Verkleidete Kinder in der Maienlandstraße, Fasnacht 1981

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vor dem Haus Glunk (Maienlandstr. 22) stehen diese vier kleinen Fasnachtsnarren. Es ist »Schmutziger Dunschdig« und die Fasnachtsferien haben begonnen. Die vier Mädchen sind u.a. als Cowgirl und als Hexe kostümiert.

V.l.n.r.: Renate Kopp, Stefanie Pacher, Cornelia Kopp, Susanne Glunk

Standort des Fotografen: 47.886285, 8.341992

3 Fotos: 20-Jährige vor dem Haus Glunk in der Maienlandstraße, Fasnacht 1990

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Wer glaubt, dass Graf Dracula weit entfernt sei, irgendwo in seinem Schloss in Transsilvanien, der täuscht sich gewaltig. Am »Schmutzigen Dunschdig« ist er vor Ort in Löffingen – und nicht nur einmal, sondern gleich viele Male. Drei Dutzend Draculas bevölkern hier die Maienlandstraße.

Es sind die 20-Jährigen, die sich in diesem Jahr als Vampire verkleidet haben. Zum traditionellen Gruppenfoto scharen sie sich um ihren Narrenbaum, den sie gleich ins Städtchen tragen und vor dem Café »Fuß« aufstellen werden. Dabei wird ihnen ein Missgeschick passieren: Die Spitze des überlangen Narrenbaums wird beim Tragen durch das Mailänder Tor abbrechen.

Wer erkennt die 20-Jährigen?
1.Reihe, v.l.n.r.: Susanne Götz, Wolfgang Streit, Iris Petelka?, Susanne Hölderle (Unadingen), Maria Rubik, Stefanie Hauger, Frank Kietruschat, Rolf Benz, Daniel Benz, Silvia Mayer, Mathias von Dungen, ???

2.Reihe, v.l.n.r.: Georg Fritsche, Thomas Wenzinger, Martina Wehrle, Simone Engesser (Unadingen), Andreas Laufer, Oliver Sibold, Ralf Egle, Pia Hoffmann, Manuela Bader, Michaela Knittel, Christian Isele, ???, Roland Braunigger?

3.Reihe, v.l.n.r.: Ansgar Böhm (halb verdeckt), Bernd Nickel, Martin Thoma (Unadingen), Patrick Hasenfratz, Nicole Anlauf, Andre Hoßbach, Gerald Seidenberg, Lioba Höcklin, Katja Münzer, Thomas Wörwag, Birgit Ketterer, Luise Vögt?

Standort des Fotografen: 47.886521, 8.341765

Clowngruppe in der Maienlandstraße, Fasnacht 1987

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Neben dem Haus Glunk (Maienlandstr. 22) hat sich eine Clowngruppe im Schnee niedergelassen. Es ist Fasnacht – und das Motto lautet: »Manege frei für Clowns, Akrobaten und Musikanten«. Der fröhliche Haufen, mit großen weiß-blauen Regenschirmen und einer Menge Luftballons der »Sparkasse« ausgestattet, bringt Farbe in das winterlich-graue Städtchen. Und nicht nur das. Mit der bunten Farbe steigt auch gleich die gute Laune!

Wer erkennt die Clowns?
Zu sehen sind u.a. Gertrud Feser (geb. Lux) und Ingrid Seidel (geb. Eggert, 1956-2020).

Standort des Fotografen: 47.886200, 8.342074

Familie Glunk mit Pferden, ca. 1945

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Dr. Konrad Schlude zur Verfügung.

Im Garten hinter ihrem Haus (Maienlandstr. 22) stehen der Landwirt Karl Glunk (1897-1980) und sein Sohn Karl Glunk (1935-?). Am Zaumzeug halten sie zwei Pferde. Es handelt sich um eine Trakehnerstute mit einem selbstgezogenen Fohlen. Der erstgeborene Sohn Johann Glunk (1930-2015) wird das landwirtschaftliche Anwesen später von seinen Eltern übernehmen.

Im Hintergrund sind oben am Alenberg zwei Wohnhäuser zu erkennen: Links steht das Haus Zimmermann (Alenbergstr. 24), das dem Postschaffner Josef Zimmermann (1885-?) und dessen Ehefrau Sophie geb. Isele (1898-?) gehört. Rechts steht das Haus Gaede (Alenbergstr. 23), dessen Eigentümer der Kaufmann Alfred Gaede (1902-1961) und dessen Ehefrau Paula geb. Vogel (1907-1990) sind.

Standort des Fotografen: 47.886619, 8.342219

Familie Glunk im Garten, ca. 1942

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Dr. Konrad Schlude zur Verfügung.

Eine kinderreiche Familie lässt sich im Garten hinter ihrem Haus fotografieren. Es ist ein sonniger Frühlingstag, der Obstbaum im Hintergrund steht in Blüte.

In der Mitte sitzt die Mutter der fünf Kinder: Hilda Glunk geb. Reichhart (1901-1956), die aus Bachheim stammt und nach Löffingen eingeheiratet hat. Der Vater der Kinder und ihr Ehemann, der Landwirt Karl Glunk (1897-?), steht hinter ihr. Die Kinder sind Elisabeth (geb. 1929), Johann (1930-2017), Magdalena (verh. Schlude, 1931-2019), Karl (geb. 1935) und die kleine Attala (geb. 1939).

Standort des Fotografen: 47.886634, 8.342121

Haus Glunk in der Maienlandstraße, ca. 1913

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Dr. Konrad Schlude zur Verfügung.

Im Winter 1913 ist ein auswärtiger Fotograf im Städtchen unterwegs, der Hausansichten fotografiert. Ein Dutzend solcher Ansichten von verschiedenen Anwesen ist überliefert: Auf allen Fotos liegt Schnee und die Hausbesitzer posieren im Vordergrund für die Kamera, häufig mit ihren Tieren. Auch beim Haus Glunk (Maienlandstr. 22) macht der Fotograf Station. Das Anwesen gehört dem Landwirt Johann Glunk (1865-1921) und dessen Ehefrau Maria Glunk geb. Bader (1866-1956).

Das zweistöckige Wohnhaus mit Scheuer, Stall und Schopf verfügt über einen Wohnungsanbau, der rechts zu sehen ist. Seine Fassade ist nicht verschindelt und dieser Teil des Daches ist mit Ziegeln eingedeckt. Am 14. Oktober 1912 stellt Johann Glunk eine Baugenehmigung, den anderen Teil seines Daches, der noch mit Holzschindeln gedeckt ist, durch feuerfestes Material (Biberschwanzziegeln) zu ersetzen. Diese Baumaßnahme ist auf dem Foto noch nicht erfolgt.

Standort des Fotografen: 47.886206, 8.341961

2 Fotos: Bombenschäden am Haus Glunk in der Maienlandstraße, Februar 1945

Diese Fotos stellten uns dankenswerterweise Lotte und Walter Ratzer zur Verfügung.

Familie Glunk hatte noch Glück im Unglück. Das schräg gegenüberliegende Haus Reichhart (Maienlandstr. 25) hat es viel schlimmer erwischt: Es wurde beim Fliegerangriff am 19. Februar 1945 durch einen Bombenvolltreffer komplett zerstört. Dabei fanden zwei Kinder den Tod.

Doch auch das Haus Glunk (Maienlandstr. 22) ist stark beschädigt: Das Dach ist abgedeckt, das Scheunentor ist zerstört, einige Glasscheiben sind zu Bruch gegangen, aber das lässt sich letztlich alles reparieren.

Standort des Fotografen: 47.886324, 8.341985