Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.
Der junge Anton Beha steht in Uniform vor der Kamera. Er ist Musketier im Infanterie-Regiment Nr. 170. Geboren am 1. April 1899 als Sohn des Landwirts Johann Beha und seiner Ehefrau Wilhelmine Beha (geb. Schultheiß), wächst er in der Vorstadtstraße im Haus Nr. 10 auf. Seine Kriegsstammrolle vermerkt seinen Einsatz an der Westfront: Vom 27. Mai bis 9. Juni 1918 nimmt er an den Kämpfen bei Soissons und Reims teil.
Am 28. Oktober 1918, nur wenige Tage vor dem Ende des Ersten Weltkriegs, wird Anton Beha in den Argonnen an beiden Beinen schwer verwundet. Er erliegt seinen Verletzungen im Alter von nur 19 Jahren, 7 Monaten und 3 Tagen. 1919 wird sein Leichnam geborgen und am 6. November 1919 auf dem Soldatenfriedhof in Froidos (Département Meuse) beigesetzt. Sein Name ist auf dem 1930 eingeweihten Gefallenendenkmal am Mailänder Tor verzeichnet.
Standort des Fotografen: ???
