Jugendspieler des Fußballclub, März 1987

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Für ein Gruppenfoto versammelt sich der Nachwuchs des Fußballclub. Die Jugendspieler haben gut lachen, denn die D-Jugend ist soeben Schwarzwaldmeister geworden. Im Endspiel gegen den SV St. Georgen gewannen die Löffinger 1:0 und qualifizierten sich damit auch für die Südbadischen Hallenmeisterschaften in Wehr. Dort erzielte man den sechsten Tabellenplatz. Auch die E-Jugend feiert stolz ihren sportlichen Erfolg: Sie wurde Bezirks-Hallenmeister und Vierter bei der südbadischen Meisterschaft.

In der ersten Reihe knieen die 6- bis 8-jährigen Spieler der F-1-Jugend, die von Norbert Schäfer sowie Michael Wetterer und Bertil Weißenberger trainiert und betreut werden. Dahinter stehen die E-1-Jugendspieler von 8 bis 10 Jahren. Sie werden von Volker Egy und Inno Zahn trainiert. In der dritten Reihe stehen die 10- bis 12-Jährigen, die der D-Jugend angehören. Ihre Trainer und Betreuer sind Ralf Bednarz und Klaus Kietruschat.

1.Reihe, knieend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Konrad Krämer, 4 Kai Weißenberger, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Denis Leber, 2 Andreas Furtwängler, 3 Christian Burkart, 4 Mark Markowiak, 5 Thorsten Pütz, 6 Philipp Krämer, 7 Sascha Kienzler, 8 Andreas Weißenberger
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Tobias Kleiser, 2 Dejan Schönfeld, 3 Mario Kietruschat, 4 Sascha Gobil, 5 Thorsten Kringe, 6 Thomas Hofmeier, 7 Robert Ravic, 8 Kevin Wiedensohler, 9 Jonny Bader

Zur F-Jugend gehören: Thorsten Wilde, Manfred Schätzle, Jörg Disch, Daniel Stegerer, Michael Fesenmeier, Oliver Disberger, Tobias Beck, Volker Knöpfle

Standort des Fotografen: 47.883780, 8.346880

Schulentlassung vor der Kaplanei, ca. 1948

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Elke Moser und Lydia Zepf zur Verfügung.

Das Foto ist leider unscharf. Aber es ist das einzige Bild, das für diese Schülerinnen und Schüler der Volksschule ein wichtiges Ereignis in ihrem Leben festhält. Sie werden aus der Schule entlassen. In der katholischen Pfarrkirche St. Michael findet ein Gottesdienst statt. Anschließend wird auf den Treppenstufen vor der Kaplanei (Seppenhofer Str. 3) dieses Gruppenfoto aufgenommen. Das Gebäude dient zu diesem Zeitpunkt auch als Pfarrhaus, nachdem das eigentliche Pfarrhaus bei Luftangriffen 1945 stark beschädigt wurde.

Warum das Foto nur in so schlechter Qualität überliefert ist, ist unbekannt. Es könnte auch damit zusammenhängen, dass im Zuge der Besatzung durch die französische Armee Fotoapparate abgegeben werden mussten. Drei Jahre später sind vielleicht kaum Kameras vorhanden, geschweige denn qualitativ hochwertige Modelle. Oder es ist einfach ein schlechter Knipser am Werk!

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Egon Bader (1933-1999), 2 ???, 3 ???, 4 Albin Zepf (1934-2009), 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 ???, 12 ???, 13 ???, 14 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???

Standort des Fotografen: 47.882073, 8.344389

Männer beim Anschieben eines Busses in der Bittengasse, 1961

Sammlung Familie Waßmer

12 Kegelbrüder aus Karlsruhe unternehmen einen mehrtägigen Ausflug in den Schwarzwald und machen dabei auch Station in Löffingen. Sie reisen mit einem kleinen Bus an und übernachten in der Pension Koch (Kirchstr. 21). Bei der Abreise streikt der Bus. Da heißt es wohl oder übel mit Anpacken und das Fahrzeug in der Bittengasse anschieben. Im Fotoalbum der Kegelbrüder ist das Foto beschriftet: »Wir müssen schieben – der ‘Alte’ will nicht mehr«.

