Klasse 6b der Realschule mit Lehrerin Morent, 1978

Archiv der Realschule

Im Schulhof der Realschule hat sich die Klasse 6b für das Klassenfoto aufgestellt. In mehreren Reihen knien, sitzen und stehen die Schülerinnen und Schüler dicht beieinander – einige noch etwas verlegen, andere schon ganz selbstbewusst vor der Kamera. In ihrer Mitte steht Klassenlehrerin Ellen Morent.

Im Hintergrund sind das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) sowie der »Gebertsaal« (Obere Hauptstr. 11) zu erkennen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 Klassenlehrerin Ellen Morent, 10 ???

    Zur Klasse gehören: Andreas Benitz, Matthias Frank, Hans-Peter Hermann, Reinold Klausmann, Oliver Kuhlmann, Oliver Knöpfle, Udo Laber, Michael Schwörer, Martina Bausch, Jaqueline Gauger, Martina Heitzmann, Karin Hillebrand, Birgit Kaltenbrunner, Annette Knöpfle, Marika Knöpfle, Marietta Manock, Anja Profazi, Caroline Scherer-Nollet, Sabine Schmidt, Birgit Sibold, Pia Wehrle, Beatrix Wider, Marion Zobel

    Standort des Fotografen: 47.883987, 8.347373

    Musikkapelle bei der Jubiläumsfeier des Schwarzwaldvereins in der Festhalle, 1979

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

    In der Festhalle wird gefeiert: Der Schwarzwaldverein veranstaltet seine »110. Hauptversammlung« und feiert zugleich sein Gründungsjubiläum. Der Verein ist sogar ein paar Jahre älter: Er wurde am 13. August 1864 in Freiburg im Breisgau ins Leben gerufen und ist damit bereits 115 Jahre alt. Für den festlichen Rahmen sorgt auch die Musik – auf einer seitlich aufgebauten Nebenbühne haben die »Löffinger Musikanten« Platz genommen und spielen auf. Blumenschmuck und das aufgehängte Löffinger Wappen geben dem Saal eine feierliche Atmosphäre. Unten vor der Bühne folgen Besucher*innen dem Festprogramm.

    Der Löffinger Ortsverein des Schwarzwaldvereins selbst ist deutlich jünger als 115 Jahre: Am 16. Januar 1954 lud Forstrat Wilhelm Engler interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Löffingen und den umliegenden Orten ins Gasthaus »Linde« ein. 24 Personen folgten der Einladung und gründeten den Ortsverein – der sich bis heute zu einer festen Größe im Vereinsleben entwickelt hat.

    Standort des Fotografen: 47.882913, 8.347869

    Johanna Ganter beim Wasserreservoir auf dem Alenberg, Frühjahr 1933

    Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

    Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003) lässt sich im Frühjahr 1933 vor dem Wasserreservoir auf dem Alenberg fotografieren. Die 19-Jährige steht vor der schweren, schmiedeeisernen Tür, über der die Jahreszahl »1901« zu lesen ist – das Baujahr des Reservoirs.

    Mit dem Bau der Anlage wurde ein drängendes Problem gelöst: Bis dahin war die Wasserversorgung im Städtchen häufig unzureichend. Erst die Hochdruckwasserleitung vom Waldgebiet bei der »Stierhütte«, verbunden mit Hausanschlüssen und dem Wasserbehälter auf dem Alenberg, brachte eine nachhaltige Verbesserung.

    Dass dieser Ort später noch eine ganz persönliche Bedeutung für sie bekommen würde, kann Johanna Ganter zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen: Ihr späterer Ehemann Anton Rebholz (1912-2001), den sie 1948 heiratet, ist als Wassermeister tätig. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Kontrolle des Wasserreservoirs auf dem Alenberg.

    Standort des Fotografen: 47.886323, 8.344697

    Männergruppe bei einem Ausflug, ca. 1910

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

    Eine große Schar Männer hat sich vor einem Gebäude zu einem Gruppenfoto versammelt. In fünf Reihen liegen und stehen sie dicht beieinander, geschniegelt in Anzügen und mit Hüten – einheitlich im Auftreten und doch individuell in Haltung und Ausdruck. Einige rauchen, andere halten Spazierstöcke in den Händen. Ein Mann in der zweiten Reihe hat ein Buch aufgeschlagen, als wolle er dem Moment eine besondere Bedeutung verleihen.

    Auffällig ist, dass das Foto nur fragmentarisch überliefert ist: Die Anordnung der Gruppe deutet auf eine ursprünglich ausgewogene, wohl symmetrische Komposition hin. Am rechten Bildrand bricht diese jedoch ab – mehrere Personen sind angeschnitten, sodass anzunehmen ist, dass dort mindestens eine Handvoll Personen verloren gegangen ist.

