Luftbild vom Neubaugebiet Reichberg, 18. Mai 1992

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Regina Hasenfratz zur Verfügung.

Haus reiht sich an Haus auf dem Reichberg. Aus der Luft lässt sich besonders gut erkennen, wie weit sich das Neubaugebiet inzwischen ausgedehnt hat. Zwischen den Einfamilienhäusern liegen Straßen, Gärten, Garagen und Fußwege. Manche Grundstücke sind noch frisch angelegt, auf anderen sind Büsche, Sträucher und Bäume bereits kräftig gewachsen.

Auch an den Dächern lassen sich unterschiedliche Bauphasen ablesen. Viele der älteren Häuser aus den 1970er- und frühen 1980er-Jahren tragen dunkle Dächer, während bei jüngeren Neubauten rote Dachziegel das Bild bestimmen. Zu sehen sind die Häuser in der Wachtbuckstraße, der Martinstraße und einem kleinen Teil der Gallusstraße. Am unteren Bildrand beginnt bereits wieder die freie Landschaft. Noch reichen hier Wiesen und Felder bis unmittelbar an die Bebauung heran. Doch auch diese Flächen werden in den kommenden Jahren teilweise zu Baugrundstücken.

Der Fotograf betrachtet diese Entwicklung aus ungewöhnlicher Perspektive. Er ist mit einem Segelflugzeug vom Flugplatz Reiselfingen gestartet und zieht seine Kreise über Löffingen. Dabei hält er das Städtchen und seine Neubaugebiete aus der Luft fest.

Luftbild des Städtchens von Südwesten aus, 1961

Photo Moser | Verlag A. Rebholz, Löffingen | Sammlung Familie Waßmer

»Löffingen vom Flugzeug aus« lautet die Bildunterschrift der Ansichtskarte. Das Flugzeug befindet sich über dem noch unbebauten Gewann »Breiten«, das schon bald als Neubaugebiet erschlossen wird. Von hier öffnet sich ein weiter Blick über das Städtchen und seine Umgebung.

Viele markante Gebäude sind aus der Luft gut zu erkennen: die katholische Pfarrkirche St. Michael, das Rathaus und die Gasthäuser »Ochse«, »Löwe« und »Linde« sowie die »alte Sonne«. Am Rand des historischen Stadtkerns stehen die Festhalle und die Volksschule. Diesseits und jenseits der Bahnlinie befinden sich der Bahnhof und das weitläufige Sägewerk Benz. Auch neuere Gebäude prägen inzwischen das Ortsbild, darunter das mit einem Neubau erweiterte städtische Krankenhaus, die evangelische Kirche sowie der Farrenstall und der Bauhof. Die neue Trasse der Bundesstraße 31 führt den Durchgangsverkehr bereits am Städtchen vorbei.

Das Luftbild lässt sich anhand mehrerer baulicher Veränderungen recht genau datieren. Der Turm der katholischen Pfarrkirche ist frisch verputzt und gestrichen – diese Renovierungsarbeiten finden 1961 statt. Das neue katholische Pfarrhaus im Pfarrweg steht noch im Rohbau und wird erst 1962/63 bezogen. Der Kindergarten im Schulweg, dessen Bau 1964 folgt, fehlt hingegen noch.

Auch die Rückseite der Ansichtskarte liefert einen Hinweis: Sie trägt eine 15-Pfennig-Briefmarke mit dem Bild Martin Luthers aus der Serie »Bedeutende Deutsche«, die am 18. September 1961 erscheint. Die Marke belegt zwar nur, dass die Karte frühestens von diesem Zeitpunkt an verschickt werden kann. Zusammen mit dem frisch renovierten Kirchturm spricht jedoch alles dafür, dass die Luftaufnahme im Jahr 1961 entsteht.

