Blick vom Pfarrweg hinüber zur Kaplanei, ca. 1960

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Luzia Heiler zur Verfügung.

Vom Haus Heiler im Pfarrweg wandert der Blick am Misthaufen vorbei hinüber zur Seppenhofer Straße. Dort steht die Kaplanei der katholischen Pfarrgemeinde, die in der Nachkriegszeit auch als Pfarrhaus diente. Das Gebäude wurde 1840 erbaut. An der Einmündung des Pfarrwegs in die Seppenhofer Straße ist am linken Bildrand der Marienbrunnen zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.881722, 8.344262

Haus Heiler im Pfarrweg, ca. 1925

Dieses Foto stellte uns dankenwerterweise Luzia Heiler zur Verfügung.

1895 hatte der Landwirt und Schreiner Josef Viktor Heiler (1868-1947) das Anwesen im heutigen Pfarrweg von seinen Schwiegereltern Jakob und Judith Laiz übernommen. Verheiratet war er mit Franziska Heiler geb. Laiz (1868-1960). Die Bezeichnung Pfarrweg ist freilich jüngeren Datums und stammt erst aus den 1960er Jahren, als das katholische Pfarrhaus neu gebaut wurde. Als dieses Foto entstand, wurde das Haus Heiler noch der Seppenhofer Straße oder der »Härte« zugeordnet.

Das Anwesen bestand aus einem zweistöckigen Wohnhaus mit Scheuer und Stallung sowie einem angebautem Schopf mit Schweineställen. An der Dacheindeckung ist deutlich zu erkennen, dass das Gebäude ursprünglich niedriger war und später um ein Dachgeschoss aufgestockt wurde. Neben dem Haus befand sich ein Misthaufen. Im Vordergrund des Bildes steht ein Strommast: Seit 1916 verfügte Löffingen über Elektrizität.

Standort des Fotografen: 47.881873, 8.344343

Blick von der »Breiten« zur Schule, ca. 1930-1935

Stadtarchiv

Dort, wo seit den 1960er Jahren Mehrfamilienhäuser in der Hebelstraße und Conradin-Kreutzer-Straße stehen, befinden sich auf diesem Foto nur Wiesen. Am unteren Bildrand sind gerade Landwirte mit Mähen und dem Einbringen der Heuernte beschäftigt. Da der Vordergrund noch nicht zugebaut ist, wandert der Blick von der »Breiten« in Richtung der Häuser in der Seppenhofer Straße und im heutigen Pfarrweg.

Doch das Städtchen ist bereits im Begriff, sich auch jenseits der Bahnlinie mit Neubauten auszubreiten: In der Bonndorfer Straße steht schon das um 1930 erbaute Haus von Postschaffner Karl Kuster (1886-1963) und seiner Ehefrau Mathilde geb. Hutzler (1893-1960).

Vor der Hasle ist das Schulhaus und die Festhalle zu sehen. Der Gebäudekomplex ist weitgehend fertiggestellt, aber noch nicht eingeweiht. Daneben thront oben am Berg die neu gebaute Pension »Schönblick« (Haslachstr. 4). Sie wurde in den 1930er und 40er Jahren von Ernst Wurster betrieben. 

Standort des Fotografen: 47.881353, 8.340342

Blick vom Kirchturm auf die Seppenhofer Straße und den Pfarrweg, ca. 1936-1940

Verlag A. Rebholz

Der Blick vom Kirchturm fällt auf die Häuser im Bereich »Härte«, in der heutigen Seppenhofer Straße. Vorne ist die Abzweigung zum heutigen Pfarrweg zu sehen. Entlang des Straßenzugs ist das Krankenhaus zu sehen, das 1921 vergrößert wurde, und am Ende der Straße das kleine Bahnwärterhäuschen. Dahinter sind die beiden Villen in der Bonndorfer Straße zu erkennen. Mehr Häuser standen damals noch nicht jenseits der Bahnlinie. Die heutige Gartenstraße existierte noch nicht. 

Standort des Fotografen: 47.882634, 8.344115