
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Maria Wider zur Verfügung.
Ein Auto hat am Straßenrand geparkt. Noch sind motorisierte Fahrzeuge im Städtchen eine Seltenheit, denn Durchgangsverkehr gibt es kaum und nur wenige Löffinger besitzen ein Auto. Einer der ersten ist Friseurmeister Julius Limb (1883-1968), der in der Bildmitte steht.
Der Heimatchronist Leo Ratzer (1881-1948) erinnert sich 1938 in seinen Aufzeichnungen an die ersten Autos, die ab 1910 nach Löffingen kamen: »Natürlich war die Durchfahrt eines Autos lange Zeit ein Ereignis für das ganze Städtchen. Die Sache machte noch kurz vor dem Kriege [Erster Weltkrieg] auf einen kleinen Jungen einen solchen Eindruck, dass er sich in seiner Freizeit stets an der Landstraße aufhielt und sobald er ein Auto auf der Höhe gegen Unadingen kommen hörte, seine Kameraden mit dem Schreckensruf alarmierte: ‚Kummet bigott ihr Buebe, es kunnt en Sokomatiev.’«
Wer weiß, vor welchem Gebäude das Auto parkt?
V.l.n.r.: 1 Heinrich Wider, 2 ???, 3 Julius Limb, 4 Joseph Benitz, 5 Hermann Ganter
Standort des Fotografen: ???
Der Mann ganz links ist Bauunternehmer Heinrich Wider.
Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Namen in den Text eingefügt.
Das ist nicht vor dem Gebertsaal. Die Fenster passen nicht.
Oh, da war bei uns wohl der Wunsch Vater des Gedankens! Stimmt, das ist nicht der Gebertsaal! Dann sind wir aber ratlos, wo es sonst ist. Wo gibt es so hohe Fenster? Vermutlich ist es dann gar nicht in Löffingen… 🙁
Der Mann auf dem Trittbrett könnte Ernst Meßmer sein.
Vielleicht ist das in Neustadt vor dem Gasthaus „Adler Post“?