Johanna Ganter beim Wasserreservoir auf dem Alenberg, Frühjahr 1933

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003) lässt sich im Frühjahr 1933 vor dem Wasserreservoir auf dem Alenberg fotografieren. Die 19-Jährige steht vor der schweren, schmiedeeisernen Tür, über der die Jahreszahl »1901« zu lesen ist – das Baujahr des Reservoirs.

Mit dem Bau der Anlage wurde ein drängendes Problem gelöst: Bis dahin war die Wasserversorgung im Städtchen häufig unzureichend. Erst die Hochdruckwasserleitung vom Waldgebiet bei der »Stierhütte«, verbunden mit Hausanschlüssen und dem Wasserbehälter auf dem Alenberg, brachte eine nachhaltige Verbesserung.

Für Johanna Ganter ist das Wasserreservoir auf dem Alenberg auch mit dem Beruf ihres Vaters verbunden, denn Blechnermeister Otto Ganter (1881-1960) ist auch als Wassermeister tätig. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Kontrolle des Wasserreservoirs. Gut möglich, dass er sie als kleines Mädchen einmal hierher mitgenommen hat – und sie das Reservoir sogar betreten durfte.

Standort des Fotografen: 47.886323, 8.344697

Sofie Hepting beim Wasserreservoir auf dem Alenberg, ca. 1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Das Wasserreservoir auf dem Alenberg ist zwar kein architektonisches Schmuckstück – und doch wird es im Laufe der Zeit zu einem beliebten Fotomotiv. Spaziergänger*innen, die im Alenbergwäldchen unterwegs sind, lassen sich gerne vor der markanten Tür ablichten. So auch diese Frau, die mit Mantel und Tasche für einen Moment innehält. Es ist Sofie Hepting (geb. Jonner, 1909-?), die direkt neben dem Wasserreservoir in ihrem Elternhaus (Alemannenstr. 1) aufgewachsen ist.

Über der schweren Eisentür ist die Jahreszahl »1901« zu erkennen. Sie verweist auf das Baujahr des Reservoirs. Bis dahin war die Wasserversorgung im Städtchen oft unzureichend. Abhilfe schuf der Bau einer Hochdruckwasserleitung vom Waldgebiet bei der »Stierhütte« bis in den Ort – mit Hausanschlüssen und dem Wasserbehälter auf dem Alenberg. Ein aufwendiges Projekt: Die Kosten beliefen sich auf 100.400 Mark.

Standort des Fotografen: 47.886323, 8.344697