Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hans-Peter Hepting und Christa Egle zur Verfügung.
Ziemlich genau 50 Jahre ist das Haus Hepting (Alemannenstr. 19) alt. Es entstand im Rahmen des ersten Bauprojekts der am 24. April 1921 gegründeten Baugenossenschaft. Insgesamt acht Häuser wurden damals in der heutigen Alemannenstraße und Dittishauser Straße gebaut. Das Richtfest konnte am 10. Dezember 1921 gefeiert werden.
Das Haus von Malermeister Karl Hepting (1893-1979) und seiner Ehefrau Elisabeth (geb. Münzer, 1897-?) trug anfangs die Hausnummer 240. Noch in der Nachkriegszeit hieß die Straße Friedhofstraße, sie wurde erst später in Alemannenstraße umbenannt – und aus der Nr. 240 wurde schließlich die Nr. 19.
Äußerlich hat sich das Haus in den vergangenen 50 Jahren wenig verändert. Die Fassadenmalerei neben der Eingangstür ist noch erhalten und der Spalierbaum ist in die Höhe gewachsen. Verschwunden ist nur die Werkstatt mit ihrem Tor, die sich ursprünglich in der linken Gebäudehälfte befand.
Standort des Fotografen: 47.886243, 8.349519