    Im Hintergrund sind an den Fenstern weitere Personen zu sehen, darunter auch Frauen und Kinder, die sich neugierig zum Fotografen wenden. Das Gebäude selbst wirkt wie ein Ausflugslokal. Vielleicht entsteht die Aufnahme bei einem Vereinsausflug, möglicherweise zum Titisee?

    Wer weiß, wo das Foto aufgenommen wird? Wer erkennt die Männer? Sind sie Mitglieder der 1846 gegründeten Museumsgesellschaft?

    1.Reihe, liegend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 [Eugen Hepting (1891-1915)], 3 [Fritz Selb (1875-1956)], 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 [Hans Scheuregger], 8 ???, 9 ???
    2.Reihe, v.l.n.r.: 1 [Konrad Bader (1868-1958)], 2 ???, 3 Pfarrer ???, 4 [??? Thoma], 5 ??? (mit Buch), 6 ???, 7 [Ferdinand Eggert], 8 ???, 9 ???, 10 ???
    3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 ???, 12 ???
    4.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 Rupert Hepting (1866-1932), 9 ???, 10 ???, 11 ???
    5.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 [Karl Ritter (1850-1927)], 5 [Johann Preuß???], 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???

    Standort des Fotografen: ???

    Begrüßung von Staatspräsident Wohleb bei der Stadterhebung, 27. Mai 1951

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

    Hoher Besuch in Löffingen – beinahe ein Staatsbesuch: Dr. Leo Wohleb (1888-1955), Staatspräsident des Landes Baden, reist aus Freiburg im Breisgau an, um an den Feierlichkeiten zur Wiederverleihung der Stadtrechte persönlich teilzunehmen.

    Denn es geht um mehr als ein Fest: Mit der badischen Gemeindeordnung von 1921 war Löffingen zur »Stadtgemeinde« erhoben worden. 1935 wurden diese Rechte im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgehoben. Nun, in der Nachkriegszeit, wird die Gemeindeordnung wieder in Kraft gesetzt – und Löffingen erhält das Recht zurück, sich »Stadt« zu nennen. Der entsprechende Erlass stammt vom badischen Innenministerium unter Innenminister Alfred Schühly (1889-1977). Überreicht wird die Urkunde jedoch durch Staatspräsident Wohleb selbst.

    Das Wetter meint es an diesem Tag allerdings nicht gut mit den Feiernden. Der Staatsakt kann nicht wie geplant auf dem Rathausplatz stattfinden und wird kurzerhand in die Festhalle verlegt. Dort hält Wohleb auch seine Ansprache. Die Aufnahme zeigt vermutlich seine Ankunft am Bahnhof. Begrüßt wird der Staatspräsident von Josef Benitz. Regenschirme sind aufgespannt, und im Hintergrund trotzt die Stadtmusik dem regnerischen Wetter.

    1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Josef Benitz, 2 Staatspräsident Dr. Leo Wohleb
    2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Karl Sibold, 2 Walter Willig, 3 Ewald Hepting

    Standort des Fotografen: 47.883483, 8.342366

    Narrengruppe beim Umzug auf dem Rathausplatz, Fasnacht 1987

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

    »Manege frei für Clowns, Akrobaten und Musikanten« – unter diesem Motto steht die diesjährige Fasnacht. Diese Gruppe hat sich ganz offensichtlich für die dritte Variante entschieden: die Musik. Als Köche verkleidet ziehen die Musikant*innen durch die Straßen. Weiße Kochjacken und hohe Mützen bestimmen das Bild, dazu kommt ein besonderes Detail: Die Gesichter sind je zur Hälfte silbern und golden geschminkt. Die Schminke harmoniert mit den glänzenden Blechinstrumente, die sie mit sich führen.

    Mit Tuba, Posaune, Saxophon und Schlagzeug sorgen sie für Stimmung im Narrenumzug am »Fasnet Mäntig«. Gerade passieren sie das Rathaus, während sich am Straßenrand zahlreiche Zuschauer*innen versammelt haben. Es ist der erste Auftritt des »Flädlesuppen-Clubs«. Die Musiker*innen gehören zur Stadtmusik. Ihr Name rührt daher, dass die »Flädler« bei Festlichkeiten der Stadtmusik große Mengen Flädlesuppe zubereiten und diese zugunsten der Vereinskasse verkaufen.

