Dieses Foto stelltedankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Vier Männer sitzen nebeneinander auf einer Gartenbank und schauen ausgesprochen ernst drein. Dabei sorgen sie sonst gerade für gute Unterhaltung: Als »Baaremer Quartett« treten die vier Sänger bei Festen und geselligen Veranstaltungen auf. Sie sind gewissermaßen die Löffinger Ausgabe der berühmten »Comedian Harmonists«. Doch von ausgelassener Sangesfreude ist auf dieser Momentaufnahme wenig zu spüren.
V.l.n.r.: 1 Metzgermeister Fritz Seilnacht (1901-1987), 2 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957), 3 Friseurmeister Julius Limb (1883-1968), 4 Kaufmann Albert Benitz (1905-1996)
Schon die unterschiedlichen Berufe der Sänger zeigen: Das gemeinsame Singen ist kein Broterwerb, sondern Freizeitvergnügen – allerdings offenbar auf einem Niveau, das ihnen Auftritte und einen eigenen Namen einbringt. Bis 1939 tritt das »Baaremer Quartett« gemeinsam auf.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.
Eng gedrängt stellt sich der katholische Kirchenchor vor dem Bismarckdenkmal auf dem Feldberg zum Erinnerungsfoto auf. Das aus Bruchsteinen errichtete Monument mit dem Bildnismedaillon Bismarcks stammt aus den Jahren 1895/96. Für einen Augenblick halten alle still – nach dem Aufstieg und vor dem gemeinsamen Rückweg.
Der Ausflug beginnt am Morgen um 9 Uhr mit der Bahnfahrt nach Bärental. Von dort wandert die Gruppe hinauf zum »Feldberger Hof«. Die Chronik des Kirchenchores schwärmt vom »sommerfrohen Wandern«, von blühenden Wiesen, einsamen Bauernhöfen und dem Wechselspiel zwischen bunten Blumen und dunklen Tannen. Im Gasthaus wartet bereits ein reichliches Mittagessen, dessen Kosten vom Stadtpfarrer und der Kirchenkasse übernommen werden.
Nach dem Essen singt das Löffinger Quartett bestehend aus Julius Limb, Hermann Ganter, Fritz Seilnacht und Albert Benitz, anschließend stimmt der ganze Chor ein. Danach geht es weiter zum Aussichtsturm und zum Bismarckdenkmal. Auf dem Berggrat eröffnet sich ein weiter Blick über den Schwarzwald.
Für einige gestaltet sich der Rückweg besonders bequem: Sie ergattern in einem Lastwagen einen, wie es die Chronik scherzhaft nennt, »feudalen Stehplatz«. Am Abend klingt der Ausflug im Gasthaus »Adler« bei Chormitglied Fritz Seilnacht aus.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Fritz Seilnacht (1901-1987), 2 Johanna Ganter (verh. Rebholz), 3 Hermann Ganter, 4 ???, 5 ??? 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 Anna Kuster (verh. Schelling, 1919-2010), 6 ???, 7 Johanna Fehrenbach (verh. Bernauer, 1912-?), 8 ???, 9 ???, 10 August Limb, 11 Luise Strobel (verh. Trescher, 1914-?) 3.Reihe: 1 Hedwig Fieger (geb. Butsch 1912-1989), Maria Kopp (verh. Kiefer, 1919-1978) 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 Martha Brugger (verh. Trenkle, 1919-2013), 5 ???, 6 Maria Faller (verh. Selb), 7 ???, 8 ???, 9 Albert Benitz, 10 ???, 11 ???
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.
Der Kirchenchor biegt beim Haus Fürst (Demetriusstr. 5) in die Demetriusstraße ein. Frauen und Männer gehen in festlicher Kleidung, die Frauen tragen Hüte, die Männer schwarze Anzüge. Hinter ihnen folgen die Ministranten mit Kreuz und Fahnen sowie die Erstkommunikantinnen in ihren weißen Gewändern. Gemeinsam tragen sie eine Girlande aus Reisig.
Ende der 1930er Jahre ist die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession keine Selbstverständlichkeit mehr. Die kirchenfeindliche Haltung des NS-Regimes macht sich auch in Löffingen bemerkbar. Zwischen der katholischen Kirchengemeinde und der Stadtverwaltung kommt es zu Auseinandersetzungen über die Streckenführung. Die Prozession darf nicht mehr wie früher durch die Hauptstraße ziehen und wird auf Seitenstraßen verwiesen. Zugleich nimmt die Zahl der Teilnehmer*innen ab. Wer mitgeht, bekennt sich sichtbar zum katholischen Glauben und zum katholischen Milieu.
