2 Fotos: Ehrung der ältesten Teilnehmer*innen beim Volksradfahren, Juni 1990

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Am Sonntag, den 10. Juni 1990 veranstaltet der Sportverein das traditionelle Volksradfahren. Für die Teilnehmer*innen stehen zwei Strecken zur Auswahl, eine 25 km und eine 45 km lange Route mit verschiedenen Kontrollpunkten, die beide rund um Löffingen führen. Einzige Teilnahmebedingung ist, dass das Fahrrad verkehrssicher ist.

Die ältesten Teilnehmer*innen sind Elvira Fischer (geb. Egle, 1925-2020) mit 65 Jahren und Karl Guth (1912-2002) mit 78 Jahren. Sie bekommen vor der Festhalle eine Urkunde und einen kleinen Pokal überreicht. Trotz der schlechten Witterung haben sie sich nicht abhalten lassen, sich auf ihren Drahtesel zu schwingen.

Standort des Fotografen: 47.883001, 8.347661

3 Fotos: Verkehrszählung an der B31, 1996

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Um ihrer Forderung nach besserem Lärmschutz mehr Nachdruck zu verleihen, führen die Anwohner*innen der Bundesstraße auf eigene Faust eine Verkehrszählung durch. Am Rande der B31 haben sie sich in Gartenstühlen niedergelassen, schließlich zählt man über einen längeren Zeitraum die vorbeirauschenden PKW und LKW. Auch ein Schild haben sie aufgestellt, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Darauf sind verschiedene Laster und Busse zu sehen, deren Abgase eine große Wolke bilden. Die ironische Inschrift lautet: »Unsere Wolke an der B31 als idealer Lärmschutzwall«.

In den Gartenstühlen sitzen Roland Müller (Wartenbergstr. 13) und Gerold Bächle (Wartenbergstr. 9). Neben dem Schild posieren v.l.n.r.: 1 Fritz Kaufmann, 2 Johannes Kaufmann (Kind), 3 Micha Bächle (Kind), 4 Marietta Müller, 5 Emanuel Kaufmann (Kind), 6 Lukas Kaufmann (Kind), 7 Elisabeth Kaufmann

Im Rahmen des dreispurigen Ausbaus der B31 im Baubschnitt Löffingen-Mitte wird schließlich 2013 auch eine Schallschutzmauer gebaut, um die Anwohner*innen am hinteren Alenberg vom Verkehrslärm zu entlasten.

Standort des Fotografen: 47.887770, 8.349139

2 Fotos: Flötenkonzert in der Realschule, Dezember 1995

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Im Musiksaal der Realschule findet unter Leitung von Musikpädagogin Christina Polzer ein Flötenkonzert statt. Zehn Kinder bringen mit ihren Blockflöten spätmittelalterliche und barocke Musik, ein bulgarisches Tanzlied und auch Weihnachtslieder zu Gehör.

Folgende Kinder wirken bei dem Flötenkonzert mit: Micha Bächle, Jasmin Föhrenbach, Christoph Franz, Claudia Kienzler, Martin Kienzler, Hanna Kuster, Patricia Reineck, Daniel Trenkle, Ramona Trenkle

erstes Foto, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Steffen Zimmermann, 3 Simon Schmidt, 4 Christopher Schropp, 5 ???, 6 ???, 7 Christina Proenza, 8 Micha Bächle
zweites Foto, v.l.n.r.: 1 Musikpädagogin Christina Polzer, 2 ???, 3 Micha Bächle, 4 Ramona Trenkle, 5 Hanna Kuster, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???

Weil die Kinder auf den beiden Fotos unterschiedliche Kleidung tragen, wird das eine Foto vermutlich bei den Proben und das andere beim Auftritt vor Publikum aufgenommen.

Standort des Fotografen: 47.883797, 8.347888

6 Fotos: Schülerbefreiung in der Kirchstraße, Fasnacht 1997

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Fröhlich und ausgelassen stürmen Schüler*innen der Grund- und Hauptschule sowie der Realschule durch die Kirchstraße. Es ist »Schmutziger Dunschdig«. Soeben fand die traditionelle Schülerbefreiung statt. Unter den Klängen der Stadtmusik und dem Schellengeläut der »Hansele« toben die Schüler*innen durch das Städtchen. Schließlich haben jetzt auch die Fasnachtsferien begonnen!

erstes Bild

zweites Bild
Bei der Stadtmusik sind u.a. Michael Bausch, Karin Feser, Anton Rebholz, Christine Amann (verh. Bausch) und Kerstin Hasenfratz (verh. Beck) zu sehen.