Luftbild des Städtchens von der »Hasle« aus, ca. 1957

Verlag Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund | Stadtarchiv

Ein Flugzeug zieht seine Kreise über Löffingen. An Bord befindet sich ein Fotograf im Auftrag der Cramers Kunstanstalt aus Dortmund. Der Verlag vertreibt unter der Bezeichnung »Cekade« Ansichtskarten mit Luftaufnahmen aus Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. Vermutlich entsteht das Bild während eines größeren Rundfluges, bei dem mehrere Orte der Region aus unterschiedlichen Richtungen fotografiert werden. Aus einem der Negative wird später diese Ansichtskarte.

Aus luftiger Höhe öffnet sich der Blick über das Städtchen. Der mittelalterliche Stadtring mit seinen dicht gedrängten Häusern ist noch deutlich zu erkennen. In seiner Mitte steht das Rathaus, während die katholische Pfarrkirche St. Michael außerhalb der alten Stadtbefestigung liegt.

Doch Löffingen wächst längst über seinen historischen Kern hinaus. Entlang der Ausfallstraßen entstehen immer mehr Häuser und neue Siedlungen. Das Gewann »Breiten« ist hingegen noch vollständig unbebaut; Wiesen und Felder reichen bis an die bewaldeten Höhenzüge am Horizont.

In der Bittengasse stehen der nach dem Krieg neu errichtete Farrenstall und der städtische Bauhof. Daneben befindet sich das Schlachthaus, unmittelbar dort, wo der unterirdisch verlaufende Stettbach als Bittenbach wieder ans Tageslicht tritt. Das Gebäude wird 1968 abgerissen. Auch der Kindergarten im Schulweg ist noch nicht gebaut; er entsteht erst 1964. Wo später die Realschule ihren Platz findet, erstreckt sich noch die »Linden«-Wiese, die zum gleichnamigen Gasthaus gehört.

Der 1957 eingeweihte Bahnhof ist zu erkennen. Der Neubau ersetzte die provisorische Bahnhofsbaracke, die seit dem Zweiten Weltkrieg als Bahnhofsgebäude diente. Jenseits der Bahnlinie nimmt das Sägewerk Benz ein weitläufiges Areal ein. Der hohe Fabrikschornstein und der markante Späneturm an der Rötenbacher Straße ragen weithin sichtbar aus den Werkhallen heraus.

Hinter dem Städtchen öffnet sich ein weites Panorama. Am Horizont zeichnen sich verschiedene Höhenzüge des Hochschwarzwaldes ab. Besonders markant sind der 1.493 Meter hohe Feldberg und der Hochfirst mit 1.192 Metern. Weiter rechts erhebt sich die 1.190 Meter hohe Weißtannenhöhe.

Luftbilder müssen damals behördlich freigegeben werden; entsprechende Vermerke finden sich auf zahlreichen »Cekade« Ansichtskarten. Die Genehmigungspflicht für Luftaufnahmen besteht in der Bundesrepublik noch bis 1990.

Festhalle und Volksschule, ca. 1957

Verlag Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund | Stadtarchiv

Aus luftiger Höhe entsteht diese Aufnahme: Festhalle und Volksschule sind aus der Vogelperspektive zu sehen. Das Flugzeug kreist über dem Städtchen und gibt den Blick frei auf ein Areal, das noch deutlich am Rand der Bebauung liegt. Hinter dem Wäldchen »Hasle« schließen sich Wiesen, Felder und Waldstücke an.

Im Vordergrund liegen die Gärten in den »Bittenwiesen«. Am rechten Bildrand ist der Bittenbach zu erkennen, der in Richtung Seppenhofen fließt. Der Kindergarten (Schulweg 3) wird erst 1964 gebaut; an seiner Stelle befindet sich noch Gartenland. Die Siedlung »Neue Heimat« in der Haslachstraße ist hingegen bereits errichtet.

