Stadtmusik beim Umzug auf dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1956

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Dicht gedrängt stehen die Zuschauer*innen am Straßenrand und verfolgen den Narrenumzug. Warm eingepackt trotzen sie der winterlichen Kälte. Eine geschlossene Schneedecke liegt auf dem unteren Rathausplatz, auch die Dächer in der Demetriusstraße sind weiß. Selbst der Adler auf dem Kriegerdenkmal für den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 trägt eine Haube aus Schnee.

Vom Mailänder Tor kommend marschiert die Stadtmusik über den Rathausplatz. Vorneweg geht Dirigent Rupert Hepting. Unter den Musikern sind Franz Rosenstiel (Posaunist), [Ernst Heiler] (Hornist), Konrad Sibold und Hans Kaufmann (Hornist) zu erkennen.

Hinter der Stadtmusik folgen die weibliche Narrenpolizei und die Hanselegruppe. Weiter hinten ist eine Pferdekutsche zu erkennen, in der vermutlich die Ehrennarrenräte Platz genommen haben. Trotz Schnee und Kälte säumen zahlreiche Menschen die Umzugsstrecke.

Standort des Fotografen: 47.883714, 8.344179

Luftbild des Städtchens von Südwesten aus, 1961

Photo Moser | Verlag A. Rebholz, Löffingen | Sammlung Familie Waßmer

»Löffingen vom Flugzeug aus« lautet die Bildunterschrift der Ansichtskarte. Das Flugzeug befindet sich über dem noch unbebauten Gewann »Breiten«, das schon bald als Neubaugebiet erschlossen wird. Von hier öffnet sich ein weiter Blick über das Städtchen und seine Umgebung.

Viele markante Gebäude sind aus der Luft gut zu erkennen: die katholische Pfarrkirche St. Michael, das Rathaus und die Gasthäuser »Ochse«, »Löwe« und »Linde« sowie die »alte Sonne«. Am Rand des historischen Stadtkerns stehen die Festhalle und die Volksschule. Diesseits und jenseits der Bahnlinie befinden sich der Bahnhof und das weitläufige Sägewerk Benz. Auch neuere Gebäude prägen inzwischen das Ortsbild, darunter das mit einem Neubau erweiterte städtische Krankenhaus, die evangelische Kirche sowie der Farrenstall und der Bauhof. Die neue Trasse der Bundesstraße 31 führt den Durchgangsverkehr bereits am Städtchen vorbei.

Das Luftbild lässt sich anhand mehrerer baulicher Veränderungen recht genau datieren. Der Turm der katholischen Pfarrkirche ist frisch verputzt und gestrichen – diese Renovierungsarbeiten finden 1961 statt. Das neue katholische Pfarrhaus im Pfarrweg steht noch im Rohbau und wird erst 1962/63 bezogen. Der Kindergarten im Schulweg, dessen Bau 1964 folgt, fehlt hingegen noch.

Auch die Rückseite der Ansichtskarte liefert einen Hinweis: Sie trägt eine 15-Pfennig-Briefmarke mit dem Bild Martin Luthers aus der Serie »Bedeutende Deutsche«, die am 18. September 1961 erscheint. Die Marke belegt zwar nur, dass die Karte frühestens von diesem Zeitpunkt an verschickt werden kann. Zusammen mit dem frisch renovierten Kirchturm spricht jedoch alles dafür, dass die Luftaufnahme im Jahr 1961 entsteht.

Narrengruppe auf dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1992

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Ein Mann sitzt mitten auf dem unteren Rathausplatz auf einem Stuhl und lässt die närrische Behandlung über sich ergehen. Es ist Ehrennarrenrat Hugo Schropp (1925-1998). Eine Frau legt ihm ein Tuch um den Hals, eine andere kniet zu seinen Füßen. Vor ihm steht ein kleiner Schemel, daneben liegen Bürsten und weiteres Handwerkszeug bereit. Offenbar sollen ihm zunächst die Schuhe geputzt werden – doch dabei wird es wohl nicht bleiben.

Es ist »Schmutziger Dunschdig«, und eine Gruppe Närrinnen des Turnerbundes zieht mit einem Kinderwagen durch das Städtchen. Daran verkündet ein Schild selbstbewusst: »Mir machet alles – mir fanget ganz unne aaah!« Tatsächlich scheint das Angebot von der Schuhpflege bis zur Körperpflege zu reichen. Ob Hugo Schropp noch rasiert, gewaschen oder auf andere Weise herausgeputzt wird, bleibt der Fantasie der Närrinnen überlassen.

Die Gruppe hat sichtlich Freude an ihrer Darbietung. Auch der unfreiwillige Kunde nimmt die Behandlung gelassen hin und macht gute Mine zum bösen Spiel.

