Reisig und Reiswellen hinter dem Haus Fritsche in der Ringstraße, 1979

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Erika Fritsche zur Verfügung.

Im Hof von Ernst und Erika Fritsche (Ringstr. 5) sind Reisig und Reiswellen aufgestapelt. Denn der nächste Winter kommt gewiss. Die Fritsches sorgen vor und machen Reiswellen, also Bündel aus Reisig und Tannenästen, um den Kachelofen in der kalten Jahreszeit heizen zu können.

Im Hintergrund ist das Haus Geschwill (Ringstr. 2) und das Haus Mayer (Ringstr. 3) zu sehen, vor dessen Giebel ein Spalierbaum empor wächst.

Standort des Fotografen: 47.884428, 8.343681

Blick in die obere Ringstraße, ca. 1960

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Regina und Rudi van den Heuvel zur Verfügung.

Ein sonniger, aber kalter Wintertag. Schneereste liegen noch auf der Straße. Raureif hat sich angesetzt, an den Stromkabeln, die über die Ringstraße gespannt sind, und an den Bäumen hoch oben auf dem Alenberg. Der Blick fällt in Richtung Haus Durst (Ringstr. 1) und Haus Maier (Ringstr. 2).  Der Misthaufen im Vordergrund gehört zum Anwesen von Familie Mayer (Ringstr. 3).

Standort des Fotografen: 47.884525, 8.344063

Frau mit zwei Kindern vor dem Haus Mayer in der Ringstraße, 1930

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.

Ein knappes Jahrzehnt nach dem verheerenden Großbrand 1921 entstand diese Aufnahme in der Ringstraße, der damaligen »Hinterstraße«. Zu sehen ist das im Zuge des Wiederaufbaus errichtete Anwesen des Landwirts und Fuhrunternehmers Martin Mayer. Dazu hatte er den Bauplatz vom früheren Standort etwas verlegt. Der Neubau war ein zweistöckiges Wohnhaus und ein Ökonomiegebäude mit Stallung und Schopf. 

Im Vordergrund ist eine Personengruppe zu sehen: Elisabeth Schultheiß (1911-?) geht mit ihrer Nichte Gertrud Schmid (verh. Faller, 1925-2005) und einem weiteren Kind, das im Kinderwagen sitzt, spazieren.

Standort des Fotografen: 47.884707, 8.344270

Blick auf die Brandstätte am Alenberg nach dem Großbrand, Juli 1921

Verlag A. Rebholz

Das Foto wurde von einem Fenster des Rathauses nach dem Großbrand vom 28. Juli 1921 aufgenommen. Im Blickfeld sind die eingeäscherten Gebäude in der Demetriusstraße und der Ringstraße bis hoch zum Alenberg. Der Giebel vorne rechts gehört zum Postamt am oberen Rathausplatz, dessen Rettung gelang. Dahinter der Trümmerberg gehörte einst zum Haus des Schmiedemeisters Viktor Fürst (Demetriusstr. 5). Dahinter sind das ausgebrannte Answesen des Landwirts Martin Mayer (Ringstr. 3) und direkt daneben das zerstörte Haus des Landwirts Karl Diesberger (Ringstr. 2) zu sehen. Die Schneise der Zerstörung setzt sich in der Alenbergstraße fort. Besonders markant ist der stehengebliebene Giebel der Weinhandlung Benitz (Alenbergstr. 7-9), der aus dem Trümmerfeld emporragt.

Standort des Fotografen: 47.883974, 8.344235