Auffällig ist, dass vor dem Haus Fürst jeder Festschmuck fehlt. Keine »Maien« sind in das Hofpflaster gesteckt, um den Weg der Prozession mit jungem Grün zu säumen. Das dürfte kein Zufall sein: Schmiedemeister Otto Fürst gilt als »alter Kämpfer« der nationalsozialistischen Bewegung. Bereits am 1. November 1930 trat er der Löffinger NSDAP-Ortsgruppe bei (Mitgliedsnummer 358.280). Aus seiner antiklerikalen Haltung macht Fürst keinen Hehl. Schon 1928 warf er die Fensterscheiben des Pfarrhauses ein. 1934 beteiligte er sich an der Vertreibung von Stadtpfarrer Guido Andris. Aus der katholischen Kirche trat er aus.
Bei den Mitgliedern des Kirchenchores sind u.a. zu sehen: Julius Limb, Hermann Ganter, Ernst Meßmer, Albert Benitz, Otto Ganter und Hedwig Limb (verh. Vogt).
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hermann Egleund Gaby Vogt zur Verfügung.
In Fuhrmannskitteln und weißen Zipfelmützen lassen sich die »Laternenbrüder« fotografieren. Einige führen eine Laterne als Erkennungszeichen mit sich – und sei es nur in Miniaturgröße. Und eine Tabakpfeife darf offenbar auch nicht fehlen. Joseph Benitz (1897-1981) ist außerdem mit mehreren Militärorden dekoriert.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Joseph Benitz, 2 ???, 3 Julius Limb, 4 Hermann Ganter [oder Engelbert Müller?], 5 Albert Benitz 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Wilhelm Vogt sen., 2 Heinrich Wider, 3 Paul Benitz, 4 ???, 5 Fritz Seilnacht 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ??? (am Fenster)
Das Foto wird vermutlich nicht in Löffingen, sondern auswärts aufgenommen.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Kein Zweifel! Die Stimmung auf dem Foto ist gut – sehr gut sogar! Einige Mitglieder des katholischen Kirchenchores sind zu einer privaten Feier zusammengekommen. Man albert so richtig rum, zum Spaß von Jung und Alt! Kuscheltiere kommen mit auf das Bild. Feuerwehrhelme und ein Horn dienen als Requisite.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anna Ganter (geb. Hepting), 2 Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011), 3 Lore Ganter (verh. Echtle, 1926-2014), 4 Elisabeth Bader (verh. Obert, 1909-1997), 5 Metzgermeister Fritz Seilnacht (1901-1987) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Sophie Bader (verh. Gremper, 1905-1984), 2 Friseurmeister Julius Limb (1883-1968) 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957), 2 ???, 3 Kaufmann Albert Benitz (1905-1996), 4 Agnes Bader (verh. Vetter, 1907-1998)
Die Feier findet vermutlich im Haus Ganter (Maienlandstr. 8) statt. Darauf deutet hin, dass die beiden Ganter-Töchter als einzige Kinder bei den Erwachsenen dabeisein und mitfeiern dürfen.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Elke Moser sowie Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.
Der Kirchenchor der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael stellt sich auf der Treppe vor der Festhalle zu einem Gruppenfoto auf. Vorstand des Chores ist Konrad Bader, als Dirigent fungiert Hermann Ganter. Zwei Geistliche gesellen sich zu den Sängerinnen und Sänger: Zum einen Stadtpfarrer Robert Winkel (1897-1972), zum anderen Vikar Albert Hassler (1911-1990). Aufgenommen wird das Gruppenfoto im Frühjahr 1938. Dazu passt, dass Vikar Albert Hassler seit 27. Januar 1937 in Löffingen wirkt, bevor er am 6. September 1938 nach Furtwangen versetzt wird.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Franziska Fritsche (verh. Heiler, 1925-2021), 2 Klara Schmid, 3 Maria Vetter, 4 Gertrud Limb (verh. Geisinger, 1923-2011), 5 Anna Gebert, 6 Lore Maier, 7 Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anna Kuster, 2 Dirigent Hermann Ganter (1895-1957) 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Luise Amann, 2 Johanna Fehrenbach 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hildegard Heitzmann, 2 Maria Schelling, 3 Gertrud Brugger (verh. Heitzmann, 1921-2005), 4 Franziska Heizmann 5.Reihe, v.l.n.r.: 1 Bertha Rogg, 2 Martha Brugger (verh. Trenkle, 1919-2013), 3 Maria Faller, 4 Anna Kopp, 5 Hedwig Limb (verh. Vogt, 1919-2010), 6 Anna Strobel, 7 Otto Ganter (1881-1960) 6.Reihe, v.l.n.r.: 1 Vikar Albert Hassler (1911-1990), 2 Julius Limb, 3 Bertha Mogel, 4 Hedwig Butsch (verh. Fieger, 1912-1989), 5 Maria Schmutz, 6 Maria Benitz, 7 Elisabeth Schäfer 7.Reihe, v.l.n.r.: 1 Konrad Bader (1868-1958), 2 Karl Beha, 3 ??? Heizmann, 4 ???, 5 Oskar Guth, 6 Hans Guth 8.Reihe, v.l.n.r.: 1 Pfarrer Robert Winkel (1897-1972), 2 Albert Benitz (1905-1996) 9.Reihe, v.l.n.r.: 1 August Limb, 2 Josef Guth, 3 ??? Kuster, 4 Otto Beer
Verlag A. Rebholz, Löffingen | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilda Hepting zur Verfügung.
»Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr« ist der Leitspruch der Feuerwehr. Er ist auf ein Schild geschrieben, das von Tannenreisig geschmückt über der 1927 angeschafften Automobilfeuerspritze angebracht ist. Die Feuerwehr versammelt sich nach einer Feuerwehrübung auf dem Rathausplatz zu einem Gruppenfoto vor dem Rathausbrunnen. Die Schnitterin ragt über dem Fahrzeug und den Feuerwehrhelmen herraus.
Wer erkennt die Feuerwehrmänner?
Vor dem Auto stehend, v.l.n.r.: 1 Ernst Krauß, 2 August Limb, 3 ??? Zepf, 4 Hermann Ganter, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 Fritz Seilnacht, 12 ???, 13 ??? Auf dem Auto, v.l.n.r.:
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Maria Wider zur Verfügung.
Ein Auto hat am Straßenrand geparkt. Noch sind motorisierte Fahrzeuge im Städtchen eine Seltenheit, denn Durchgangsverkehr gibt es kaum und nur wenige Löffinger besitzen ein Auto. Einer der ersten ist Friseurmeister Julius Limb (1883-1968), der in der Bildmitte steht.
Der Heimatchronist Leo Ratzer (1881-1948) erinnert sich 1938 in seinen Aufzeichnungen an die ersten Autos, die ab 1910 nach Löffingen kamen: »Natürlich war die Durchfahrt eines Autos lange Zeit ein Ereignis für das ganze Städtchen. Die Sache machte noch kurz vor dem Kriege [Erster Weltkrieg] auf einen kleinen Jungen einen solchen Eindruck, dass er sich in seiner Freizeit stets an der Landstraße aufhielt und sobald er ein Auto auf der Höhe gegen Unadingen kommen hörte, seine Kameraden mit dem Schreckensruf alarmierte: ‚Kummet bigott ihr Buebe, es kunnt en Sokomatiev.’«
Wer weiß, vor welchem Gebäude das Auto parkt?
V.l.n.r.: 1 Heinrich Wider, 2 ???, 3 Julius Limb, 4 Joseph Benitz, 5 Hermann Ganter
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Luzia Bader, Klemens Rebholz und Cäcilia Runge sowie Georg Willmann zur Verfügung.
Die Mitglieder des Kirchenchores haben sich nach dem feierlichen Pfingstgottesdienst vor der Festhalle zu einem Gruppenfoto versammelt. Vorne in der Mitte sitzt Stadtpfarrer Guido Andris, der von 1929 bis zu seiner gewaltsamen Vertreibung 1934 in Löffingen wirkt. Neben ihm links sitzt der Dirigent des Chores, Lehrer Eugen Steidlinger.
