Abgebrannter Ökonomieteil des Aussiedlerhofes Benz im Stettholz, 1973

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.

Im Frühjahr 1973 bricht im Ökonomieteil des Aussiedlerhofs von Adolf Benz im Stettholz ein Feuer aus. Die Feuerwehr muss mangels Wasserreservoir mit Gülle löschen. Der Ökonomieteil ist nicht zu retten und brennt bis auf die Grundmauern nieder. Glücklicherweise kann die Feuerwehr aber ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern. Dies ist auch der Brandmauer zwischen Ökonomieteil und Wohnbereich zu verdanken, die auf dem Foto zu sehen ist. Die Brandspuren an dem Mauerwerk zeugen von der dramatischen Situation.

Standort des Fotografen: 47.894317, 8.320991

Ökonomieteil des Aussiedlerhofes Benz in Stettholz, ca. 1965

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.

Der 1957/58 gebaute Aussiedlerhof der Familie Benz ist, wie die anderen vier Aussiedlerhöfe auch, ein »Eindach-Hof«: Wohnhaus und Ökonomie sind unter einem flach geneigten Dach vereint und nur durch eine Brandmauer getrennt. Der Wohnteil, der auf diesem Foto nicht zu sehen ist, umfasst zwei Wohnungen. Der Ökonomieteil gliedert sich in Stall, Scheuer und »Barren« , der Platz für 17 Stück Großvieh, zwei Pferde und fünf Schweinebuchten bietet. Unter dem Futtergang befindet sich ein Rübenkeller, über dem Stall eine große Heubühne. 

Der Ökonomieteil des Aussiedlerhofes von Familie Benz wird 1973 bei einem Brand komplett zerstört. Dank der Brandmauer und dem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr kann ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert werden.

Standort des Fotografen: 47.893860, 8.321061

Kühe auf der Weide im Stettholz mit Aussiedlerhof von Familie Benz, 1959

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.

Einsam steht der Aussiedlerhof der Familie Benz auf der kahlen Hochfläche in Stettholz. Er ist neu gebaut. 1958 war Familie Benz aus der engen Hafnergasse dorthin gezogen, »ausgesiedelt«, wie man sagte. Der Betrieb ihrer Landwirtschaft Mitten im Städtchen war mühselig. Selbst der Misthaufen hatte sich nicht direkt bei ihrem landwirtschaftlichen Anwesen befunden, sondern einige Häuser weiter, vor dem Haus Zepf (Kirchstr. 2). Außerdem mussten sie ihn sich mit den Nachbarn Hasenfratz/Fehrenbach (Kirchstr. 4) teilen. Jetzt in Stettholz haben sie viel bessere und rationellere Arbeitsbedingungen, auch wenn insbesondere die Anfangsjahre überaus hart sind. Auch das Städtchen profitierte letztlich durch den Wegzug von fünf Familien nach Stettholz: Den verbleibenden Bauern kam die Zusammenlegung vieler kleiner Parzellen durch die kleine Flurbereinigung zugute.

Der Aussiedlerhof der Familie Benz ist, wie die anderen vier Aussiedlerhöfe auch, ein »Eindach-Hof«: Wohnhaus und Ökonomie sind unter einem flach geneigten Dach vereint und nur durch eine Brandmauer getrennt. Der Wohnteil umfasst zwei Wohnungen, wobei zunächst lediglich das Erdgeschoss ausgebaut ist. Der Ökonomieteil gliedert sich in Stall, Scheuer und »Barren« , der Platz für 17 Stück Großvieh, zwei Pferde und fünf Schweinebuchten bietet. Unter dem Futtergang befindet sich ein Rübenkeller, über dem Stall eine große Heubühne. 

Standort des Fotografen: 47.893276, 8.321141

Aussiedlerhöfe der Familien Laufer und Benz in Stettholz, ca. 1980

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.

Grasende Kühe auf einer Weide im Stettholz. Im Hintergrund sind die Aussiedlerhöfe der Familien Laufer (Stettholz 5) und Benz (Stettholz 3) zu sehen. Die Bäume auf der einst kahlen Bergkuppe sind groß geworden, sodass ein richtiges Wäldchen entstanden ist.

Standort des Fotografen: 47.892235, 8.319960

Blick auf den Aussiedlerhof Benz im Stettholz, ca. 1985

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.

Der Aussiedlerhof der Familie Benz in Stettholz wurde 1958 erbaut. 1973 brannte der Ökonomieteil des Gebäudes bei einem Feuer bis auf die Grundmauern nieder. Glücklicherweise blieb der Wohnbereich unzerstört. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Luftaufnahme zeigt den Hof einige Jahre nach dem Wiederaufbau.

Geschmückter Aussiedlerhof von Familie Benz in Stettholz, 6. Mai 1962

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.

Der Aussiedlerhof von Landwirt Adolf Benz im Stettholz ist festlich geschmückt. Eine Girlande aus Reisig spannt sich über die Fassade, die Eingangstür wird von einer Girlande und zwei Tannenbäumchen eingerahmt, am Fenster hoch oben im Dachgeschoss flattert eine Fahne. Gefeiert wird die Heimatprimiz von Pater Alfred Benz, der am 6. Mai 1962 in der katholische Pfarrkirche St. Michael zum ersten Mal einen Gottesdienst zelebriert.

Standort des Fotografen: 47.894563, 8.321005