Rechts ist das Trafohäuschen zu sehen, das an der Ecke zum Schulweg steht.

Standort des Fotografen: 47.883333, 8.345556

3 Fotos: Althexen beim Narrenumzug, Fasnacht 1989

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die »Laternenbrüder« feiern 1989 ihr 100. Gründungsjubiläum! Ganz so alt ist die Hexengruppe noch nicht, aber auf 55 Jahre bringt auch sie es! Gefeiert wird das runde Jubiläum mit einem schier endlosen Narrenumzug, an dem sich rund 3.000 Hästräger beteiligen. Über 10.000 Zuschauer*innen verfolgen am Straßenrand den Umzug, wie hier vor dem Mailänder Tor.

Begeisterung erntet der Auftritt der Althexen. Sie haben sich so kostümiert, wie die Urhexen 1934 in etwa aussahen – als es noch kein einheitliches »Häs« gab. Bei dem Auftritt darf natürlich auch nicht die Hexenpyramide fehlen, wie sie Jahr für Jahr bei der Walpurgisnacht gebildet wird. Da Althexen aber nicht mehr so jung und frisch sind, fällt die Pyramide nicht ganz so spektakulär aus…

Zu sehen sind:
1.Reihe: Fritz Egle (1929-2017), Hermann Geisinger (1926-1989), Oskar Baader, Egon Bader (1933-1999)
2.Reihe: ???, Gottfried Vogelbacher (1933-2008)
3.Reihe: Hans Kaufmann (1930-2003), Karl Koch, Eugen Fehrenbach
4.Reihe: Johann Glunk, Walter Müller (1923-2009)
Otto Schwanz (1932-2008) als Teufel steht ganz oben an seiner angestammten Position. Die kleine Hexe, die im Vordergrund steht, ist vermutlich Benjamin Hofmeier.

Standort des Fotografen: 47.883903, 8.343823

Zuschauer*innen bei einem Fußballspiel auf dem Sportplatz in Unadingen, 1982

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Gut besuch ist die Tribüne am Sportplatz in Unadingen. Gespannt verfolgen die Zuschauer*innen das Fußballspiel.

Der 1920 gegründete Fußballclub Löffingen hat 1982 neun Mannschaften im Spielbetrieb – und darüberhinaus ist die Betriebssportgemeinschaft Studer-Revox angeschlossen. Zahlreiche sportliche Erfolge können verbucht werden: Die erste Mannschaft mit ihrem Trainer Peter Rieck erringt in der Bezirksliga die Vizemeisterschaft. Mit der zweiten Mannschaft wird man Meister und schafft den Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Der FC verfügt über sechs Jugendmannschaften, in denen rund 100 Kinder und Jugendliche Fußball spielen.

Wer erkennt die Zuschauer*innen? Zu sehen sind u.a. Heinrich Kopp (1930-2015), Heinrich Hölderle, Silvia Schmidt

Standort des Fotografen: Unadingen

Kurgäste vor dem Fritschi-Brunnen, ca. 1955

Sammlung Familie Waßmer

Drei Kurgäste, die zu Besuch in Löffingen sind, lassen sich am »Fritschi-Brunnen« fotografieren. Auf der Brunnensäule steht ein Blumentopf. Der Brunnen dient nicht mehr nur als Viehtränke, sondern auch als pittoreskes Fotomotiv am »Scharfen Eck«. Im Hintergrund ist das Haus von Landwirt Ernst Faller (1889-1961) und Agathe Faller (geb. Benz, 1890-1971) zu sehen (Obere Hauptstr. 6). Davor ist ein Holzkarren geparkt.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht das Haus Himmelseher (Obere Hauptstr. 7), in dem sich seit 1927 die Apotheke von Erwin Himmelseher (1875-1949) befindet. Nach seinem Tod gehört es seiner Witwe Sofie Himmelseher (geb. Jordan, 1881-?). 1964 übernimmt die Apotheke Helene Knödler.

Standort des Fotografen: 47.884431, 8.345676

Hochzeitszug Hepting / Egle am Rathaus, 18. Juni 1960

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Christa Egle und Hans-Peter Hepting zur Verfügung.

