Maienlandstraße beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Die Maienlandstraße hat sich in eine Wasserstraße verwandelt. Braune Fluten strömen in Richtung Städtchen. An der Einmündung der Rötengasse, wo die Straße ansteigt, haben sich Schaulustige versammelt. Auch auf den Treppenstufen zum Malergeschäft Sibold stehen eine Frau und ein Kind und betrachten die Bescherung. Der erhöht gelegene Garten des Kindererholungsheims Gugelberger bleibt von den braunen Fluten verschont.

Am Donnerstag, dem 10. Juli 1975, geht über Löffingen ein heftiges Sommergewitter nieder. Innerhalb von nur drei Stunden fallen 86 Liter Regen pro Quadratmeter. Der eingedolte Stettbach kann die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Statt unterirdisch durch das Städtchen zu fließen, ergießt sich das Wasser über Straßen und Plätze.

Vielen Einwohner*innen dürfte dabei das Hochwasser vom 1. Juli 1958 wieder in Erinnerung kommen. Damals bot sich ein ähnliches Bild. Nun wiederholt sich das Szenario nach nur 17 Jahren.

Standort des Fotografen: 47.884664, 8.343069

Unterer Rathausplatz beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Ein VW Käfer steckt mitten auf dem unteren Rathausplatz im Wasser fest. Ein Mann versucht, den Wagen aus den Fluten zu bewegen. Ringsum stehen zahlreiche Schaulustige und beobachten das Geschehen. Das Unwetter ist vorüber, die Sonne scheint wieder – doch die Spuren des gewaltigen Wolkenbruchs sind unübersehbar.

Am Donnerstag, dem 10. Juli 1975, geht über Löffingen ein heftiges Sommergewitter nieder. Innerhalb von nur drei Stunden fallen 86 Liter Regen pro Quadratmeter. Der eingedolte Stettbach kann die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Was sonst unterirdisch durch das Städtchen fließt, schießt nun über die Straßen und strömt in mächtigen Wellen durch das Mailänder Tor.

Als der Regen nachlässt, kommen die Menschen aus den Häusern. Manche wollen den entstandenen Schaden in Augenschein nehmen, andere packen bei den Aufräumarbeiten mit an. Auf dem Rathausplatz bleiben viele zunächst in sicherer Entfernung stehen und beobachten, wie das Hochwasser langsam zurückgeht. Die kurze Dauer des Unwetters täuscht nicht darüber hinweg, welche Gewalt die Wassermassen innerhalb weniger Stunden entfalteten.

Standort des Fotografen: 47.883783, 8.343675

Hochwasser in der Kirchstraße, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Monika Huber zur Verfügung.

Am Donnerstag, dem 10. Juli 1975, geht über Löffingen ein heftiges Sommergewitter nieder. Innerhalb von nur drei Stunden fallen rund 86 Liter Regen pro Quadratmeter – zu viel für den eingedolten Stettbach. Die Wassermassen können nicht mehr gefasst werden und suchen sich ihren Weg oberirdisch durch das Städtchen. Auch die Kirchstraße steht unter Wasser. Keller laufen voll, die braune Brühe schiebt sich durch die Straße. Nur die höher gelegenen Gebäude, wie etwa das Haus Schelling (Kirchstr. 11), bleiben verschont.

Das Foto entsteht aus erhöhter Position, vermutlich von der alten »Zehntscheuer« (Kirchstr. 9) aus. Von hier aus wird sichtbar, wie stark die Straße überflutet ist.

Standort des Fotografen: 47.883613, 8.345315

Mitgerissenes Auto bei der Wäschefabrik Prause beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Dorle Pfister zur Verfügung.

Ein heftiges Sommergewitter entlädt sich über Löffingen. Innerhalb von nur drei Stunden fallen 86 Liter Regen pro m². Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist und normalerweise unscheinbar unter der Altstadt verläuft, schwillt rasant an. Die Wassermassen stauen sich, weil Stroh und Heu von den angrenzenden Wiesen in den Bach gespült werden und die Tunnelröhre verstopfen.

