
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Carola Hannes zur Verfügung.
Noch steht der Festzug in der Dittishauser Straße und wartet darauf, sich in Bewegung zu setzen. Zwei mächtige Ochsen sind vor einen aufwendig gestalteten Umzugswagen gespannt. Darauf erhebt sich ein »römischer Wachturm« aus dem 3. Jahrhundert, besetzt mit einer ganzen »Römerwache«. Mit Helmen, Schilden und einheitlichen Gewändern posieren die Beteiligten für den Fotografen.
Vorn: 1 Adolf Sibold
1.Reihe, unten, v.l.n.r.: 1 Bernhard Jonner, 2 Magret Müller, 3 Gottfried Vogelbacher, 4 ???
2.Reihe, oben, v.l.n.r.: 1 Roland Laufer, 2 Maria Wetter, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???
Anlass für den großen Festumzug ist die Wiederverleihung der Stadtrechte am 27. Mai 1951. Das Städtchen hat sich für diesen besonderen Tag herausgeputzt. Auch an den Häusern in der Dittishauser Straße hängen Reisiggirlanden, aus den Fenstern schauen Zuschauer*innen auf das Geschehen.
Nach diesem einen Auftritt verschwindet die aufwendige »Römerwache« übrigens nicht im Müll. Bereits bei der Fasnacht 1952 werden Wagen und Kostüme wieder hervorgeholt. Unter dem Motto »Als die Römer frech geworden« erhält der Festwagen ein närrisches zweites Leben.
Standort des Fotografen: 47.884835, 8.348446
Ich bin mir nicht sicher, aber der vordere auf der Straße könnte Franz Vogelbacher sein. In der obersten Reihe hinterm linken Rundschild eventuell Gottfried Vogelbacher. Untere Reihe etwas verdeckt vielleicht Maria Vogelbacher (verh Kaufmann), rechts daneben Luise Vogelbacher (verh Winkler, kleinkariertes Häs mir weißem Damengürtel oder soll ich Rüstung sagen?)