Münzer-Kinder hinter ihrem Haus in der Bahnhofstraße, 1953

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gerald Münzer zur Verfügung.

Die drei Söhne des Ehepaares Eugen und Maria Münzer werden im Garten hinter dem Haus (Bahnhofstr. 13) fotografiert. Kleinschopfheim könnte man angesichts der zahlreichen Holzhütten sagen, die sich dort befinden. Sie dienen dem Schreinermeister Eugen Münzer als Lagerräume.

Der älteste Sohn Dietmar (geb. 1942) steht hinter dem Kinderwagen, in dem sein jüngster Bruder Gerald (geb. 1952) sitzt. Rechts daneben steht Winfried (geb. 1950), der mit beiden Händen ein Spielzeug umklammert. Vier Jahre später trifft die Jungs ein schwerer Schicksalsschlag, als ihr Vater stirbt und sie zu Halbwaisen werden.

Standort des Fotografen: 47.886010, 8.340992

Haus Münzer mit Möbelgeschäft in der Bahnhofstraße, ca. 1955

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gerald Münzer zur Verfügung.

Ende der 1940er Jahre erbauten der Schreinermeister Eugen Münzer (1911-1957) und seine Ehefrau Maria geb. Ernst (geb. 1921) in der Bahnhofstraße ein zweistöckiges Haus. Als ihr viertes Kind geboren wurde und sie auch für ihr Möbelgeschäft mehr Platz benötigten, stockten sie das Gebäude Mitte der 1950er Jahre um eine Etage auf.

Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss befinden sich Maschinenräume und Werkbänke der Schreinerwerkstatt. Im 2. Obergeschoss ist die Wohnung von Familie Münzer untergebracht, während das Dachgeschoss vermietet ist. Vor dem Haus steht ein Pavillon, der als Möbel-Ausstellungsgebäude dient. Ein Auto hat davor geparkt.

Eugen Münzer stirbt 1957 im Alter von nur 46 Jahren. Danach wird das Gebäude an die Firma Prause verkauft.  

Standort des Fotografen: 47.885750, 8.340630

Haus Willmann in der Bahnhofstraße, ca. 1955

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Lore Sibold zur Verfügung.

Das kleine Haus in der Bahnhofstraße wurde im Zuge des Bahnbaus gebaut. Es gehörte dem Bauunternehmer Robert Willmann (1874-1917). Nach seinem Tod 1917 im Kriegslazarett Freiburg an den Folgen einer Gasvergiftung, wohnte darin seine Witwe Emma Willman geb. Gratwohl (1880-?). 

Am linken Bildrand ist die Schreinerei von Eugen Münzer (Bahnhofstr. 13) zu sehen. Das Gebäude wurde ca. 1948 erbaut und Mitte der 1950er Jahre aufgestockt. Auf dem Foto wird es gerade umgebaut und ist noch nicht verputzt. Nur wenige Jahre später stirbt Eugen Münzer 1957. Danach wird das Gebäude an die Firma Prause verkauft.  

Standort des Fotografen: 47.885572, 8.340710