Haus Schweizer in der Seppenhofer Straße, ca. 1980-1990

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Vor 1847 stand an dieser Stelle in der Seppenhofer Straße das Jägerhaus des Fürstenbergischen Forstmeisters. Bei einer »Feuersbrunst« wurde es zerstört und dann durch einen zweistöckigen Neubau mit Scheuer und Stall ersetzt.   Als das Foto aufgenommen wird, gehört das Haus dem Gipser Otto Schweizer (1906-1992) und seiner Ehefrau Maria Schweizer geb. Ganter (1909-?), die es von ihren Eltern geerbt hat. Es ist auf dem Foto frisch renoviert. Das Scheunentor, das sich bislang rechts neben der Haustür befand, ist verschwunden und durch ein Fenster ersetzt worden.

Standort des Fotografen: 47.882088, 8.344289

Marienbrunnen in der Seppenhofer Straße, ca. 1969

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Hoch auf der Brunnensäule thront diese Marienstatue an der Einmündung von Pfarrweg in die Seppenhofer Straße. Ursprünglich war die Brunnensäule leer und die Marienstatue zierte zusammen mit einer Josefsstatue ein Grab auf dem Friedhof. Als das Grab eingeebnet und der Grabstein entfernt wurde, setzte man den Heiligen Josef auf einen Brunnen in der Oberen Hauptstraße und die Heilige Maria kam auf die Brunnensäule in der Seppenhofer Straße.

Standort des Fotografen: 47.881985, 8.344471

Stadtpfarrer Litterst mit Geistlichen nach der Investitur, 9. Oktober 1977

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Hermann Litterst (1929-2013) ist neuer Stadtpfarrer in Löffingen. Er wurde soeben in der katholischen Pfarrkirche St. Michael investitiert. Zusammen mit seinen Mitgeistlichen zieht er zur Kaplanei in der Seppenhofer Straße.

Bereits zum 1. August 1977 hatte Erzbischof Hermann Schäufele den bisherigen Pfarrer von Bachheim und Unadingen auf die Pfarrei nach Löffingen berufen. Doch jetzt erst ist er ordentlich investiert. 22 Jahre lang ist Hermann Litterst fortan Stadtpfarrer von Löffingen und seiner Filialgemeinden sowie Dekan des Kapitels Neustadt. Zum Priester geweiht wurde er am 5. Juni 1955 in St. Peter.

Wer erkennt die anderen Geistlichen?

Standort des Fotografen: 47.882105, 8.344244

Kaplanei mit Geschäft Koch in der Seppenhofer Straße, 1969

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

»Koch« steht auf dem Schild über dem Eingang der 1840 erbauten Kaplanei der katholischen Kirchengemeinde in der Seppenhofer Straße. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem der Pfarrhof 1945 stark beschädigt wurde, diente das Gebäude einige Jahre als katholisches Pfarrhaus. Doch die Zeiten sind vorbei, denn das neue Pfarrhaus ist im Pfarrweg gebaut und längst von Stadtpfarrer Karl Weickhardt bezogen. Die katholische Kirche vermietet leerstehende Räumlichkeiten im Kaplanei-Gebäude an Karl E. Koch. Er betreibt darin ein Fachgeschäft für Gardinen, Teppiche, Kinder- und Sportwagen, Lederwaren und Reisegepäck sowie Spielwaren.

Im Vordergrund ist der Marienbrunnen an der Einmündung des Pfarrwegs zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.881955, 8.344318

Franz Faller als Patient im Krankenhaus, 1955

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Rita Bölle, Aloisia Huber und Monika Huber zur Verfügung.

Auf Krücken und im gestreiften Schlafanzug humpelt Franz Faller (1916-1986) in das Zimmer 11 des Krankenhauses. Er hat sich ein Bein gebrochen und muss mehrere Wochen im städtischen Spital zubringen. Wenigstens ist die Stimmung in seinem 4-Bett-Zimmer ausgelassen. 

Standort des Fotografen: 47.881825, 8.345102

Stadtpfarrer Litterst nach seiner Investitur, 9. Oktober 1977

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Hermann Litterst (1929-2013) ist neuer Stadtpfarrer in Löffingen. Er wurde soeben in der katholischen Pfarrkirche St. Michael investitiert. Damit hat die katholische Pfarrgemeinde ein halbes Jahr nach dem plötzlichen Tod von Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) einen neuen Seelsorger.

Bereits am 1. August 1977 hatte Erzbischof Hermann Schäufele den bisherigen Pfarrer von Bachheim und Unadingen auf die Pfarrei nach Löffingen berufen. Die feierliche Investitur findet am 9. Oktober 1977 statt. 22 Jahre lang ist Hermann Litterst fortan Stadtpfarrer und auch Dekan des Kapitels Neustadt. Zum Priester geweiht wurde er 1955 in St. Peter. 1992 geht der Geistliche in den Ruhestand. Er zieht zurück in seinen Geburtsort Zell-Weierbach bei Offenburg. Am 18. Oktober 2013 stirbt er im Vinzentiushaus in Offenburg im Alter von 83 Jahren.

