Baufund beim Abriss des Hauses Fehrenbach, 1988

Stadtarchiv

Als 1988 das alte Haus Fehrenbach (Kirchstr. 4) abgerissen wird, kommt im Innern ein überraschender Fund zum Vorschein: eine kunstvoll gearbeitete Steinsäule mit Verzierung und eingemeißeltem Stern. Sie erzählt von der langen Geschichte des Gebäudes, das über Generationen hinweg im Besitz von Löffinger Familien war.

Die Säule wird geborgen und bleibt erhalten. Zwei Jahre später findet sie einen neuen Platz im Heimatmuseum, das 1990 eröffnet wird – und erinnert dort bis heute an das verschwundene Haus und an die historischen Schichten, die im Stadtbild verborgen liegen.

Standort des Fotografen: 47.883385, 8.344900

Abbruch vom Haus Fehrenbach in der Kirchstraße, ca. 1988

Stadtarchiv

Schutt, Staub und ein klaffendes Mauerwerk: 1988 verschwindet das Haus Fehrenbach (Kirchstr. 4) aus dem Straßenbild der Kirchstraße. Generationenlang war es im Besitz der Familie Hasenfratz, ehe es durch die Heirat von Lina Hasenfratz mit Franz Fehrenbach an die Familie Fehrenbach überging. Das Gebäude war eines der ältesten der Straße, seine Baugeschichte reichte weit zurück – und doch war es nun dem Abbruch geweiht.

An seine Stelle tritt ein Neubau, der mit drei Geschossen und einer zusätzlichen Wiederkehr im Dachgeschoss die Höhe seiner Nachbarhäuser deutlich überragt. Markante Staffelgiebel trennen das neue Wohn- und Geschäftshaus von den angrenzenden Gebäuden. Links daneben das Haus Schlenker (Kirchstr. 6) wird fast puppenstubenartig klein.

Standort des Fotografen: 47.883209, 8.344783