    V.l.n.r.: 1 Fridolin Benz, 2 Karl Binder, 3 Klaus Baader, 4 Edwin Kuttruff, 5 Jolanda ???, 6 Lothar Baader

    Standort des Fotografen: 47.883962, 8.344399

    Sofie Hepting beim Wasserreservoir auf dem Alenberg, ca. 1930

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

    Das Wasserreservoir auf dem Alenberg ist zwar kein architektonisches Schmuckstück – und doch wird es im Laufe der Zeit zu einem beliebten Fotomotiv. Spaziergänger*innen, die im Alenbergwäldchen unterwegs sind, lassen sich gerne vor der markanten Tür ablichten. So auch diese Frau, die mit Mantel und Tasche für einen Moment innehält. Es ist Sofie Hepting (geb. Jonner, 1909-?), die direkt neben dem Wasserreservoir in ihrem Elternhaus (Alemannenstr. 1) aufgewachsen ist.

    Über der schweren Eisentür ist die Jahreszahl »1901« zu erkennen. Sie verweist auf das Baujahr des Reservoirs. Bis dahin war die Wasserversorgung im Städtchen oft unzureichend. Abhilfe schuf der Bau einer Hochdruckwasserleitung vom Waldgebiet bei der »Stierhütte« bis in den Ort – mit Hausanschlüssen und dem Wasserbehälter auf dem Alenberg. Ein aufwendiges Projekt: Die Kosten beliefen sich auf 100.400 Mark.

    Standort des Fotografen: 47.886323, 8.344697

    Festzug anlässlich der Einweihung der evangelischen Kirche, 27. Mai 1954

    Dieses Foto stellten dankenswerterweise Irmela und Fritz Herrenbrück zur Verfügung.

    Am Himmelfahrtstag 1954 erlebt Löffingen ein besonderes Ereignis: Die neu erbaute evangelische Johanneskirche wird eingeweiht. Vom Städtchen aus setzt sich die Festgemeinde in Bewegung. Voran gehen die Schulkinder, dahinter folgt ein langer Zug von Gläubigen, der sich durch die Obere Hauptstraße und die Festhallenstraße zieht.

    Die Feierlichkeiten haben bereits am frühen Nachmittag begonnen. Im bisherigen provisorischen Kirchenraum hält Pfarrer Herbert Wäldin (1912-1988) aus Bonndorf den Gottesdienst. Gegen 15 Uhr bricht die Gemeinde schließlich auf zur neuen Kirche, deren Grundstein erst im Juli 1953 gelegt worden war. Der Festzug wird vom Geläut der Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Michael begleitet – ein schönes Zeichen des Miteinanders der Konfessionen. Gerade ziehen die Kinder am Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) vorbei. Im Vordergrund ist die Miste des landwirtschaftlichen Anwesens zu sehen. Links öffnet sich die »Linden«-Wiese beim Gasthaus »Linde« (Obere Hauptstr. 10).

    Vor der Johanneskirche angekommen, findet die Schlüsselübergabe an Pfarrer Wäldin statt. Die Einweihung wird feierlich begleitet von der Stadtmusik, dem Männergesangsverein »Eintracht« und sogar dem katholischen Kirchenchor – keine Selbstverständlichkeit im mehrheitlich katholisch geprägten Städtchen. Die Festpredigt hält Oberkirchenrat Dr. Hans-Wolfgang Heidland (1912-1992) aus Karlsruhe. Damit auch die vielen Teilnehmer außerhalb des Kirchenraums folgen können, wird die Feier über Lautsprecher übertragen.

    Ein Tag, der nicht nur für die evangelische Gemeinde, sondern für das ganze Städtchen von Bedeutung ist.

    Standort des Fotografen: 47.884215, 8.347622

    Musikkapelle im »Gebertsaal«, ca. 1926-1930

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

    Die Musikkapelle hat ihren großen Auftritt. Auf einer provisorisch wirkenden Bühne haben die Musiker Platz genommen – dicht nebeneinander, die Instrumente bereit. Einige heben ihre Gläser, als wäre der Auftritt bereits zu Ende. Vor der Bühne stehen Tische und Stühle, auf denen Flaschen und Gläser stehen. Menschen im Publikum sind in diesem fotografischen Moment aber nicht zu sehen.

    Wo genau die Aufnahme entstanden ist, lässt sich nicht sicher sagen. Vieles spricht jedoch dafür, dass sie im 1925/26 neu erbauten »Gebertsaal« aufgenommen wurde. In den Jahren vor der Fertigstellung der Festhalle diente er als zentraler Veranstaltungsort des Städtchens – für Fasnacht, Theater und Konzerte. Ab 1927 verlagern sich größere Veranstaltungen dann zunehmend in die Festhalle.