V.l.n.r.: Maria Jaschke, Hella Schreiber, Renate Fehrenbach, Waltraud Knöpfle, Lydia Kaiser
Im Hintergrund ist Willi Fehrenbach (1941-2018) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883742, 8.343876

Idealisierte Ansicht vom unteren Rathausplatz, ca. 1930

Sammlung Familie Waßmer

Ein Pferdefuhrwerk holpert zwischen der Bäckerei Ritter und dem Rathaus hindurch. Ein weiteres Gespann fährt die Demetriusstraße hinunter, zwei Schuljungen tollen mit einem Hund am Brunnen herum, ein Briefträger geht am Haus Willmann vorüber. Frauen stehen beieinander und unterhalten sich. Alles wirkt beschaulich und fügt sich zum Bild einer vermeintlich »guten alten Zeit«.

Geschaffen wird die Radierung von dem Berliner Grafiker und Maler Heinz Wehlisch (1925-?), der sich auf historische Stadt- und Ortsansichten spezialisiert. Als Vorlage dienen ihm offenbar ältere Postkarten oder Fotografien. Seine Beschriftung »Löffingen um 1910« führt jedoch in die Irre: Zu sehen ist das Städtchen nach dem Wiederaufbau infolge des Großbrandes von 1921. Auch die 1930 am Mailänder Tor angebrachten Gefallenentafeln und die Madonnenfigur über dem Torbogen sind bereits dargestellt.

Mit der historischen Wirklichkeit nimmt es der Künstler ohnehin nicht allzu genau. Die Straßenszene ist stark idealisiert, die Figuren dienen vor allem der Belebung des Platzes. Auch der Demetriusbrunnen entspricht in seinen Einzelheiten weder dem 1912 errichteten und 1945 zerstörten Brunnen noch seinem 1954 geschaffenen Nachfolger. Wehlisch entwirft keine genaue Momentaufnahme, sondern ein nostalgisches Bild des alten Löffingen.

Später findet die Ansicht weite Verbreitung. 1986 schmückt sie das Titelblatt der Festschrift des Männergesangvereins »Eintracht«. Auch Emil Ketter verwendet sie zur Illustration seiner Stadtchronik. Dort wird sie um 1930 datiert, ihr Schöpfer jedoch nur als »unbekannter Maler« bezeichnet.

Standort des Künstlers: 47.883736, 8.343648

Unterer Rathausplatz beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Ein VW Käfer steckt mitten auf dem unteren Rathausplatz im Wasser fest. Ein Mann versucht, den Wagen aus den Fluten zu bewegen. Ringsum stehen zahlreiche Schaulustige und beobachten das Geschehen. Das Unwetter ist vorüber, die Sonne scheint wieder – doch die Spuren des gewaltigen Wolkenbruchs sind unübersehbar.

Am Donnerstag, dem 10. Juli 1975, geht über Löffingen ein heftiges Sommergewitter nieder. Innerhalb von nur drei Stunden fallen 86 Liter Regen pro Quadratmeter. Der eingedolte Stettbach kann die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Was sonst unterirdisch durch das Städtchen fließt, schießt nun über die Straßen und strömt in mächtigen Wellen durch das Mailänder Tor.

Als der Regen nachlässt, kommen die Menschen aus den Häusern. Manche wollen den entstandenen Schaden in Augenschein nehmen, andere packen bei den Aufräumarbeiten mit an. Auf dem Rathausplatz bleiben viele zunächst in sicherer Entfernung stehen und beobachten, wie das Hochwasser langsam zurückgeht. Die kurze Dauer des Unwetters täuscht nicht darüber hinweg, welche Gewalt die Wassermassen innerhalb weniger Stunden entfalteten.

Standort des Fotografen: 47.883783, 8.343675

Klassentreffen des Jahrgangs 1943/44 am Mailänder Tor, 1998

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Zur Erinnerung an ihr Klassentreffen stellen sich Angehörige des Jahrgangs 1943/44 vor dem Mailänder Tor zu einem Gruppenfoto auf. Man steht dicht beieinander. Die Sonne scheint. Einige wohnen noch in Löffingen, andere kehren für das Klassentreffen in das Baarstädtchen zurück. Seit der gemeinsamen Schulzeit sind viele Jahre vergangen, die Lebenswege haben sich längst getrennt. Nun gibt es viel zu erzählen: über Familie und Beruf, über frühere Lehrer*innen und über Erlebnisse, an die sich manche noch ganz genau erinnern.