Nach der Trauung in der katholischen Pfarrkirche zieht der Hochzeitszug durch das Städtchen in Richtung Gasthaus »Linde«, wo die Hochzeitsfeier stattfindet. Man kommt gerade am Rathaus vorbei. Der Bräutigam ist der Malermeister Werner Hepting (1928-2011), die Braut ist Hedwig Hepting geb. Egle (1932-2020). Sie sind auf dem Foto gar nicht im Mittelpunkt, sondern nur halb verdeckt zu sehen.

Dafür sind die vier Blumenmädchen im Vordergrund umso besser zu erkennen. Vorneweg gehen Annemarie Hepting (verh. Kiermeier, geb. 1953) und Beatrix Konhäuser (geb. 1954), dahinter schreiten Hildegard Hepting (verh. Adrion, geb. 1949) und Marlies Müller (verh. Eberle, geb. 1951). Ihnen folgen die Brautjungfern Rita Hepting (verh. Zimmermann, geb. 1941) und Gisela Sibold (verh. Hasenfuß oder Ketterer, geb. 1940). Hinter dem Bräutigam ist sein Vater Karl Hepting (1893-1979) zu sehen.

Das Ehepaar Hepting kann am 18. Juni 2010 das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Ein Jahr später stirbt Werner Hepting am 11. Mai 2011 im Alter von 82 Jahren. Hedwig Hepting folgt am 1. Januar 2020.

Standort des Fotografen: 47.883959, 8.344323

Familie Ganter (?), ca. 1890-1895

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.

Welches Ehepaar mit zwei Töchtern hier wohl zu sehen ist? Die Ehefrau sitzt auf einem Stuhl. Eingerahmt wird sie von ihren beiden Töchtern und ihrem Ehemann, der hinter ihr steht. Ist es Familie Ganter, die im Maienland wohnt?

Der Schneidermeister Karl Ganter (1848-1917) und die Näherin Amalia Fahrer (1855-1936) heirateten am 12. November 1878. Sie bekamen acht Kinder zusammen. Namentlich bekannt sind Edmund Ganter (geb. 1879), Anna Ganter (1880-1893), Otto Ganter (geb. 1881), Ernst Ganter (geb. 1884) und Hermann Ganter (geb. 1895).

Oder ist es gar nicht Karl Ganter mit seiner Familie? Sondern vielleicht ein jüngerer Bruder von ihm? Konstantin Ganter (1852-1931, verh. mit Kreszentia Marx), Ferdinand Ganter (1855-?) oder Heinrich Ganter (1862-?)?

Standort des Fotografen: ???

Klassentreffen des Jahrgangs 1913/14 vor der Kirche, 1983

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die ehemaligen Schüler*innen des Jahrgangs 1913/14 kommen zum »Siebziger-Treffen« zusammen. Von damals 29 Schüler*innen sind noch 16 Personen dabei, wobei einige lange Anfahrten auf sich genommen haben, die weiteste aus Norddeutschland. Emma Binder (geb. Limb, 1913-2005) hat das zweitägige Klassentreffen organisiert.

Man beginnt mit einer Zusammenkunft im Gasthaus »Linde«, um dann gemeinsam auf den Friedhof zum Gräberbesuch zu gehen. Ein Spaziergang durch den Kurpark schließt sich an. In der katholischen Pfarrkirche St. Michael feiert man zusammen eine Gottesdienst, der von Pfarrer Hermann Litterst zelebriert wird. Das Gruppenfoto wird anschließend auf der Treppe aufgenommen.

Am nächsten Tag unternehmen die 70-Jährigen eine Busfahrt an den Bodensee. Man kehrt im Hotel »Sonne« in Friedrichshafen, das von einem Sohn von Alfons Benz (aus Seppenhofen) geführt wird. Mit dem Schiff setzt man nach Konstanz über. Das Klassentreffen endet bei Speis und Trank im Gasthaus »Pilgerhof«. ,