Standort des Fotografen: 47.882105, 8.344244

3 Fotos: Brandruine vom Haus Schreiber in der Seppenhofer Straße, 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zu Verfügung.

Das letzte Haus in der Seppenhofer Straße fällt 1975 einem Feuer zum Opfer. Das Haus von Familie Schreiber brennt bis auf die Grundmauern ab. Dabei war das landwirtschaftliche Anwesen gar nicht alt, denn es wurde erst nach dem Großbrand 1921 erbaut.

Bis dahin hatte Familie Schreiber in der heutigen Demetriusstraße gewohnt. Bei dem damaligen Großfeuer verlor sie ihr gesamtes Hab und Gut. Die Schreibers bauten daraufhin außerhalb des Stadtrings in der Seppenhofer Straße ein neues Haus, das seinerseits 1975 in Schutt und Asche sinkt.

Standort des Fotografen: 47.880797, 8.345820

Familie Schweizer hinter ihrem Haus in der Seppenhofer Straße, ca. 1945

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Hinter ihrem Haus in der Seppenhofer Straße sitzt Familie Schweizer beisammen. Durch das geöffnete Fenster schauen Mariele Schweizer geb. Ganter (1909-?) und ihr Sohn Hans-Jürgen Schweizer (geb. 1941). Im Hof sitzt der Gipser Otto Schweizer (1906-1992) auf einem Brunnentrog und hält seinen Sohn fest, damit er nicht aus dem Fenster fällt.

Standort des Fotografen: 47.882266, 8.344333

Haus Schweizer in der Seppenhofer Straße, ca. 1970-1980

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Der Blick geht vom Pfarrweg in Richtung katholische Pfarrkirche St. Michael, vorbei an einem hölzernen Gartenzaun und am Marienbrunnen, der an der Einmündung zur Seppenhofer Straße steht. In der Bildmitte steht das 1847 neu erbaute Haus Schweizer (Seppenhofer Str. 1). Es gehört dem Gipser Otto Schweizer (1906-1992) und seiner Ehefrau Maria Schweizer geb. Ganter (1909-?), die es von ihren Eltern geerbt hat.

Standort des Fotografen: 47.881902, 8.344318

Weihbischof Schäufele im Gespräch mit Ministranten, 1957

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der Freiburger Weihbischof Hermann Schäufele (1906-1977) ist in die katholische Pfarrgemeinde St. Michael gekommen, um den Firmlingen das Sakrament der Firmung zu spenden. Nach dem Gottesdienst unterhält sich Schäufele vor der Kaplanei mit den Ministranten und bedankt sich bei ihnen. Zu sehen sind die Meßdiener Norbert Brugger (geb. 1948) und Gerhard Pfeifer (geb. 1947) sowie der Oberministrant Paul Heizmann (geb. 1944).

Hermann Schäufele wird im folgenden Jahr vom Domkapitel zum Erzbischof gewählt und von Papst Pius XII. ernannt. Bis zu seinem Tod 1977 wird er dieses Amt bekleiden. 

Standort des Fotografen: 47.882085, 8.344373

Krankenschwester Gertrud Schmid mit Patienten im Krankenhaus, 1955

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Rita Bölle, Aloisia Huber und Monika Huber zur Verfügung.

Ausgelassene Stimmung herrscht im Zimmer 11 des Krankenhauses. In dem 4-Bett-Zimmer sind die Patienten oft für mehrere Wochen untergebracht. So auch Franz Faller (1916-1986), der sich ein Bein gebrochen hat. Nach Hause entlassen wird er erst, wenn er nicht mehr auf Krücken gehen muss. Das Zimmer ist berühmt-berüchtigt, weil hier häufig Budenzauber veranstaltet wird. Hausmeister Stefan Steinhard (1890-?), der im Krankenhaus wohnt, und Schwester Gertrud Schmid (1925-2005) amüsieren sich aber mit den Patienten.

V.l.n.r.: Hausmeister Stefan Steinhard, Karl Glunk, Franz Faller, ???, Schwester Gertrud Schmid und Anton Bier (von Rötenbach)

Standort des Fotografen: 47.881825, 8.345102

Weihbischof Hermann Schäufele vor der Kaplanei, 1957

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der Freiburger Weihbischof Hermann Schäufele (1906-1977) ist in die katholische Pfarrgemeinde St. Michael gekommen, um den Firmlingen das Sakrament der Firmung zu spenden. Nach dem Gottesdienst entstehen diese Fotos, die Schäufele vor der Kaplanei im Gespräch mit Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977),  Vikar Heinz Körner (1920-2001) und den Ministranten zeigt. Hermann Schäufele wird im folgenden Jahr vom Domkapitel zum Erzbischof gewählt und von Papst Pius XII. ernannt. Bis zu seinem Tod 1977 wird er dieses Amt bekleiden.

Standort des Fotografen: 47.882085, 8.344373