vermutlich im Kurpark aufgenommen. Das Ehepaar lässt sich in Tiengen nieder, dem Geburtsort des Bräutigams.

Standort des Fotografen: 47.885183, 8.346330

Kühe am Ratzer-Brunnen in der Dittishauser Straße, ca. 1935

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Zwei Kühe stehen am »Ratzer-Brunnen« in der Dittishauser Straße, der auch als Viehtränke dient. Der Platz um den Brunnen ist mit Kopfsteinpflaster befestigt, damit der Boden nicht aufweicht und matschig wird. Die Tiere gehören zum landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Hepting und sind aus dem nahegelegenen Stall ein paar Meter über die Straße zum Brunnen getrieben worden.

Im Vordergrund ist der kleine Ewald Hepting (1933-2010) zu sehen, der eine Geisel in der Hand hält. Das Foto dürfte gestellt sein: Der Junge posiert für die Kamera, treibt die Kühe aber nicht wirklich.

Der Chronist Leo Ratzer (1881-1948), der im benachbarten Haus (Dittishauser Str. 1) wohnt, beschreibt 1938 in einem Artikel, wie der zunehmende Autoverkehr das Leben von Mensch und Tier verändert. Sein Beitrag trägt den Titel »Der Verkehr auf der Landstraße vor 50 Jahren und heute«. Darin heißt es:
»Heute nimmt auch das störrischste Ochsenvieh kaum mehr Notiz von dem oft ohrenbetäubenden Verkehr; viel lästiger ist ihm das Ungeziefer in den Sommermonaten. Man kann hier seit zwei Jahren einen alten Ochsen beobachten, der seinen Weg von und zum Brunnen ganz allein, hart an einem Gartenzaun vorbei, nimmt und die Straße vollkommen außer Acht lässt. Dieses brave Tier könnte manchem Zeitgenossen als Beispiel in der Verkehrsdisziplin dienen – hier spricht der natürliche Instinkt.«

Standort des Fotografen: 47.884780, 8.348525

Festzug anlässlich der Einweihung der evangelischen Kirche, 27. Mai 1954

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Irmela und Fritz Herrenbrück zur Verfügung.

Am Himmelfahrtstag 1954 erlebt Löffingen ein besonderes Ereignis: Die neu erbaute evangelische Johanneskirche wird eingeweiht. Vom Städtchen aus setzt sich die Festgemeinde in Bewegung. Voran gehen die Schulkinder, dahinter folgt ein langer Zug von Gläubigen, der sich durch die Obere Hauptstraße und die Festhallenstraße zieht.

Die Feierlichkeiten haben bereits am frühen Nachmittag begonnen. Im bisherigen provisorischen Kirchenraum hält Pfarrer Herbert Wäldin (1912-1988) aus Bonndorf den Gottesdienst. Gegen 15 Uhr bricht die Gemeinde schließlich auf zur neuen Kirche, deren Grundstein erst im Juli 1953 gelegt worden war. Der Festzug wird vom Geläut der Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Michael begleitet – ein schönes Zeichen des Miteinanders der Konfessionen. Gerade ziehen die Kinder am Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) vorbei. Im Vordergrund ist die Miste des landwirtschaftlichen Anwesens zu sehen. Links öffnet sich die »Linden«-Wiese beim Gasthaus »Linde« (Obere Hauptstr. 10).

Vor der Johanneskirche angekommen, findet die Schlüsselübergabe an Pfarrer Wäldin statt. Die Einweihung wird feierlich begleitet von der Stadtmusik, dem Männergesangsverein »Eintracht« und sogar dem katholischen Kirchenchor – keine Selbstverständlichkeit im mehrheitlich katholisch geprägten Städtchen. Die Festpredigt hält Oberkirchenrat Dr. Hans-Wolfgang Heidland (1912-1992) aus Karlsruhe. Damit auch die vielen Teilnehmer außerhalb des Kirchenraums folgen können, wird die Feier über Lautsprecher übertragen.

Ein Tag, der nicht nur für die evangelische Gemeinde, sondern für das ganze Städtchen von Bedeutung ist.

Standort des Fotografen: 47.884215, 8.347622