drittes Bild

viertes Bild: Klasse 10a und 10b als Bienen oder Wespen

fünftes Bild: Klasse 10a und 10b als Bienen oder Wespen

sechstes Bild: u.a. Christan Burkart

Standort des Fotografen: 47.883229, 8.344810

Verabschiedung von Josef Senn im Altenpflegeheim, 1995

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Seit 1985 existiert das Altenpflegeheim St. Martin. Im zehnten Jahr seiner Existenz wird ein verdienter Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet: Hausmeister Josef Senn (1932-2013) übernahm 1991 die Stelle als Hausmeister. Aufgrund seiner hilfsbereiten Art erfreute er sich schnell großer Beliebtheit. Davor war der gelernte Gipser seit 1. Juli 1974 als Bademeister im Waldbad tätig. Bürgermeister Dieter Mellert dankt ihm für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Stadtgemeinde. Sein Dank gilt auch der Ehefrau Margret Senn (geb. Zepf, 1932-2021).

V.l.n.r.: 1 Bürgermeister Dieter Mellert, 2 Josef Senn, 3 Margaret Senn (geb. Zepf), 4 Heimleiterin Karin Rüppell, 5 Hauptamtsleiterin Rita Bölle (geb. Schmid)

Standort des Fotografen: 47.881711, 8.345336

Junghexen auf dem Weg zur Hexentaufe, Fasnacht 1995

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Beim Narrenumzug am »Fasnet Mändig« führt die Hexengruppe zwei Junghexen mit sich, die im Anschluss an den Umzug beim Hexenbrunnen getauft werden sollen. Die beiden »Täuflinge«, Stefan Pfeifer und Berthold Ruf, werden auf einem Karren gefahren, auf dem ein Schild angebracht ist: »Es ist soweit, wir sind bereit«, ist darauf zu lesen. Noch tragen die beiden nicht ihr »Häs«. Das wird ihnen erst ausgehändigt, wenn sie die Taufprozedur überstanden haben. Auf ihrem Schoß umklammern sie ihre Hexenmasken, die sie in den vergangenen Wochen unter fachkundiger Anleitung von Roland Müller selbst geschnitzt haben. Im Augenblick steht die Gruppe vor dem Gasthaus »Ganterbräu« (Obere Hauptstr. 4).

V.l.n.r.: 1 Stefan Pfeifer, 2 Berthold Ruf, 3 Jürgen Jonner, 4 Franz Hofmeier

Standort des Fotografen: 47.884487, 8.345592

Kindergartenkinder vor der Grundschule, 1995

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Bevor die »großen« Kinder aus dem Kindergarten verabschiedet werden, um in die Grundschule eingeschult zu werden, sind sie heute schon mal mit ihrer Erzieherin Lore Fehrenbach (geb. 1955) auf Besichtigungstour in der Schule. So ein großes Gebäude!

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Lisa Kaltenbrunner, 2 Ramona Kuttruff, 3 Manuel Wehrle, 4 Matthias Riede
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Philipp Straetker, 2 Sophie Brunner, 3 Julia Marx, 4 Jasmin Vetter, 5 Sandra Günter
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 [David Kress?], 2 Marina Schreiber (verh. Kirner), 3 ???

Lore Fehrenbach arbeitete ab 1981 zunächst im Kindergarten Seppenhofen und wechselte dann zum Kindergarten Löffingen. 1996 übernimmt sie die Leitung. Als sie 2019 in den Ruhestand verabschiedet wird, kann sie auf insgesamt 45 Berufsjahre zurückblicken, in denen sie Kinder auf dem Weg bis zur Einschulung begleitet hat.

Standort des Fotografen: 47.882345, 8.347824

Blumenschmuck am Haus Lehmann in der Bahnhofstraße, 1995

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Nein, das Foto wird nicht im »Geraniendorf« Unadingen aufgenommen, sondern in Löffingen. Die Geranien am Haus Lehmann (Bahnhofstr. 5) blühen so prächtig, dass sie es mit diesem Foto sogar in die Lokalzeitung schaffen. Richard Lehmann (1935-2013), eigentlich Kranführer von Beruf, hat wahrlich einen grünen Daumen. Er schmückt mit den Blumen nicht nur sein eigenes Haus, sondern hegt und pflegt auch die Geranien, die er am Geländer in der Rötengasse aufgehängt hat.

Das zweistöckige Wohnhaus wurde 1928 erbaut. Es gehörte damals zwei Schwestern: der Näherin und Damenschneiderin Amalie Suckert und der Krankenschwester Berta Suckert. Nach ihrem Tod kaufte es 1976 Richard Lehmann.

