Kindergarten am Schulweg, ca. 1970

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Seit 1964 gibt es den Kindergarten im Schulweg. Das Gebäude am linken Bildrand dient auch als Wohnhaus für die katholischen Ordensfrauen vom heiligen Vinzentiusorden, die als Erzieherinnen im Kindergarten wirken. Geöffnet hat die Einrichtung nur vormittags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr.  Im Hof laden einige Spielgeräte zum Rutschen, Klettern und Karusselfahren ein.

Standort des Fotografen: 47.883334, 8.346209

2 Fotos: Blick über die »Bittenwiesen« und die Bittengasse, ca. 1957-1960

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vom Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael schweift der Blick in Richtung »Schlempental« und »Hasle«. Große unbebaute Flächen, die als Wiesen und als Gärten genutzt werden, stechen ins Auge. Zu sehen sind die Festhalle und die Volksschule sowie die »Linden-Wiese«, auf der in den 1970er Jahren die Realschule gebaut wird. Der Kindergarten im Schulweg existiert ebenfalls noch nicht. An seiner Stelle erstrecken sich noch Gartenanlagen. Im Vordergrund sind der Farrenstall und der neu erbaute (und mittlerweile abgerissene) Bauhof zu sehen.

Der Blick wandert weiter zu den Häusern der Bittengasse und der Kirchstraße, die den äußeren Stadtring bilden. Pittoresk muten von hier oben die Staffelgiebel an. Weiter im Hintergrund sind die Häuser der Oberen Hauptstraße zu sehen, wobei das Gasthaus »Linde« (Obere Hauptstr. 10) deutlich ins Auge sticht. Die kleinen Häuser neben der »Hasle« sind allesamt Neubauten. Sie gehören zur Siedlung »Neue Heimat«´in der Haslachstraße.

Standort des Fotografen: 47.882632, 8.344045

Schmutziger Dunschdig im Kindergarten, 1979

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Im Kindergarten wird Schmutziger Dunschdig gefeiert. In diesem Jahr scheint die Darstellung von »Indianern« besonders beliebt zu sein, gleich mehrere kleine Fasnachtsnarren haben sich mit Federschmuck kostümiert. Im Hintergrund stehen v.l.n.r. die Erzieherinnen Ruth Schwarz (1936-2011), Schwester Ediltrudis (1914-?) und Susanne Obergfell. 

Standort des Fotografen: 47.883447, 8.346646

Schmutziger Dunschdig im Kindergarten, 1979

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Clowns, Cowboys, »Indianer«: Im Kindergarten wird Schmutziger Dunschdig gefeiert. Die kleinen Fasnachtsnarren warten auf das Eintreffen der Hansele, die sie gleich befreien werden. Dann geht es ab ins Städtchen!

Standort des Fotografen: 47.883447, 8.346646

Schulweg zur Festhalle und Schule, ca. 1970

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Das Foto muss an einem Sonntag oder in den Ferien aufgenommen worden sein! Denn anders ist es kaum erklärlich, dass darauf so gar keine Kindergartenkinder oder Schüler*innen zu sehen sind. An Werktagen ist der Schulweg, zumindest zu den Stoßzeiten morgens und mittags, von Kindern bevölkert. Seit 1965 befindet sich hier der neu gebaute Kindergarten. Und außerdem führt der Schulweg schnurgerade zur Schule an der »Hasle«. Am rechten Bildrand ist die 1953 erbaute evangelische Kirche zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883240, 8.346408

Kinderreigen im Kindergarten, 1971

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Im Kindergarten werden heute in der Gruppe von Tante Maria Baumann und Tante Marie-Luise Schlenker verschiedene Bewegungsspiele veranstaltet. Die Kinder stehen im Kreis und fassen sich an den Händen. Es wird gesungen, es wird getanzt. Mit Klatschspielen wird das Rhythmusgefühl gefördert. Und dann gibt es auch noch eine lange Polonaise durch den Kindergarten!

Wer erkennt die Kinder auf den Fotos?   

Standort des Fotografen: 47.883472, 8.346620

Adventsfeier im Kindergarten, Dezember 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.

Weihnachtsfeier im Kindergarten! Ein von allen Kindern vorgetragenes Lied eröffnet die Feier, deren Höhepunkte die beiden Theaterstücke »Wir wandern zur Krippen« und »Mach Platz Bruder Ochs« sind. Die Kinder stellen den Weg des heiligen Paares nach Bethlehem und die Herbegnahme im Stall dar.

Heike Bölle spielt die Maria, Matthias Frey den Josef und Stefan Hoch den Ochsen. Einstudiert hatten die beiden Krippenspiele Schwester Ediltrudis (1914-?) und Tante Ruth Schwarz (1936-2011), die beide im Hintergrund zu sehen sind.

Standort des Fotografen: 47.883391, 8.346756

Verabschiedung aus dem Kindergarten, 23. Juni 1976

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.

Im Kindergarten findet das Sommerfest statt, das gleichzeitig Abschiedsfest für diejenigen Kinder ist, die zum neuen Schuljahr 1976/77 eingeschult werden. Schwester Ediltrudis (1914-?), die dem katholischen Orden der Vinzentinerinnen angehört, hat mit den Kindern Lieder einstudiert. Das Mädchen mit dem Gips am linken Arm ist Heike Bölle. Sie hatte sich kurz zuvor den Arm gebrochen, was recht hinderlich ist, da sie Linkshänderin ist.