Die Festhalle und die Volksschule, beide 1936 nach langer Bauzeit eingeweiht, bilden zusammen ein markantes Ensemble. Verbunden sind sie durch den Mitteltrakt, in dem das Heimatmuseum untergebracht ist. Rechts neben der Schule steht die evangelische Kirche, die 1953 erbaut wurde. Ihre Fassade erstrahlt noch in hellem Weiß. Das evangelische Pfarrhaus existiert noch nicht, es wird erst 1969/70 erbaut.

Sägewerk Benz, ca. 1950-1957

Stadtarchiv

Im Zweiten Weltkrieg war das Sägewerk Josef Benz, in dem zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter ausgebeutet und Munitionskisten gefertigt wurden, bei Luftangriffen erheblich zerstört worden. Wie die Luftaufnahme aus der Nachkriegszeit zeigt, sind die Schäden bereits beseitigt. Der Wiederaufbau ist abgeschlossen und das Werk wieder zu alter Leistungsfähigkeit geführt. 160 Männer und Frauen werden hier (1951) beschäftigt. Das Gesellschaftskapital beträgt 600.000 DM. Es befindet sich im Besitz der Erben des 1932 verstorbenen Firmengründers Josef Benz (1882-1932).

Aus der Vogelperspektive sind die Ausmaße des Werkgeländes gut zu erkennen, das sich in einem Dreieck von ca. 10 ha erstreckt. Begrenzt wird es von der Rötenbacher Straße, der Hohlgasse und der Güterstraße bzw. der Bahnlinie. Auch der werkseigene Bahnanschluss ist aus luftiger Höhe zu sehen. Überragt wird das Areal von dem Benz-Kamin und dem Späneturm, der an der Rötenbacher Straße steht. Der Komplex war nach den beiden Sägebränden 1928 nach Plänen des Stuttgarter Industriearchitekten, Oberbaurat Philipp Jakob Manz (1861-1936), errichtet worden.

Das Luftbild lässt sich in die 1950er Jahre datieren, wenn man den Blick schweifen lässt. Die 1957/58 errichteten Aussiedlerhöfe in Stettholz existieren noch nicht. Ob das neue Bahnhofsgebäude bereits erbaut ist, lässt sich leider nicht sagen, da das Foto an der Stelle endet. Die Bundesstraße 31 führt noch über die Rötenbacher Straße durch das Städtchen. Die Umgehungsstraße ist noch nicht gebaut.

Blick zum Haus Benitz in der Alenbergstraße, ca. 1960

Deutsche Luftbild K.G.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Veronika Leber zur Verfügung.

Im Mittelpunkt dieser Luftaufnahme steht das Haus Benitz (Alenbergstr. 7/9), das von den Einwohner*innen das »Hohe Haus« genannt wird. Das stattliche Gebäude überragt die umliegenden Häuser der Alenbergstraße deutlich. Es ist aber nicht nur wegen seiner Größe ein »Hohes Haus«, sondern auch, weil aus der Familie Benitz zwei herausragende »Söhne der Stadt« hervorgegangen sind: Paul Benitz (1899-1979) amtiert als Bürgermeister, während sein Bruder Joseph Benitz (1897-1981) sich als Kreisrat politisch engagiert und einen Namen macht. Die Luftaufnahme findet als Ansichtskarte Verbreitung, die als Werbemittel des Geschäfts der Familie Benitz dient. Auf der Rückseite findet sich der Aufdruck: »Weinkellerei Joseph Hogg (Familie Benitz)«.

Alle Häuser, die auf dem Luftbild zu sehen sind, wurden nach dem Großbrand 1921 neu erbaut. Sie wurden damals von der Wiederaufbaukommission nach einem Masterplan errichtet und verfügen über einheitliche architektonische Merkmale. Nur ganz am rechten Bildrand, das Haus Nobs (Alenbergstr. 2), das angeschnitten zu sehen ist, wurde beim Großbrand nicht zerstört und ist wesentlich älter.