1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ??? geb. Guth, 3 Eugen Steidlinger (1873-1939), 4 Stadtpfarrer Guido Andris (1879-1974), 5 Vikar [Friedrich Kornwachs (1907-2001)], 6 ???, 7 ??? 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Maria Straub (verh. Willmann), 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 Hermine Strobel (verh. von Dungen, 1917-1998), 6 ??? 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Friseurmeister Julius Limb, 2 Sophie Bader (verh. Gremper, 1905-1984), 3 ???, 4 Else Fehrenbach (verh. Bader), 5 Anna Kopp (1917-2010), 6 ??? Jordan, 7 ???, 8 August Ganter (1907-1970) 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Maria Hummel, 3 Mathilde Fehrenbach (verh. Schlenker, 1907-1980), 4 ???, 5 Hedwig Benitz (geb. Steidlinger, 1900-1995), 6 Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003) 5.Reihe, v.l.n.r.: 1 Albert Benitz (1905-1996), 2 Paul Benitz (1899-1979) 6.Reihe, v.l.n.r.: 1 ??? Geisinger, 2 ???, 3 Hans Guth, 4 Fritz Seilnacht (1901-1987), 5 ???, 6 Schreinermeister August Limb (1884-1976) 7.Reihe, v.l.n.r.: 1 Josef Wölfle, 2 Konrad Bader (1868-1958), 3 Blechnermeister Otto Ganter (1881-1960), 4 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957)
Einer Auflistung von Pfarrer Guido Andris gehören 1930 folgende Personen dem Kirchenchor an: Konrad Bader, Sophie Bader, Johann Beha, Friedrich Beha, Katharina Beha, Albert Benitz, Paul Benitz, Anna Benz, Hedwig Butsch, Klara Egle, Fanny Faller, Mathilde Fehrenbach, Else Fehrenbach, Rosina Fehrenbach, Otto Ganter, Johanna Ganter, Josef Guth (Seppenhofen), Johann Guth (Seppenhofen), Mathilde Heiler, Else Häusle, Maria Heizmann, Rupert Hepting, Maria Hummel, Mathilde Keller, Wilhelm Krauß, Ernst Krauß, Hilda Leppert, August Limb, Julius Limb, Emma Limb, Luise Nägele, Alfred Oschwald (Seppenhofen), Mathilde Rosenstiel, Hedwig Roth, Elly Schäfer, Otto Schmitt, Maria Schmutz, Christine Schweitzer, Johann Satler (Seppenhofen), Fritz Seilnacht, Else Seilnacht, Elisabeth Sibold, Maria Straub, Hermine Strobel, Josef Wölfle, Marie Wöfle.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Else Egle und Hermann Egle zur Verfügung.
Ein junger Mann lässt sich im Fotoatelier fotografieren. Er trägt ein weißes Hemd mit Stehkragen und Krawatte und darüber ein Jackett. Es ist Hermann Ganter aus dem Maienland. Geboren wurde er am 16. Mai 1895 als Sohn von Schneidermeister Karl Ganter (1849-1917) und dessen Ehefrau Amalie (geb. Fahrer, 1855-1936). Im Ersten Weltkrieg leistet er seinen Militärdienst. Er wird auch Schneidermeister und übernimmt das Schneidergeschäft von seinem Vater, der während des Krieges stirbt.
Am 18. November 1922 heiratet Hermann Ganter Anna Hepting und bekommt mit ihr zwei Töchter, Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011) und Lore Ganter (verh. Echtle, 1926-2014). Nach der Befreiung vom NS-Regime 1945 setzen ihn die Franzosen als Bürgermeister ein, da er politisch nicht belastet ist. Er amtiert bis 1948. Sein Nachfolger wird Paul Benitz, der am 5. Dezember 1948 bei der ersten freien Bürgermeisterwahl nach dem Krieg gewählt wird. Hermann Ganter stirbt am 19. Februar 1957 im Alter von nur 61 Jahren.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Das Rathaus dient nicht nur als Sitz der Stadtverwaltung, sondern ist um die Jahrhundertwende auch zugleich »Kaufhaus«, da sein Erdgeschoss als Markthalle fungiert, und Schulhaus. Diese Schüler*innen der Volksschule versammeln sich mit ihrem Lehrer Wilhelm Matt vor dem Rathaus für ein Klassenfoto. Sie posieren vor einer geschlossenen Eingangstür der Markthalle. Die Kinder gehören dem Geburtsjahrgang 1895/96 an.
Fotograf: Leo Molitor, Neustadt | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Sieben Männer und zwei Frauen lassen sich im Fotoatelier zusammen fotografieren. In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Verwandt sind sie – abgesehen von den Familien Ganter und Hepting – nicht. Was also veranlasst sie, ein Gruppenfoto aufnehmen zu lassen?
1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Mathilde Hepting (verh. Bacher), 2 Anna Ganter (geb. Hepting, 1900-?), 3 Leo Ratzer (1881-1948), 4 Sattlermeister Ernst Krauß (1897-?) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Malermeister Karl Hepting (1893-?), 2 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957), 3 Schmiedemeister Otto Fürst (1894-?), 4 ???, 5 ???