Standort des Fotografen: 47.885148, 8.341201

4 Fotos: Josef Beha bei der Renovierung des Stationenwegs, Oktober 1995

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

100 Jahre ist er alt, der Stationenweg zur Wallfahrtskirche Witterschnee. Am 30. Juni 1895 war er von vier Kapuzinerpatres feierlich geweiht worden. Der Zahn der Zeit hatte an den 14 Bildstöckle mit Keramikreliefs genagt. Zudem waren im September 1992 die Stationen V und X durch Vandalismus erheblich beschädigt worden. Seit langem liefen daher Gespräche über eine fachgerechte Restaurierung der Kreuzwegstationen.

Bereits im Frühjahr 1993 restaurierte Steinmetz Josef Beha (1936-2018), der zugleich Vorsitzender des katholischen Pfarrgemeinderats ist, die Bildstöckle. Sie bestehen aus Fischbacher Sandstein und ihre Sockel aus Schönwalder Granit. Ursprünglich waren die Bildstöckle mit kleinen Holzkreuzen versehen, die aber 1927 durch Sandsteinkreuze ersetzt wurden.

Der Freiburger Bildhauer Bernhard Jensch, der auch den neuen Zelebrationsalter in der katholischen Pfarrkirche schuf, wurde sodann damit beauftragt, die Keramikreliefs zu erneuern. Ein Hauptproblem bestand in der Beschaffung von historischen Vorlagen. Die ursprünglichen Reliefs von 1895 waren von der Mayer’schen Königlichen Hofkunstanstalt München im neogotischen Stil gefertigt worden. Die farbliche Gestaltung der Stationenbilder übernahm Kunstmaler und Restaurator Detlef Reimann aus Freiburg.

Mitte Oktober 1993 kann Steinmetz Josef Beha die Keramikreliefs in den 14 Bildstöckle anbringen. In der Fotoserie legt er gerade bei Station XI (»Jesus wird ans Kreuz genagelt«) Hand an. Zum Schutz der Kunstschätze werden bruchsichere Glasscheiben vor den Bildern installiert. Am Sonntag, 22. Oktober werden die renovierten Kreuzwegstationen dann durch Dekan Hermann Litterst neu geweiht. Er hat dafür extra eine Vollmacht des Erzbischöflichen Ordinariats erhalten.

Standort des Fotografen: 47.892631, 8.337960

2 Fotos: »Löffel-Guggis« auf dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1994

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eine vergleichsweise junge Narrengruppe mischt sich hier bei der Straßenfasnacht unter das närrische Volk – jung verglichen mit den »Hansele« oder den Hexen, die seit mehr als einem halben Jahrhundert zum festen Bestandteil der Löffinger Fasnacht gehören. Denn erst 1987 wurden die »Löffel-Guggis« gegründet. Mit ihrer »Guggenmusik« bereichern sie seitdem jede Fasnacht.

Die beiden unmaskierten Musiker*innen sind v.l.n.r. Ute Braun und Gudrun Koch.

Im Hintergrund ist die »Sparkasse« (Demetriusstr. 13) zu sehen, die gerade umgebaut und modernisiert wird.

Standort des Fotografen: 47.883832, 8.343871

Telefonhäuschen am Rathaus, September 1994

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Telekom hat neue Telefonhäuschen im Städtchen aufgestellt, wie hier am Rathaus. Weitere Standorte der neuen Häuschen befinden sich am Bahnhof, beim Postamt (Bittengasse) und bei der »Scheffel-Apotheke« (Untere Hauptstr. 8). Neu ist nicht nur das Aussehen, sondern vor allem eine Kleinigkeit: Es handelt sich um Kartentelefone.

Bislang konnte man mit 30 Pfennig ein Telefonat führen, jetzt braucht man dafür eine Telefonkarte, die man auf dem Postamt und im Schreibwarengeschäft kaufen kann. Das gefällt nicht allen, auch Urlaubsgäste sind davon betroffen, wenn sie mal eben kurz zu Hause anrufen wollen und verwundert feststellen müssen, dass sie dafür plötzlich eine Karte benötigen. Oder sie weichen in die Wartenbergstraße oder in die Wachtbuckstraße aus, denn dort stehen auch weiterhin die beiden letzten verbliebenen Münzapparate.

Standort des Fotografen: 47.883837, 8.344727

Teilnehmer*innen des Kinderskikurses vor der Realschule, Dezember 1993

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Zwischen den Jahren veranstaltet der Skiclub einen fünftägigen Kinderskikurs. 40 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren nehmen daran teil. Der Kurs findet in Waldau statt. Die täglichen Fahrtkosten übernimmt der Skiclub. Der Lehrgang selbst wird von einer Neustädter Skischule durchgeführt. Vor dem Realschulgebäude versammeln sich die Kinder mit ihren Betreuern, Erich Satler und Peter Conzelmann, sowie einigen Eltern für ein Gruppenfoto.

Standort des Fotografen: 47.883662, 8.348106