Lagertor der Raiffeisen-Zentralgenossenschaft in der Kirchstraße, 1989

Stadtarchiv

Im Haus Laufer in der Kirchstraße hatte die Raiffeisen-Zentralgenossenschaft ihren Sitz. Im Erdgeschoss befanden sich die Lagerräume der landwirtschaftlichen Produkte. Durch die Öffnung konnten die Waren direkt auf die Fahrzeuge der Landwirte verladen werden.

Die Raiffeisen-Zentralgenossenschaft war die Nachfolgeorganisation der Badischen landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft. Gegründet wurde sie als genossenschaftliche Selbsthilfeorganisation der badischen Landwirte.

Standort des Fotografen: 47.883272, 8.344903

Haus Bader in der Bittengasse, ca. 1989

Stadtarchiv

Modernisiert präsentiert sich das große Haus in der Bittengasse. Die Fassade ist frisch verputzt und hell gestrichen, an den Kanten zieren einfache geometrische Ornamente das Mauerwerk. Der steile Satteldachfirst und die großen Scheunentore links erinnern daran, dass hier über Generationen Landwirtschaft betrieben wurde. Rechts im Erdgeschoss sind inzwischen zwei Garagen eingebaut – Zeichen dafür, wie sich das bäuerliche Anwesen dem Wandel der Zeit angepasst hat.

1903 ist das Gebäude im Feuerversicherungsbuch verzeichnet, damals noch unter der Adresse »im Bittengraben«. Seit langem gehört es der Familie Bader. 1959 übernahmen es der Landwirt Alfred Bader (1923-?) und dessen Ehefrau Hilda Bader (geb. Hermann, 1928-?).

Standort des Fotografen: 47.884269, 8.346025

Scheune des Hauses Huber in der Bittengasse, ca. 1989

Stadtarchiv

Die Scheune in der Bittengasse gehört zum Haus Huber (Obere Hauptstr. 6). Sie ist freistehend. Will man in die Scheune hineinfahren, muss man zwei Bretter als Fahrspur in die tiefer liegende Straße herunterklappen.

Am linken Bildrand ist zu erkennen, dass das Haus Welte abgerissen ist und gerade das neue Kultur- und Fremdenverkehrszentrum (KFZ) errichtet wird.

Standort des Fotografen: 47.884269, 8.346025

Haus Hasenfratz in der Bittengasse, ca. 1989

Stadtarchiv

Dicht an die Rückwand der Häuser des Altstadtrings schmiegt sich das Haus Hasenfratz (Bittengasse 8). Der Abstand zum Nachbarhaus Krieg ist so gering, dass sich die Dachrinnen fast berühren. Errichtet wurde das Gebäude 1909. Seine Fassade ist holzverschindelt, im Erdgeschoss führt ein Scheunentor hinein. Ein kleines Vorgärtchen trennt das Haus von der Gasse. Seit 1919 ist es im Besitz der Familie Hasenfratz. Zuletzt wohnten hier der Stadtmüller Josef Hasenfratz (1899-1967) und seine zweite Ehefrau Emma Hasenfratz (geb. Hermann).

Im Hintergrund erkennt man die Rückseiten der Häuser Krieg und Maier. Am Haus Maier ist ein Bretterverschlag angebaut – dahinter verbirgt sich das frühere Abtrittshäuschen.

Standort des Fotografen: 47.883700, 8.345797

Haus Kirner in der Kirchstraße, 1989

Stadtarchiv

Das Haus von Richard Kirner ist der ehemalige Mayerhof des Klosters St. Blasien. Von hieraus verwaltete der vom Kloster eingesetzte Verwalter die Klosterbesitzungen der Umgebung. Links hinten im Bild fehlt das Haus Welte. Für das Kultur- und Fremdenverkehrzentrum  (KFZ) werden gerade die Fundamente ausgehoben.

Haus Maier in der Kirchstraße, 1989

Stadtarchiv

Baufällig ist das Haus des Landwirts Karl Maier, als dieses Foto 1989 entsteht. Unübersehbar ist der Riß im Mauerwerk, der sich über dem Scheunentor erstreckt. Wenige Jahre nach dem Entstehen dieser Aufnahme wird das Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Dabei kann das landwirtschaftliche Anwesen auf eine lange Geschichte zurückblicken. Das Haus gehörte ursprünglich zum Nachbargebäude, dem Mayerhof des Klosters St. Blasien. 1811 wurde dieser Teil des Hofes mit Stall und Scheune abgetrennt und verkauft.

Standort des Fotografen: 47.883884, 8.345335