Luftbild mit Neubaugebiet Reichberg, ca. 1980-1983

Verlag Schöning & Co / Sammlung Familie Waßmer

Das Neubaugebiet auf dem Reichberg wächst. Nach und nach füllen sich die Baulücken mit Einfamilienhäusern. Von der Wachtbuckstraße gehen bereits die Leffostraße und die Martinstraße ab. In einem weiteren Bauabschnitt wird später die Martinstraße in einem Bogen bis zur Gallusstraße fortgeführt.

Die Ansichtskarte wird am 8. April 1986 versendet. Aber die Luftaufnahme auf der Kartenvorderseite wird bereits ein paar Jahre vorher aufgenommen. In der Ferne ist auch die »Hasle« mit der Festhalle, der Grundschule und der evangelischen Kirche zu erkennen. Daneben steht die Realschule. Weiter hinten im »Schlempental« ragt das Firmengebäude von Studer-Revox hervor.

Luftbild auf das Städtchen, 1972

Sammlung Familie Waßmer

Diese Ansichtskarte wird am 23. Juli 1973 versendet. Ein kleines Mädchen namens Sabine schreibt mit ihrer krakligen Kinderschrift: »Heute war ich im Wildpark. Da war ein großer Bär.« Der 1968 eröffnete Wildpark ist auf dem Luftbild leider nicht zu sehen, aber dafür viele andere Details, die darüber hinaus dabei helfen, das Foto ziemlich genau zu datieren.

Besonders ins Auge sticht die riesige Baustelle in der Festhallenstraße. Dort wurde im Mai 1971 mit dem Bau der Sporthalle begonnen. Von 1972 bis 1974 wird gleich nebenan der Rohbau des Realschulgebäudes erstellt. Weitere Neubauten im Städtchen sind bereits errichtet oder befinden sich gerade im Bau: Neben dem Farrenstall und Bauhof werden 1971 zwei Mehrfamilienhäuser erbaut (Bei der Kirche 1 und 2), die hier bereits weitgehend fertiggestellt sind. Der Supermarkt »Gottlieb« (Demetriusstr. 18) wird ebenfalls gerade gebaut, sein Dach ist noch nicht mit Ziegeln gedeckt und ein Kran in der rückseitigen Ringstraße zeugt noch von den Bauarbeiten. In der Bahnhofstraße ist derweil das 1968 erbaute Fabrikgebäude der Firma Prause & Unger (Bahnhofstr. 13) zu erkennen, in der Maienlandstraße steht bereits das 1970 erbaute Haus Müller (Maienlandstr. 5). Mitten im Städtchen ist die »alte Sonne« (Rathausplatz 9-10) noch zu sehen, die 1973 abgerissen wird. Wer gute Augen hat, kann auch die rege Bautätigkeit im Neubaugebiet Am Kurpark, in der Wartenbergstraße und in der Fürstenbergstraße genauer unter die Lupe nehmen.

Luftbild von »Löffingen und Umgebung«, ca. 1920

Atelier Eugen Felle, Isny / Verlag Emil Rosenstiel, Löffingen
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Georg Herbstritt zur Verfügung.
Sammlung Familie Waßmer

Während die älteste bekannte Luftaufnahme des Städtchens aus den Jahren 1925 bis 1928 datiert, ist diese Ansichtskarte noch ein paar Jahre älter. Bereits 1921 wird sie vom Verlag Emil Rosenstiel (Löffingen) vertrieben. Sie zeigt »Löffingen und Umgebung aus der Vogelschau«, allerdings nicht als Fotografie, sondern als colorierte Zeichnung. Gefertigt wurde sie von dem aus Isny stammenden Maler Eugen Felle (1869-1934). Er hatte bereits 1892 das »Atelier Felle« eröffnet, das er 1898 erweiterte zu einem »Atelier für künstlerische Zeichnungen und Entwürfe, Spezialität: Städte und Landschaften aus der Vogelschau, Alpenpanoramen, Entwürfe in Feder und Aquarell«.