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anna Frei (geb. Dreher, 1914-1991, Seppenhofen), 2 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hilda Schulz (geb. Schultheiß), 2 Emma Binder (geb. Limb, 1913-2005), 3 ???, 4 Hildegard Benz (geb. Wiegele, 1914-2006), 5 ???, 6 Willy Butsch (1913-1991)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003), 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 Alfons Benz (1913-1985, Seppenhofen), 6 Else Scherer (verw. Strobel, geb. Gissler, 1910-2007), 7 Franz Schlatter (1914-1994, Seppenhofen), 8 Emma Butsch (geb. Satler, 1911-2006)

Standort des Fotografen: 47.882855, 8.344339

Schüler*innen beim Schnurren in einem Geschäft, Fasnacht 1971

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es ist »Schmutziger Dunschdig«. Nach der Schülerbefreiung ziehen verkleidete Schüler*innen und auch Lehrer*innen durch das Städtchen und beteiligen sich an der Straßenfasnacht. Dieser bunte Haufen hat ein Geschäft heimgesucht und schnurrt jetzt. Vermutlich stehen die Närrinnen und Narren im Schreibwarengeschäft Willmann (Rathausplatz 8),

Die Lehrer*innen sind v.l.n.r. Hedy Staub, Maria Oser, Maria Waßmer, Helene Waßmer und Siegfried Ewert.

Aber wer erkennt die Schüler*innen?
Zu sehen sind u.a. Jutta Bölle und Monika Kuster.

Standort des Fotografen: 47.883611, 8.344222

Adolf und Josepha Schelling mit ihrer Tochter, ca. 1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Lydia Zepf zur Verfügung.

Wagnermeister und Landwirt Adolf Schelling (1890-1947) steht pfeiferauchend in der Tür. Er trägt seine Werkstattschürze, in der Hand hält er ein Ziehmesser. Neben ihm steht seine Ehefrau Josepha Schelling (geb. Fehrenbach, 1893-1980) und seine Tochter ???. Sie wird später Nonne. Nicht im Bild sind der Sohn Hermann (1914-1998) und der Sohn Adolf jr. (1919-1941), der im Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion fällt.

Adolf Schelling hatte sein Elternhaus (Kirchstr. 11) von seinem Vater Wilhelm Schelling, der ebenfalls Wagner war und 1907 starb, und von seiner 1909 verstorbenen Mutter Theresia Schelling (geb. Bader) übernommen. Adolf und Josepha Schelling hatten 1913 in Einsiedeln geheiratet.

Adolf Schelling stirbt am 25. November 1947 im Alter von 57 Jahren. Seine Witwe überlebt ihn um fast 33 Jahre und stirbt 1980.

Standort des Fotografen: 47.883537, 8.345225

3 Fotos: Närrinnengruppe beim Umzug auf dem Rathausplatz, Fasnacht 1980

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

»Närrisch in die 80er Johr« lautet das diesjährige Fasnachtsmotto. Und auch diese Närrinnen reihen sich in den Umzug am »Fasnet Mändig« ein. Von ihrem Outfit her zu urteilen, geht es ihnen aber nicht um die 1980er Jahre, sondern weitaus eher um die 1880er! Es scheint sich um eine Schulklasse zu handeln, die nur aus »Jungs« besteht. In schwarze Anzüge gekleidet und mit Lederranzen auf dem Rücken machen sie sich wohl auf den Schulweg. Vorneweg schreitet ihre Lehrerin, die ein Lehrbuch trägt – und auch aus dem vorigen Jahrhundert zu stammen scheint.

Die Lehrerin ist Elvira Fischer (geb. Egle, 1925-2020). Sie führt die Turnerinnen ihrer Gymnastikgruppe an.

Drittes Bild
1.Reihe, knieend, v.l.n.r.:
1 Nicole von Wirth, 2 Lotte Ratzer, 3 Renate Finkbeiner (verh. Gärtner)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Margret Maier (1934-2000), 2 ??? von Wirth, 3 ???, 4 Hannelore Schmidt, Ansgar Boehm
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Irmgard Modrinski , 2 Lisel Wider, 3 Marietta Müller, 4 Margarete Senn, 5 Inari Boehm, 6 Renate Rosenfelder, 7 Hildegard Kaufmann (geb. Schubnell), 8 Elvira Fischer (geb. Egle, 1925-2020)

Standort des Fotografen: 47.883711, 8.344172