Hinter der Wäschefabrik Prause in der Bahnhofstraße schießt das Wasser schließlich über das Gelände. Ein Auto, das dort abgestellt ist, wird vom reißenden Strom erfasst und mitgerissen. Die Aufnahme zeigt eindrucksvoll, wie das Fahrzeug halb im Wasser versinkt, während sich Wellen an seiner Karosserie brechen – ein Moment, der die Wucht des Hochwassers eindrücklich vor Augen führt.

Standort des Fotografen: 47.886010, 8.341340

Hochwasser in der Kirchstraße, Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Ein kräftiges Sommergewitter entlädt sich am 10. Juli 1975 über Löffingen. Innerhalb von drei Stunden fällt eine Regenmenge von 86 Liter pro m². Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist und normalerweise unterirdisch unter dem Städtchen hindurchfließt, kann die Wassermenge nicht mehr aufnehmen. Das Wasser fließt daraufhin durch die Maienlandstraße und die Untere Hauptstraße in Richtung Kirchstraße. Die Einmündung dort wird zu einem großen See, aus dem ein paar geparkte Autos herausragen. Der Hexenbrunnen wird erst im Herbst erbaut und ist deshalb noch nicht zu sehen.

Bald hat das Wasser wieder seinen ursprünglichen Lauf erreicht: In der Bittengasse kommt der Stettbach als Bittenbach wieder zum Vorschein. Das Hochwasser wird sich auf die unbebauten Bittenwiesen ergießen und langsam abfließen.

Standort des Fotografen: 47.883104, 8.343807

Rötengasse beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Der Stettbach, der sonst ruhig unter dem Städtchen durchfließt, kann die Wassermassen nach einem kräftigen Sommergewitter nicht mehr fassen. Nachdem innerhalb von drei Stunden ein Niederschlag von 86 Liter pro m² gefallen ist, bahnt sich der Bach oberirdisch seinen Weg. An der Einmündung von Rötengasse und Maienlandstraße steht die gesamte Kreuzung unter Wasser.

Der Wolkenbruch selbst ist bereits vorüber. Schon scheint die Sonne wieder am Himmel. Auf der ansteigenden Maienlandstraße stehen vor dem Haus Storz (Maienlandstr. 10) einige Anwohner*innen und beobachten – trockenen Fußes – die Naturgewalt. Die Autos wurden sicher am Hang in der Rötengasse geparkt.

Standort des Fotografen: 47.885299, 8.342171

Hochwasser beim Oberwiesenweg, Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Glunk zur Verfügung.

Eigentlich überspannt das kleine Brückchen beim Oberwiesenweg den sanft dahin fließenden Stettbach. Insbesondere in den Sommermonaten ist er häufig nur ein kleines Rinnsaal. Doch heute ist alles anders. Nach einem kräftigen Gewitter mit Niederschlägen von 86 Liter pro m³ hat sich der kleine Bach in einen reißenden Strom verwandelt.

An dem Brückchen staut sich das Wasser. Ob es nicht ein bisschen leichtsinnig ist, über den Steg zu schlendern? Schließlich unterschätzt man allzu leicht die Kraft, die ein Hochwasser hat.

Standort des Fotografen: 47.888313, 8.340843

Aufräumarbeiten bei der Wäschefabrik Prause nach dem Hochwasser, Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Glunk zur Verfügung.

Nach dem kräftigen Sommergewitter, das sich am Nachmittag des 10. Juli 1975 über der Gemarkung Löffingen entlud, sind jetzt die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist, war über die Ufer getreten und hatte sich oberirdisch seinen Weg durch das Städtchen gebahnt.

Hinter der Wäschefabrik Prause (Bahnhofstr. 13) muss der Schotterweg nun wieder befestigt werden. Am Ende des Weges ist die Rückseite des Hauses Schwörer-Pfefferkorn (Rötengasse 4) zu sehen. Weiter rechts ist auch der Giebel von Haus Rötengasse 6 zu sehen, davor dessen Lkw-Garage und davor ein Teil des Schuppens hinter dem Haus Bahnhofstraße 11. Auf dieser Höhe führte früher der Steg über den Bittenbach zum Haus Trenkle in der Maienlandstraße. Über dem Dach von Rötengasse 4 ragt das hellrote Dach vom Haus Kuster (Maienlandstr. 7) hervor und die Kirchturmspitze.