Die Darstellung ist nicht sonderlich realistisch, aber das Städtchen mit der katholischen Pfarrkirche St. Michael, der Bahnlinie und der »Wallfahrtskirche Witterschnee« sind doch zu erkennen. Der charakteristische Altstadtring mit dem Rathaus in der Mitte fehlen indes völlig. Auch die Holzindustriewerke Josef Benz sucht man vergebens. Schließlich geht es auf dieser Ansichtskarte weniger um eine detailgetreue Wiedergabe des Stadtbildes, sondern mehr um die geografische Verortung Löffingens in der Landschaft der Baar. Zu sehen sind die Nachbarorte Seppenhofen, Reiselfingen, Bachheim und Unadingen, die Wutachschlucht und die Gauchachschlucht sowie weitere Orte der näheren und weiteren Umgebung.

Luftbild auf das Städtchen, ca. 1960

Foto: Cramer, Kunstanstalt K.G., Dortmund / Stadtarchiv

Aus ungewohnter Perspektive zeigt dieses Luftbild das Städtchen. Das Flugzeug, aus dem das Foto aufgenommen wird, kreist über dem Maienland. Der Blick fällt aus westlicher Richtung auf die Häuser am Alenberg, in der Maienland- und in der Bahnhofstraße. Der 1957 fertiggestellte neue Bahnhof steht bereits. Aber das Anfang der 1960er Jahre im Pfarrweg neu erbaute katholische Pfarrhaus ist noch nicht gebaut, wodurch sich das Foto recht genau datieren lässt. Auch der Kirchturm ist noch nicht verputzt.

Im Hintergrund ist der Altstadtring zu erkennen. Vor der »Hasle« stechen die Festhalle und Schule sowie die 1954 geweihte evangelische Kirche ins Auge.

Luftbild mit Neubaugebiet Reichberg, 1977

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ralf Gauger zur Verfügung.

Das Realschulgebäude und die Sporthalle in der Festhalle sind schon gebaut. Das Haus Schreiber (Seppenhofer Str. 19), das 1975 abbrannte, ist bereits durch einen Neubau ersetzt. Und auf dem Reichberg wird das Neubaugebiet gerade erschlossen. In der Leffostraße stehen die ersten neugebauten Einfamilienhäuser.

Das Luftbild wird 1977 aus südlicher Himmelsrichtung aufgenommen.

Luftbild auf das Städtchen, ca. 1933/34

Verlag A. Rebholz, Löffingen | Stadtarchiv | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Monika Huber zur Verfügung.

Das Luftbild zeigt »Löffingen im badischen Schwarzwald« Anfang der 1930er Jahre. Das Städtchen ist längst über seinen historischen Altstadtring hinausgewachsen. Die Häuser im Maienland und auf dem Alenberg, in der Vorstadt, im »Schlempental« und in der Seppenhofer Straße übersteigen zahlenmäßig die Häuser der Altstadt. Neu war zu diesem Zeitpunkt das Gebäude der Turn- und Festhalle sowie der Schule, das am rechten Bildrand zu sehen ist. Mit dem Bau war bereits 1923 begonnen worden, fertiggestellt und eingeweiht wird das Gebäude an der »Hasle« aber erst 1936.

Dass das Städtchen im Begriff ist, sich auch jenseits der Bahnlinie weiter auszudehnen, zeigt sich an der Bebauung in der Bonndorfer Straße. Die beiden Villen rechts entstanden bereits Anfang der 1920er Jahre. Das Haus von Postschaffner Karl Kuster (Bonndorfer Str. 3) ist gerade neu gebaut. Wenige Jahre später werden weitere Häuser folgen: 1935 baut Bauunternehmer Heinrich Wider an der Einmündung zur Göschweiler Straße sein Wohnhaus (Göschweiler Str. 1). Ein Jahr später errichtet die Gemeinnützige Baugenossenschaft ein Beamtenwohnhaus (Bonndorfer Str. 6), in das Bürgermeister Heinrich Andris mit seiner Familie und Lehrer Lipps einziehen.