Votivbild mit Witterschneekreuz, ca. 1752-1800

Sammlung Familie Waßmer

Dieses Votivbild hing früher in der alten Witterschneekapelle, ist aber heute verschollen. Erhalten ist nur diese Schwarz-Weiß-Kopie einer Fotografie. Dargestellt ist das 1752 erneuerte Kreuz. Es steht in einer kleinen Nische und ist überdacht, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. An dem Kreuz hängt die orginale Christusfigur, die ein Wanderer nach seiner Errettung aus dem Schneesturm 1740 gestiftet hatte.

Der unbekannte Maler des Votivbildes stellt im Vordergrund vier Erwachsene und ein Kind dar. Welches Gelübde mit dem Gemälde zusammenhing, ist nicht bekannt. Deshalb muss offen bleiben, ob es sich um eine gewünschte oder erfolgte Rettung aus einer Notlage handelte.

Standort des Malers: 47.893251, 8.336145

Malerei auf einem Bauernschrank mit Stadtansicht, ca. 1721-1750

Stadtarchiv

Auf dem Fragment eines Bauernschrankes, das im Stadtarchiv aufbewahrt wird, findet sich diese stilisierte Stadtansicht. Sie zeigt mit größter Wahrscheinlichkeit das Städtchen im frühen 18. Jahrhundert.

Gut zu erkennen ist die neu erbaute und 1715 geweihte Kirche St. Michael mit dem seitlich stehenden Zwiebelturm, der 1721 unter Pfarrer Markus Bosch gebaut wurde. 1809 wurde der Zwiebelturm wieder abgetragen. Vor der Kirche befindet sich der ummauerte Friedhof. Daneben sieht man die  einzige bekannte Darstellung des Unteren Tores. Es wurde 1836 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Die übrigen Häuser sind in dieser Bauernmalerei so vereinfacht dargestellt, dass keine Details erkennbar sind. Deutlich ins Auge sticht nur die ringförmige Anordnung des Altstadtkerns.

Standort des Malers: 47.882254, 8.343106