V.l.n.r.: 1 Hedy Mohr (geb. Mayer), 2 Beate Seng (geb. Strobel), 3 Isolde Strittmatter (geb. Kaltenbrunner), 4 Theo Schreiber, 5 Heiko Keller (geb. 1944), 6 Gerhard Bader (geb. 1943), 7 Werner Tschiggfrei, 8 Inge Klose (geb. Zipf), 9 Hilda Bernauer (1944-2019), 10 Inge Kleiner (geb. Bugger), 11 Werner Kloth, 12 Herbert von Dungen (1943-1926), 13 Ursula Braun

Das Mailänder Tor bietet eine passende Kulisse für das Gruppenbild. Schließlich ist es eines der Wahrzeichen des Städtchens und allen aus ihrer Kindheit vertraut. Links weist ein Verkehrsschild auf die inzwischen eingerichtete Tempo-30-Zone hin – auch Löffingen hat sich seit der Schulzeit der Gruppe verändert.

Standort des Fotografen: 47.883947, 8.343839

2 Fotos: Narrengruppe »Teufelsküche« auf dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1997

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Auf dem unteren Rathausplatz ist die Hölle los – im besten fasnachtlichen Sinne. Vor dem Café Fuß hat sich die Narrengruppe »Teufelsküche« aufgebaut. Auf einem kleinen Wagen stehen Kochtöpfe, Gaskocher, Körbe und allerlei Küchenutensilien bereit. Was hier gebraut wird, möchte man vielleicht lieber nicht so genau wissen.

Die Teufelinnen tragen schwarze Kostüme mit roten Fransen, zackigen Säumen und feurig rotem Haarschmuck. Auch Hörner dürfen natürlich nicht fehlen. Ein wenig erinnern die Gewänder an die Rötenbacher Teufel, vielleicht haben sie sich dort tatsächlich ein paar Anregungen geholt. Die Närrinnen gehören dem Turnerbund an.

zweites Bild
1.Reihe, hockend, v.l.n.r.:
1 Maria Jaschke, 2 Lydia Kaiser
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Waltraud Knöpfle, 2 Renate Fehrenbach, 3 Hella Schreiber, 4 Monika Volk

Standort des Fotografen: 47.883861, 8.343990

Mailänder Tor, ca. 1972

Verlag C. Revellio KG, Villingen | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Susanne Obergfell zur Verfügung.

An einem sonnigen Tag fällt der Blick aus der Unteren Hauptstraße auf das Mailänder Tor. Der Fotograf steht etwa auf Höhe des Hauses Geisinger (Untere Hauptstr. 4). Dort befindet sich der Friseursalon von Hermann Geisinger. Ein großes Werbeschild mit der Aufschrift »Damen – Salon – Herren« weist auf das Geschäft hin. Am Balkon darüber blühen Geranien, die zusammen mit dem hellen Sonnenschein das Straßenbild prägen.

Am benachbarten Gasthaus »Adler« (Untere Hauptstr. 2) sind gleich zwei Schilder zu sehen: das alte schmiedeeiserne Wirtshausschild, das weit über den Gehweg hinausragt, und darunter das moderne Schild der »Bezirkssparkasse«. Noch befindet sich die Bankfiliale im Erdgeschoss des Gasthauses.

Auf dem unteren Rathausplatz haben sich einige Passant*innen am Demetriusbrunnen versammelt. Man plaudert miteinander. Andere schlendern in Richtung Tordurchfahrt oder gehen zu ihren geparkten Autos. Der Platz wirkt belebt, beinahe wie eine kleine Flaniermeile. Zu sehen ist u.a. Cläre Grotz.

Das Mailänder Tor, das nach dem Großbrand von 1921 in seiner heutigen Form wiederaufgebaut wurde, präsentiert sich frisch renoviert. Die frisch gestrichene Fassaden, die roten Dachziegel und die blühenden Geranien an den Fenstern verleihen dem historischen Stadttor ein besonders gepflegtes Erscheinungsbild.

Standort des Fotografen: 47.883410, 8.343849

2 Fotos: Clowngruppe auf dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1995

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Bunter kann die Fasnacht kaum sein. Rot, Gelb, Grün, Blau und Weiß leuchten um die Wette. Allein beim Anblick dieser fröhlichen Clowngruppe hebt sich die Stimmung. Lachende Gesichter, knallige Perücken, gepunktete Kostüme, Luftballons, Tröten, zwei alte Kinderwagen und ein rot-weißer Sonnenschirm ergeben ein herrlich verspieltes Bild.

Die Gruppe hat sich direkt vor dem Mailänder Tor und dem »Heilkräuterstüble« für den Fotografen aufgestellt. Während ringsum das närrische Treiben weitergeht, nehmen sich die Clowns einen Moment Zeit für ein Erinnerungsfoto. Die beiden Kinderwagen gehören selbstverständlich mit zum Gesamtbild – was oder wer sich darin verbirgt, bleibt der Fantasie überlassen.

unteres Bild
1.Reihe, knieend, v.l.n.r.:
1 ???, 2 Maria Jaschke, 3 ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ??? Modrinski, 4 Lydia Kaiser, 5 ???