Standort des Fotografen: 47.886136, 8.341252

Aufräumarbeiten in der Rötengasse nach dem Hochwasser, Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.

Ein kräftiges Sommergewitter tobt am 10. Juli 1975 über Löffingen. Innerhalb von drei Stunden fällt ein Niederschlag von 86 Liter pro m². Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist, konnte die Wassermassen nicht mehr fassen. Die Fluten bahnten sich über der Erde ihren Weg.

Nachdem der Spuk vorbei ist, beginnen die Aufräumarbeiten, wie hier am Haus von Paula Veith geb. Schweizer (Rötengasse 2). Um den angeschwemmten Schotter wieder zu verteilen, kommt eine Planierraupe zum Einsatz. Obenauf sitzt Fritz Egle (1929-2017).

Die Zuschauer von v.l.n.r. sind Hannelore Egle, ???, Rudi Jordan (Bauhof), Otto Geisinger und Alfred Egle. Hinter dem Fahrzeug ist vermutlich Eugen Heizmann (Bauhof) zu sehen, der gerade schaufelt.

Standort des Fotografen: 47.885312, 8.342018

Aufräumarbeiten im Maienland nach dem Hochwasser, Juli 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zu Verfügung.

Ein kräftiges Sommergewitter entlud sich am Nachmittag über Löffingen. Es fielen innerhalb von drei Stunden 86 Liter pro m². Der Stadtbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist und normalerweise ruhig unter dem Städtchen durchfließt, trat über die Ufer und bahnte sich einen anderen Weg – über Straßen und Plätze.

Jetzt ist der Spuk wieder vorbei und die Einwohner können sich an das Aufräumen machen. Schaulustige stehen am Ende der Straße und blicken in den Stadtbach. Links ist ein Schuppen von Maurermeister Alfred Egle (wohnhaft Maienlandstr. 8) und die Rückseite des Firmengebäudes der Wäschefabrik Prause (Bahnhofstr. 13) zu sehen. Der landwirtschaftliche Schuppen rechts gehört Familie Heizmann (wohnhaft Maienlandstr. 19). Erna Heizmann (geb. Baader, 1923-2017) steht auf dem Weg und blickt in Richtung Stadtbach.

Standort des Fotografen: 47.885643, 8.341789

Aufräumarbeiten in der Rötengasse nach dem Hochwasser, Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Der Spuk ist vorüber, jetzt können die Schäden in Augenschein genommen werden, die das kräftige Sommergewitter am Donnerstag, den 10. Juli 1975 angerichtet hat. Innerhalb von drei Stunden war ein Niederschlag von 86 Liter pro m² auf Löffingen runtergegangen. Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist und normalerweise ruhig unter dem Städtchen durchfließt, konnte die Wassermassen nicht mehr fassen. Die Fluten bahnten sich am Haus von Paula Veith (geb. Schweizer, Rötengasse 2) vorbei ihren Weg über die Maienlandstraße in Richtung Städtchen. Jetzt heißt es Keller auspumpen und aufräumen.

Standort des Fotografen: 47.885350, 8.342004

Untere Hauptstraße beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Der untere Rathausplatz hat sich in einen riesigen See verwandelt, nachdem sich ein kräftiges Sommergewitter über Löffingen ausgetobt hat. Innerhalb von drei Stunden wird ein Niederschlag von 86 Liter pro m² gemessen. Der Stettbach, der normalerweise ruhig unter dem Städtchen durchfließt, kann die Wassermassen nicht mehr fassen.

Die Fluten ergießen sich über die Straßen und bahnen sich vorbei am Modehaus Straetker (Rathausplatz 6), dem Gasthaus »Adler« (Untere Hauptstr. 2) und dem Friseursalon Geisinger (Untere Hauptstr. 4) ihren Weg.

Standort des Fotografen: 47.883652, 8.344227