Zwei Frauen in der Bittengasse, ca. 1959

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ulrike Rheiner zur Verfügung.

Ein sonniger Wintertag. In der Bittengasse liegt Schnee. Der Blick wandert von der Höhe des Trafohäuschens die Straße nach oben. Auf der linken Straßenseite steht das holzverschindelte Haus von Josef Hasenfratz (Bittengasse 8). Hasenfratz betreibt die Stadtmühle in der »alten Sonne«. Hinter den beiden Nadelbäumen, die am rechten Straßenrand stehen, ist die Rückseite des Gasthauses »Linde« (Obere Hauptstr. 10) zu erkennen.

Fotografiert wurde das Bild aber nicht, um das Aussehen der Bittengasse und ihrer Häuser festzuhalten. Aufgenommen wurden die beiden lachenden Frauen, die im Vordergrund zu sehen sind, auch wenn sie sich halb hinter einem Strommasten verstecken: Die Frau rechts ist Brunhilde Simon geb. Zahn (1939-1975).

Standort des Fotografen: 47.883320, 8.345491

Rückseite der Zehntscheuer und Haus Hasenfratz in der Bittengasse, ca. 2000

Sammlung Familie Waßmer

Bevor das Haus Hasenfratz in der Bittengasse 2004 abgerissen wird, entsteht dieses Farbfoto, um den baulichen Zustand vor dem Abbruch zu dokumentieren. Das holzverschindelte Haus schmiegt sich eng an die Häuser an, die seit dem Mittelalter den äußeren Stadtring bilden. Zwischen dem Haus Hasenfratz und der ehemaligen Zehntscheuer (Kirchstr. 9) befindet sich nur ein enger Durchgang.

Standort des Fotografen: 47.883437, 8.345624

Haus Hasenfratz in der Bittengasse, ca. 1995

Sammlung Familie Waßmer

Bevor das Haus Hasenfratz in der Bittengasse abgerissen wird, entsteht dieses Farbfoto, um den baulichen Zustand vor dem Abbruch zu dokumentieren. Zuletzt wohnte in dem Gebäude, das der Stadtgemeinde gehört, eine Familie aus dem Kosovo, die als Bürgerkriegsflüchtlinge in Löffingen Schutz gefunden hatte. Nach ihrer Rückkehr steht das Haus leer. 2004 erfolgt dann der Abbruch.

Im Hintergrund zu sehen sind die Rückansichten der ehemaligen »Zehntscheuer« (Kirchstr. 9) und des Hauses Maier (Kirchstr. 7), das Mitte der 1990er Jahre ebenfalls abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird.

Standort des Fotografen: 47.883666, 8.345814

Rückseite der Zehntscheuer und Haus Hasenfratz in der Bittengasse, ca. 1976

Stadtarchiv 

Außerhalb des Stadtrings standen in der Vergangenheit nur wenige Häuser. Das holzverschindelte Haus Hasenfratz (Bittengasse 8) ist eines davon. Es schmiegt sich eng an die ehemalige Zehntscheuer der fürstenbergischen Herrschaft (Kirchstr. 9) an.  Nur ein schmaler Durchgang ist zwischen den beiden Gebäuden vorhanden. 2004 wird das Haus Hasenfratz abgerissen.

Links im Vordergrund sind Garagen zu sehen, die zum Haus des Wagnermeisters Hermann Schelling (Kirchstr. 11) gehören.

Standort des Fotografen: 47.883437, 8.345624

Haus Hasenfratz in der Bittengasse, ca. 1989

Stadtarchiv

Ganz eng angefügt an die Rückwand des Hauses Krieg steht das Haus Hasenfratz. Der Abstand zum Haus Krieg ist so gering, dass sich die Dachrinnen der beiden Häuser fast berühren. Ein kleines Vorgärtchen trennt das Haus von der Straße. Hinter dem Bretterverschlag am Haus Maier (rechts im Bild) verbirgt sich der frühere Abtritt (WC).

Bombenschaden am Haus Hasenfratz in der Bittengasse, Februar 1945

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Lotte und Walter Ratzer zur Verfügung.

Josef Hasenfratz, seine Frau und ihr Sohn? schauen aus dem Fenster ihres zerstörten Anwesens. Der Luftdruck der beiden Bombentreffer in der Bittengasse hat das Dach abgedeckt. Auf dem Vorplatz liegen verstreut  Teile des zerstörten Dachs sowie Fensterläden und Fensterteile.