    V.l.n.r.: 1 August Strobel, 2 Franz Zepf, 3 Heinrich Thoma, 4 Karl Sibold, 5 Johann Maier, 6 Karl Hepting, 7 Rupert Hepting

    Standort des Fotografen: vermutlich 47.884497, 8.347049

    Haus Ganter in der Seppenhofer Straße mit Pfarrkirche, ca. 1935

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

    Der Blick fällt über eine Wiese hinweg auf das Haus Ganter (Seppenhofer Str. 1). Aufgenommen ist das Foto aus dem Bereich des heutigen Pfarrwegs – damals noch kein ausgebauter Straßenzug, sondern eher ein Wiesenrand, an dem sogar noch Bretter lagern. Das Haus gehört dem Schneidermeister Edmund Ganter (1879-1956) und seiner Ehefrau Maria Ganter (geb. Bader, 1881-1962). Auffällig ist der Giebel im Dachgeschoss: Er wurde erst nachträglich im Zuge eines Dachausbaus ergänzt und fehlt auf älteren Aufnahmen um die Jahrhundertwende noch.

    Rechts schließt sich die katholische Kaplanei (Seppenhofer Str. 3) an. Im Erdgeschoss ist noch das große Scheunentor zu sehen, das erst später durch Fenster ersetzt wird. Im Hintergrund erhebt sich der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Der rund 57 Meter hohe Kirchturm zeigt hier noch sein unverputztes Mauerwerk – ein Zustand, der sich erst 1961 im Zuge einer Renovierung ändert. Auch die freie Fläche im Vordergrund bleibt nicht lange unbebaut: Ab 1949 entstehen hier nach und nach neue Gebäude, darunter das Haus Gwinner (Seppenhofer Str. 2) und um 1960 das neue katholische Pfarrhaus (Pfarrweg 3).

    Standort des Fotografen: 47.881570, 8.343957

    8 Fotos: Begrüßung des Heimkehrers Rudolf Egle vor seinem Elternhaus, Januar 1954

    Diese Fotos stellten dankenswerterweise Hans-Martin Konhäuser, Theo Walz und Robert Rosenstiel zur Verfügung.

    Ein besonderer Tag für Löffingen: Im Januar 1954 kehrt Rudolf Egle (1927-1992) aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft in seine Heimat zurück. Der Sohn von August Egle und Klara Egle ist der letzte Kriegsheimkehrer des Städtchens – entsprechend groß ist der Empfang. Vor seinem Elternhaus (Demetriusstr. 14) hat sich eine Menschenmenge versammelt. Ein festlich geschmückter Eingang mit der Aufschrift »Herzlich willkommen« spannt sich über die Haustür. Vertreter der Gemeinde, Nachbarn und zahlreiche Neugierige sind gekommen, um den Heimkehrer zu begrüßen. Eine Schar Kinder drängt sich in der vordersten Reihe, um ja nichts zu verpassen.

    Bürgermeister Paul Benitz (1899-1979) heißt Rudolf Egle offiziell willkommen. Ein Präsentkorb wird von zwei Mädchen in Tracht überreicht, Blumen wechseln die Hände. Die Szenen wirken feierlich – und zugleich persönlich, beinahe intim. Nach Jahren der Ungewissheit ist der Sohn, Nachbar und Freund endlich wieder da. Ein Wiedersehen mit seinem Vater August Egle bleibt ihm allerdings verwehrt: Er war bereits 1946 verstorben.

    Auch Thaddäus Winter (1913-1977) gehört zu den Gratulanten. In welcher Funktion er auftritt, ist unklar. Vielleicht als Vertreter der DRK-Ortsgruppe?

    viertes Foto
    V.l.n.r.:
    1 Thaddäus Winter (1913-1977), 2 Ferdinand Egle (1919-2010), 3 Rosalie Konhäuser (geb. Egle, 1917-2014), 4 Klara Egle (geb. Wintermantel, 1889-1964), 5 Rudolf Egle (1927-1992), 6 ??? (Kleinkind), 7 Willi Konhäuser (1920-?), 8 ??? (Präsentkorb), 9 Erika Kienzle (verh. Schweizer, geb. 1941, Präsentkorb) 

    Standort des Fotografen: 47.883802, 8.343686

    Sabine Strobel vor dem Elternhaus in der Maienlandstraße, ca. 1945

    Dieses Foto stellte dankenswerterweise Sabine Hornstein zur Verfügung.

    Warm eingepackt sitzt die kleine Sabine Strobel (verh. Hornstein, geb. 1939) auf ihrem Schlitten im Schnee. Dicke Kleidung schützt vor der Kälte, und doch wirkt ihr Blick ein wenig fröstelnd – als hätte sie schon eine ganze Weile draußen verbracht. Hinter ihr steht ein großer Schneemann, mit Gesicht und Knöpfen versehen. Vielleicht hat Sabine ihn gemeinsam mit ihren Eltern Fritz Strobel und Anna Strobel (geb. Benz) gebaut – ein kleines Wintervergnügen in schwieriger Zeit.

    Im Hintergrund ist ihr Elternhaus (Maienlandstr. 3) zu erkennen.

    Standort des Fotografen: 47.884395, 8.343325