Haus Zürcher in der Alenbergstraße, ca. 1925-1935

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Anton Heizmann zur Verfügung.

An der Einmündung von Alenbergstraße und Rötengasse steht eine dreiköpfige Personengruppe. Die Straße ist noch nicht asphaltiert, sondern besteht nur aus Schotter. Im Hintergrund sind die Häuser von Schuhmacher Julius Zürcher (1873-1955) und von Landwirt Konstantin Ganter (1852-1931) zu sehen. Das Haus Zürcher war beim Großbrand 1921 abgebrannt und danach als zweistöckiges Wohnhaus mit kleiner Ökonomie wieder aufgebaut worden.  Das Haus Ganter war beim Großbrand 1921 verschont geblieben und kein Raub der Flammen geworden.

Standort des Fotografen: 47.884947, 8.344610

Haus Durst in der Alenbergstraße, ca. 1976

Stadtarchiv

Mitte der 1970er Jahre entstand diese Ansicht vom Haus Durst, die von der Ringstraße aus aufgenommen wurde. Wenig später wurde das Gebäude erneut umgebaut und weiter modernisiert. Der Ökonomieteil, der hier noch durch das Scheunentor mit seinem Rundbogen deutlich zu erkennen ist, wurde zu Wohnungen ausgebaut und dazu auch zwei Balkone errichtet. Stalltür und Scheunentor wurden durch Garagentore ersetzt.

Standort des Fotografen: 47.884784, 8.344790

Haus Durst in der Alenbergstraße, ca. 1960-1970

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise August Durst zur Verfügung.

1959 war das Haus Nobs an die nächste Generation übertragen worden. Neue Eigentümer waren August Durst und seine Ehefrau Josefa geb. Nobs. Sie bauten das Gebäude um und aus, indem sie es um eine weitere Etage aufstockten. Dadurch erhielt das Gebäude seine – im Vergleich zu den Nachbargebäuden – ungewöhnliche Dachschräge. Der Spalierbaum, der Jahrzehntelang an der Fassade gewachsen war, musste weichen. Die Rundbögen über Haustür und Stalltür wurden begradigt. Die Fensterläden verschwanden.

Standort des Fotografen: 47.884914, 8.344720

Haus Nobs in der Alenbergstraße, ca. 1930-1940

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise August Durst zur Verfügung.

Das Haus Nobs in der Alenbergstraße ist in deshalb eine Besonderheit, da es als einziges Gebäude des Straßenzuges nicht dem Großbrand 1921 zum Opfer fiel. Die Geschichte des Hauses reicht viel weiter zurück. Am Türpfosten steht bis heute die Jahreszahl 1778, wenngleich das Gebäude seitdem mehrfach umgebaut wurde und es heute kaum mehr wiederzuerkennen ist.  Auf diesem Foto aus den 1930er Jahren ist das Gebäude, das dem Sägearbeiter Martin Nobs gehörte, noch zweistöckig. Charakteristisch für die Fassade waren vor allem die Rundbögen der Haustür, der Stalltür und des Scheunentores. Familie Nobs steht vor dem Spalierbaum, der an der Mauer hochwächst. Über der Haustür ist die damalige Hausnummer »213« zu entziffern.

Standort des Fotografen: 47.884914, 8.344720