V.l.n.r.: Schwester Ediltrudis, Thomas Kaufmann, Jürgen Kaiser, Birgit Knöpfle, Christine Keller, Heike Bölle, Dirk Benz, Petra Meßmer, Birgit Finkbeiner, Patrick Hasenfratz, Jutta Hepting (sitzend).

Standort des Fotografen: 47.883188, 8.346834

Arbeiter beim Verlegen einer Drainage in den »Bitten«, 1934

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Franz und Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.

In der »Bittenwiese« wird eine Drainage verlegt. Mit Pickel und Schaufel bewaffnet, graben sich die vier Männer in das Erdreich.  V.l.n.r.: Hermann Trenkle (1912-?), Alfred Bader, Richard Rösch und Landwirt Robert Rosenstiel (1900-?). Im Hintergrund ist das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) und das Haus Heizmann (Festhallenstr. 1) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883929, 8.346776

Kindergarten mit Spielplatz, ca. 1990-1992

Sammlung Familie Waßmer

1964 wurde der Kindergarten im Schulweg errichtet. Die Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße reichten nicht mehr aus angesichts der geburtenstarken Jahrgänge und der zunehmenden Berufstätigkeit von Müttern. Außerdem waren die Räume in der alten »Kinderschule« auch nicht mehr zeitgemäß.

Das Foto entsteht kurze Zeit vor dem Umbau des Kindergartens Anfang der 1990er Jahre, als das Gebäude erweitert wird, um für zwei weitere Gruppen Platz zu schaffen. Noch gibt es keine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der Spielplatz fristet ein eher trauriges Dasein: Außer einem Sandkasten und drei bemalten Betonröhren sind keine weiteren Spielgeräte zu sehen. Auch die Außenanlage wird später attraktiver gestaltet und erweitert.

Im Hintergrund ragt die Turnhalle hoch. Sie wird 2009 abgerissen und weicht dem Neubau der Dreifeldsporthalle.

Standort des Fotografen: 47.882990, 8.347269

Kindergarten im Schulweg, ca. 1990-1992

Sammlung Familie Waßmer

Der Kindergarten im Schulweg wurde 1964 errichtet. Das Foto entsteht kurze Zeit vor dem Umbau Anfang der 1990er Jahre, als das Gebäude erweitert wird, um für zwei weitere Gruppen Platz zu schaffen. Der Kindergarten heißt auch noch nicht »Kindergarten Maximus«. Im Hintergrund ist die Realschule und die Festhalle zu erkennen, die über das Dach ragen.

Standort des Fotografen: 47.883254, 8.346404

»Adolf-Hitler-Schule« an der Hasle, ca. 1936

Verlag A. Rebholz / Stadtarchiv

Am 29./30. August 1936 wird das Schulgebäude an der Hasle offiziell eingeweiht. In der Lokalpresse wird das Bauwerk gerühmt: »Der imposante Bau, der vor über zehn Jahren, in wirtschaftlich schwerster Zeit, erbaut wurde, thront sozusagen als Abschluß gegen den prächtigen Haselwald und ist von allen Punkten der Stadt aus sichtbar.« Die Nationalsozialisten unter Führung von Bürgermeister Heinrich Andris verbuchen die Vollendung des 1923 begonnenen Bauwerks als ihren Erfolg. Das Gebäude sei eine »Ruhmestat in der Löffinger Heimatgeschichte«. An den beiden Fahnenmasten vor der Schule und der Festhalle flattern Hakenkreuzfahnen im Wind. Aufgenommen wurde das Foto vom Kirchturm der katholischen Pfarrkirche.

Wie auf der Ansichtskarte zu lesen ist, wurde die Schule offiziell »Adolf-Hitler-Schule« benannt: »Einem besonderen Wunsche des Bürgermeister Andris entsprechend, der mit viel Liebe und Geduld, Tatkraft und Ausdauer den Ausbau vollführen ließ, soll die Schule dem Führer geweiht sein, stolz soll sie den Namen tragen und dadurch für alle Zeiten Künder sein des Mannes, der unser Volk aus Nacht und Grauen, aus Not und Elend, aus Bitternis und Uneinigkeit, aus Knechtschaft und Unfreiheit befreite und emporführte zu Licht, Freiheit und Ehre.« Doch nicht nur die Presse verbreitete NS-Propaganda dieser Art. Auch der beliebte Heimtaforscher Leo Ratzer (1881-1948) schrieb in einem Aufsatz: »Mit Stolz und innerster Berechtigung wird dieses Werk für alle Zeiten den herrlichen Namen Adolf-Hitler-Schule tragen, zur Ehre unserer Gegenwart und zur Nachahmung für die Zukunft.«

Im ersten Stock der Schule befand sich denn auch eine große Wandfläche, die mit den »Bildern großer Männer der deutschen Geschichte« geschmückt war. In der Mitte hing das Bild des Namensgebers der Schule, »das Bild unseres Führers, des Freundes und Beschützers unserer Jugend.«  

Standort des Fotografen: 47.882614, 8.344042