3 Fotos: Neueröffnung des Discounters »Lidl« in der Studerstraße, 1998

Diese Fotos stellten uns dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

An der Bundesstraße 31 hat die Stadt Löffingen zusammen mit den Nachbargemeinden Breitnau, Feldberg, Friedenweiler, Lenzkirch, Schluchsee und Titisee-Neustadt ein Interkommunales Gewerbegebiet geschaffen. Auch der 1973 gegründete Dicounter »Lidl« siedelt sich dort an. Als die Filiale eröffnet wird, strömen die Kunden*Kundinnen herbei, um die Waren in Augenschein zu nehmen.

Wie alle Dicountermärkte zeichnet sich auch die Filiale in der Studerstr. 2 durch ein begrenztes Warensortiment, einfache Warenpräsentation, intensiv genutzte Verkaufsflächen und durch relativ geringe Preise aus. Der Werbespruch »Lidl ist billig!« ist denn auch überall im Discounter plakatiert.

Standort des Fotografen: 47.887041, 8.352709

Supermarkt »Gottlieb« in der Demetriusstraße, 1976

Stadtarchiv

Noch kann man das Gebäude getrost als Neubau bezeichnen, denn es ist gerade einmal vier Jahre alt. Das Haus Fehrenbach wurde 1972 abgerissen und machte dem neuen »Gottlieb Markt« Platz. Die von dem Supermarkt zuvor genutzten Räumlichkeiten am oberen Rathausplatz waren zu eng geworden. Jetzt steht eine große Verkaufsfläche im Erdgeschoss zur Verfügung. Am Schaufenster und links und rechts der Automatiktür ist »Unser Wochenangebot« angeklebt. Die Preise bewegen sich zwischen 0,88 und 8,98 DM. Im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss des Neubaus befinden sich Mietwohnungen. Vor dem Supermarkt ist ein Parkplatz für die Kunden angelegt. Ein Fahrradständer steht ebenfalls bereit.

Links im Hintergrund sind die alten Garagen des Sägewerk Benz (Ringstr. 9) zu erkennen. Ihre Zukunft ist auch ungewiss, nachdem das Sägewerk bereits im Herbst 1972 seine Produktion eingestellt hat.

Standort des Fotografen: 47.883234, 8.343727

Angestellte vor dem Supermarkt »Gottlieb« am oberen Rathausplatz, ca. 1970

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Tanja Raufer zur Verfügung.

Das Haus Rathausplatz 3 hat eine bewegte Geschichte. Früher war hier einmal der Ökonomiebereich des Fürstenbergischen Amtshauses. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert befand sich hier das Geschäft des Buchbinders Anton Rebholz und das Postamt. Seit 1958 unterhält das Lebensmittelgeschäft »Gottlieb« hier eine Filiale.

In die Fassade im Erdgeschoss ist ein breites Schaufenster hineingebrochen worden, über das ein Flachdach gezogen ist. Vor dem Fenster sowie links und rechts des Eingangs werden frisches Obst und Gemüse dargeboten. Werbetafeln stechen ins Auge: »Landcervelatwurst« gibt es gerade zu einem »Sonderpreis« von 88 Pfennig à 100 Gramm. Vor dem Eingang stehen fünf Angestellte des »Gottlieb«-Marktes, die in weiße Kittel gekleidet sind.

V.l.n.r.: Marktleiter Karl Heiler (1921-2007), Ernst Keller, ???, Gisela Spar (geb. 1941, Dittishausen), Traudel Raufer (Göschweiler)

Einige Jahre später zieht der »Gottlieb«-Markt um und eröffnet eine neue Filiale in dem neu erbauten Haus Demetriusstr. 18.

Standort des Fotografen: 47.884026, 8.344530

Supermarkt »Gottlieb« in der Demetriusstraße, 1974

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Neu gebaut ist das Haus Demetriusstr. 18 an der Einmündung zur Ringstraße. Der »Gottlieb Markt« hat darin ein neues Zuhause gefunden, nachdem die zuvor genutzten Räumlichkeiten am oberen Rathausplatz zu eng geworden waren. Im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss befinden sich Mietwohnungen. Vor dem Supermarkt ist ein Parkplatz für die Kunden angelegt.

Standort des Fotografen: 47.883074, 8.343704

Kassenbereich im Supermarkt »Gottlieb« in der Demetriusstraße, 1974

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Priska Zemann zur Verfügung.

Erst seit kurzem geöffnet ist der Supermarkt »Gottlieb« in dem neugebauten Haus in der Demetriusstraße. Es ist Januar 1974 und der Blick fällt in den modernen Kassenbereich. Drei Kassen stehen für die Kunden zur Verfügung, sie alle sind mit Registrierkassen und sogar Warentransportbändern ausgestattet, um die Wartezeit zu verkürzen. Das Abrechnen und Kassieren liegt in den Händen von weiblichen Kassiererinnen: Die Supermarktkasse ist in den 1970er Jahren ein typischer Arbeitsplatz für Frauen. Die Kassiererin rechts ist Erika Raufer aus Göschweiler, die Kassiererin in der Mitte ist Elisabeth Isele geb. Zepf. Beide arbeiten viele Jahre im »Gottlieb«. 

Standort des Fotografen: 47.883224, 8.343389