Johanna Ganter beim Wasserreservoir auf dem Alenberg, Frühjahr 1933

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003) lässt sich im Frühjahr 1933 vor dem Wasserreservoir auf dem Alenberg fotografieren. Die 19-Jährige steht vor der schweren, schmiedeeisernen Tür, über der die Jahreszahl »1901« zu lesen ist – das Baujahr des Reservoirs.

Mit dem Bau der Anlage wurde ein drängendes Problem gelöst: Bis dahin war die Wasserversorgung im Städtchen häufig unzureichend. Erst die Hochdruckwasserleitung vom Waldgebiet bei der »Stierhütte«, verbunden mit Hausanschlüssen und dem Wasserbehälter auf dem Alenberg, brachte eine nachhaltige Verbesserung.

Dass dieser Ort später noch eine ganz persönliche Bedeutung für sie bekommen würde, kann Johanna Ganter zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen: Ihr späterer Ehemann Anton Rebholz (1912-2001), den sie 1948 heiratet, ist als Wassermeister tätig. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Kontrolle des Wasserreservoirs auf dem Alenberg.

Standort des Fotografen: 47.886323, 8.344697

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