Die Clowngruppe besteht aus Frauen, die dem Turnerbund angehören.

Standort des Fotografen: 47.883863, 8.343889

Stadtmusik beim Hochzeitszug in der Unteren Hauptstraße, ca. 1960

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Feierliche Musik schallt durch die Untere Hauptstraße. Die Stadtmusik marschiert im Gleichschritt voran und führt einen Hochzeitszug zur katholischen Pfarrkirche St. Michael an. Direkt hinter den Musikern folgen das Brautpaar und die Festgesellschaft, festlich gekleidet und auf dem Weg zur Trauung. Soeben kommt der Zug am »alten Benzbau« (Untere Hauptstr. 8) vorbei. Im Hintergrund ist bereits der untere Rathausplatz mit seinen markanten Staffelgiebeln zu erkennen.

Es ist keineswegs alltäglich, dass ein Hochzeitszug von der Stadtmusik angeführt wird. Vermutlich gehört der Bräutigam selbst den Musikern an oder die Familie der Braut steht der Kapelle auf andere Weise besonders nahe. Dass die Stadtmusik zur Hochzeit aufspielt, ist jedenfalls eine besondere Ehre und verleiht dem Fest einen besonders feierlichen Charakter. Vorneweg marschiert Dirigent Rupert Hepting (1905-1990), der die Stadtmusik bis 1964 leitet. Mit sicherem Schritt gibt er den Takt vor – und sorgt dafür, dass der Hochzeitszug im ganzen Städtchen auch gehört wird. Da er keine Uniform, sondern einen schwarzen Anzug trägt, liegt die Vermutung nahe, dass er selbst Teil der Hochzeitsgesellschaft ist.

Zu sehen sind u.a. Johann Beha (Tuba), Dietmar Münzer (Posaune) und Adolf Heiler (Posaune), Franz Faller (Tenorhorn), Anton Maier (Waldhorn), Ernst Heiler (Tenorhorn) und Karl Glunk (kleine Trommel), Franz Zepf (Trompete), Lothar Zepf, (Flügelhorn), Ernst Geisinger (Klarinette)

Standort des Fotografen: 47.882895, 8.343659

Unterer Rathausplatz mit viel Schnee, ca. 1985

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Wenn das mal kein neues Ansichtskartenmotiv ist! Der untere Rathausplatz liegt tief verschneit. Vor der Metzgerei Butsch und rund um den Demetriusbrunnen türmen sich hohe Schneeberge. Auf den Dächern des Straßenzugs in der Demetriusstraße liegt eine geschlossene weiße Schneedecke. Sogar auf den Stufen der markanten Staffengiebel hat sich eine feine Schicht Schnee abgesetzt. Nur die Straße selbst ist bereits freigeräumt: Zwischen Café Fuß und Rathaus kommt der dunkle Asphalt wieder zum Vorschein.

Über dem Städtchen spannt sich ein hellblauer Winterhimmel. Die Sonne scheint mild, lässt den Schnee glitzern und taucht die Hausfassaden in ein warmes, fast postkartenhaftes Licht.

Standort des Fotografen: 47.883683, 8.343611

Olga Geisinger mit Enkelin, Fasnacht 1989

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Oma und Enkelin haben sich vor dem Café Fuß (Rathausplatz 5) für ein gemeinsames Erinnerungsfoto aufgestellt. Im Mittelpunkt steht an diesem Tag die Enkelin: Karin Geisinger gehört zu den diesjährigen 20-Jährigen und hat gemeinsam mit ihrem Jahrgang den Narrenbaum auf dem unteren Rathausplatz gestellt. Auf der Hausfassade zeichnet sich der Schatten des Narrenbaums ab. Verkleidet ist sie als »Schotte« – mit Kilt und passender Kopfbedeckung.

Neben ihr steht ihre Großmutter Olga Geisinger (geb. Schmutz, 1917-?), die der Straßenfasnacht seit vielen Jahren verbunden ist. Auch wenn sie längst nicht mehr zu den Jüngsten zählt, ist sie doch jedes Jahr mitten im närrischen Treiben anzutreffen – häufig zusammen mit ihrer Freundin Gertrud Faller (geb. Schmid, 1925-2005).

Im Hintergrund spannen sich die Fasnachtsbändel über den oberen Rathausplatz. Während ausgelassen gefeiert wird, halten zwei Generationen kurz inne für ein Foto – auch verbunden durch die Fasnacht, die für beide einen festen Platz im Leben hat.

Standort des Fotografen: 47.883972, 8.343932