Aufräumungsarbeiten nach dem Großbrand im Maienland, August 1921

Verlag A. Rebholz

Die Aufräumungsarbeiten nach dem Großbrand vom 28. Juli 1921 dauerten nur bis Mitte September 1921. Die Gruppenpolizei V aus Mülheim leistete große Arbeit: Sie richtete das Trümmerfeld für den Wiederaufbau in nur 34 Arbeitstagen her. Auf dem Bild haben sich die Männer der Gruppenpolizei zu einem Foto aufgestellt. Sie stehen auf dem Brandplatz des eingeäscherten Hauses von Landwirt Karl Honold (Maienlandstr. 2). Sie haben Schaufeln bei sich, mit denen sie den Trümmerschutt in Schubkarren und in die Lorenbahn laden.

Im Hintergrund ist das Haus von Schreinermeister Leopold Strobel (Maienlandstr. 3) zu sehen, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht und vom Feuer verschont blieb.

Standort des Fotografen: 47.884456, 8.343490

Abriss vom Haus Strobel in der Maienlandstraße, April 2010

Sammlung Familie Waßmer

Über diese Treppe und durch diese Tür war Familie Strobel über 100 Jahre ein- und ausgegangen.  Nach dem Tod von Elisabeth Strobel, die im Obergeschoss wohnte, stand das Gebäude mehrere Jahre leer, bis es 2010 schließlich abgerissen wurde.  Auf dem Foto sind die Abbrucharbeiten beinahe abgeschlossen, nur noch der einstige Hauseingang und das Scheunentor müssen noch abgerissen werden.

Standort des Fotografen: 47°53’03.9″N 8°20’36.0″E

Abriss vom Haus Strobel in der Maienlandstraße, 23. April 2010

Dieses Foto gehört dem User Loeffle auf dem Webportal Flickr.

104 Jahre lang hatte das Haus Strobel in der Maienlandstraße gestanden, als es im Frühjahr 2010 abgerissen wurde. Dem Großbrand 1921 war es nicht zum Opfer gefallen, der auf der anderen Straßenseite die Häuser in Schutt und Asche legte. Doch schließlich musste es weichen, um einem Neubau Platz zu machen. Das Foto wurde vom Weberweg aus aufgenommen und zeigt den Abrissbagger in Aktion. Nur noch die Fassade zur Straße hin steht. Im Hintergrund sind die Häuser Albrecht / Isele (Maienlandstr. 2) und Fritsche (Ringstr. 5) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47°53’03.4″N 8°20’33.2″E

Rückseite vom Haus Strobel in der Maienlandstraße, Oktober 2009

Sammlung Familie Waßmer

Das 2010 abgerissene Haus Strobel verfügte rückseitig über einen Anbau, der nicht bei der Erbauung des Hauses 1906, sondern erst Mitte der 1920er Jahre angefügt worden war. Im Obergeschoss wurde so Raum geschaffen für weitere Zimmer und einen verglasten Balkon. Im Erdgeschoss führte seitlich eine kleine Holzstiege geradewegs aus der Schreinerwerkstatt in den Garten und von dort zum angrenzenden Schuppen im Weberweg, in dem Holz gelagert wurde.

Das Foto entstand wenige Monate vor dem Abbruch des leerstehenden Hauses, auf dessen Dach bereits Gras wächst.

Standort des Fotografen: 47°53’03.5″N 8°20’35.0″E

Schuppen von Schreinermeister Strobel im Weberweg, 2006

Sammlung Familie Waßmer

Schreinermeister Fritz Strobel (1906-?) nutzte bis zu seinem Tod die Werkstatt seines 1956 verstorbenen Vaters Leopold Strobel (1875-1956) in der Maienlandstraße.  Auf der Rückseite des Hauses stand bis zum Abbruch im Jahre 2010 ein holzverschindelter Schuppen, in dem Jahrzehntelang Holz für die Werkstatt eingelagert wurde.

Ursprünglich war der Schuppen von Flaschnermeister Ferdinand Willmann als Werkstatt erbaut worden. Leopold Strobel erwarb ihn 1950 durch Kauf. Vor seinem Tod übertrug er ihn auf seinen Sohn Fritz. Mit dem Abbruch des Schuppens und des angrenzenden Hauses Strobel (Maienlandstr. 3) verschwand ein verwunschener Winkel aus dem Stadtbild.

Standort des Fotografen: 47°53’03.7″N 8°20’33.6″E

Haus Strobel in der Maienlandstraße, 2007

Sammlung Familie Waßmer

1904 hatte der Schreinermeister Leopold Strobel (1875-1956) in der Maienlandstraße ein Grundstück erworben und darauf zwei Jahre später ein zweistöckiges Wohnhaus mit Schreinerwerkstatt, Scheune und Stall erbaut. Das Gebäude überstand den Großbrand 1921, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite wütete und dort die Häuser Fritsche und Honold sowie die alte Molkerei einäscherte. Äußerlich veränderte sich das Haus über die Jahrzehnte hinweg wenig, umfangreichere Modernisierungen fanden nicht statt. Leopold Strobel starb 1956 im Alter von 80 Jahren. Seine Frau Martina Strobel geb. Maier (1881-1949) war bereits sieben Jahre zuvor gestorben. 

Ab 1979 gehörte das Gebäude der Haustochter Elisabeth Strobel (1920-?), die unverheiratet geblieben war. Ihr älterer Bruder Fritz Strobel (1906-?), der ebenfalls Schreinermeister war und sich in der Ringstraße ein Einfamilienhaus gebaut hatte, nutzte die Werkstatt bis zu seinem Tod.

Standort des Fotografen: 47°53’04.2″N 8°20’35.8″E

Haus Strobel in der Maienlandstraße, 2007

Sammlung Familie Waßmer

1904 hatte der Schreinermeister Leopold Strobel (1875-1956) in der Maienlandstraße ein Grundstück erworben und darauf zwei Jahre später ein zweistöckiges Wohnhaus mit Schreinerwerkstatt, Scheune und Stall erbaut. Das Gebäude überstand den Großbrand 1921, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite wütete und dort die Häuser Fritsche und Honold sowie die alte Molkerei einäscherte. Äußerlich veränderte sich das Haus über die Jahrzehnte hinweg wenig, umfangreichere Modernisierungen fanden nicht statt. Leopold Strobel starb 1956 im Alter von 80 Jahren. Seine Frau Martina Strobel geb. Maier (1881-1949) war bereits sieben Jahre zuvor gestorben. 

Ab 1979 gehörte das Gebäude der Haustochter Elisabeth Strobel (1920-?), die unverheiratet geblieben war. Ihr älterer Bruder Fritz Strobel (1906-?), der ebenfalls Schreinermeister war und sich in der Ringstraße ein Einfamilienhaus gebaut hatte, nutzte die Werkstatt bis zu seinem Tod.

Standort des Fotografen: 47°53’03.7″N 8°20’36.3″E