Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Die 1989 erschienene Festschrift der »Laternenbrüder« datiert dieses Gruppenfoto in das Jahr 1926. Vier Narren posieren in ihren Kostümen in der Demetriusstraße. Es liegt viel Schnee, im Hintergrund ist sogar eine Säule aus Schnee aufgetürmt – oder ist es ein unförmiger Schneemann? Da auf den anderen Fasnachtsfotos von 1926 aber kein Schnee liegt, ist eher davon auszugehen, dass das Bild bereits 1924/25 aufgenommen wird.
Die vier Narren tragen phantasievolle Soldatenuniformen und sind mit diversen Orden behängt. Ganz offenbar verspotten sie das Militär.
V.l.n.r.: [Friseurmeister Julius Limb], Schmiedemeister Otto Fürst, Schneidermeister Hermann Ganter, Sattlermeister Ernst Krauß (1897-1978)
Verlag A. Rebholz, Löffingen | Stadtarchiv | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Mitte der 1920er Jahre hat es Seltenheitswert, wenn an Fasnacht eine Narrengruppe motorisiert unterwegs ist. Hier fahren gerade sechs kostümierte Narren auf einem Kraftfahrzeug am früheren Gasthaus »Sonne« (Rathausplatz 9-10) vorbei. Drei von ihnen musizieren auf Musikinstrumenten. Im Hintergrund ist das Rathaus mit seinem hölzernen Eingangsportal zu erkennen. Offiziell findet 1925 gar keine Fasnacht statt, aber diese Vollblut-Narren lassen es sich offensichtlich trotzdem nicht nehmen, sich ins »Häs« zu werfen. Es erklärt aber, warum die Passanten nicht verkleidet sind. Das Foto findet als Ansichtskarte Verbreitung. Der Titel lautet: »Schmutzige Dunnstig z’Löffingen«.
V.l.n.r.: 1 Hermann Berger (?-?), 2 Schlossermeister Leopold Berger (1878-1952), 3 Friseurmeister Julius Limb (1883-1968), 4 Schmiedemeister Otto Fürst, 5 Steinmetzmeister Karl Häusle (1878-1956), 6 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957)
Der Junge, der vorne auf der Kühlerhaube sitzt, ist Karl Berger.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Stolz posiert Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957) im feinen Anzug für den Fotografen. Er hält sein Fahrrad und blickt in die Kamera. Sein Stolz gilt freilich weniger seinem Drahtesel als seiner kleinen Tochter Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011), die vor dem Lenker auf einer Art Kindersitz thront.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Mit »September 1925« ist dieses Foto datiert. Das zweijährige Mädchen, das mit einem weißen Hemdchen bekleidet ist, ist Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011). Sie sitzt auf der Fensterbank ihres Elternhauses neben ihrem Vater, dem Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957).
Das Fenster geht in Richtung Städtchen, zum Nachbargrundstück hinüber, das noch unbebaut ist und auf dem erst Mitte der 1930er Jahre von dem Arzt Dr. Gugelberger eine Villa erbaut wird.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hermann Egle und Werner Lubrich zur Verfügung.
Das Foto ist zwar nicht auf Löffinger Gemarkung entstanden, aber in unmittelbarer Nachbarschaft. Außerdem zeigt es vier Löffinger, die gemeinsam einen Ausflug machen.
V.l.n.r.: 1 Friseurmeister Julius Limb (1883-1968), 2 Malermeister Karl Hepting, 3 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957), 4 ???
Die vier Männer sind im Nahe gelegenen Unterbränd unterwegs. Im Hintergrund ist der Kirnbergsee zu sehen. Geplant im Jahr 1920 als Stausee zum Zwecke der Stromerzeugung und gebaut 1921/22 ist das Bild schätzungsweise Ende der 1920er Jahre entstanden.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Das Jahr 1926 neigt sich dem Ende zu. Was wird das neue Jahr bringen? Wird 1927 ein gutes Jahr werden? Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957) sitzt zusammen mit Freund*innen und feiert in das neue Jahr hinein. Vermutlich handelt es sich um Mitglieder des Kirchenchores. Auf dem Tisch stehen Teller, die schon leer gegessen und teilweise zusammengeräumt sind. Mehrere Flaschen »Ganter Bier« verraten, was die Runde trinkt. Na dann: »Prost! Auf ein gutes Neues!«
V.l.n.r.: Willy Siefert (?-1968), Hermann Ganter, Anna Siefert geb. Guth, ???, ???, ???, ???
Die Silvesterfeier scheint in einer Privatwohnung stattzufinden und nicht in einem Gasthaus. Im Hintergrund ist ein Klavier zu sehen, auf dem das gerahmte Porträt einer Frau steht.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hermann Egle und Carola Hannes sowie Monika Huber zur Verfügung.
Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957) ist der Hahn im Korb. Im schwarzen Anzug und mit Fliege steht er, mit verschränkten Armen vor der Brust, in der Mitte des Bildes. Umgeben ist er von den Festjungfrauen. Ganter gehört dem Ehren- und Festausschuss an, der das Schwarzwaldgau-Sängerfest 1927 organisiert. Die jungen Frauen reihen sich auch in den Festumzug am Sonntag, den 30. Juli 1927 ein, an dem sich insgesamt 4.000 bis 5.000 Personen beteiligen.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hermann Egle sowie Dorothea und Michael Kasprowiczzur Verfügung.
Die Chronik der »Laternenbrüder« berichtet, dass 1928 die Fasnacht ausfiel, weil man »keine Lust, keine Ideen« hatte. Aber echte Fasnachtsnarren haben natürlich immer Lust und auch jederzeit Ideen! Und die Kinder haben sowieso Freude an der Verkleidung – egal ob als Clown oder Trachtenmädchen!
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Obwohl die Festhalle und Volksschule an der »Hasle« noch gar nicht fertiggestellt ist, sondern seit 1923 eine Baustelle ist, avanciert der Rohbau bereits zu einer beliebten Fotokulisse. Hier posiert Familie Ganter vor dem Eingang zur Festhalle mit seinem charakterischen Rundbogen.
Der Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957) und seine Ehefrau Anna Ganter geb. Hepting (1900-?) stehen auf den Treppenstufen. Vor ihnen sitzen ihre beiden Töchter, rechts die ältere, Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011), links die jüngere, Lore Ganter (verh. Echtle, 1926-2014).
Die junge Frau ganz links ist Mathilde Hepting (verh. Bacher), eine jüngere Schwester von Anna Ganter geb. Hepting.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Eine Narrengruppe hat sich vor den Häusern von Schuhmacher Demeter Schilling (Rathausplatz 7) und von Landwirt August Sibold (Rathausplatz 8) für den Fotografen in Position gebracht. Leiterwagen und andere Karren wurden zu »Seifenkisten« umgebaut.
Die Fahrer tragen die typische Rennfahrermontur der Zeit und fühlen sich wie bei einem großen Grand-Prix-Rennen. Im Hintergrund ist der Schulhof zu sehen, erkennbar an den Bäumen. Daran schließt sich, nur schemenhaft zu erkennen, das ehemalige Gasthaus »Sonne« (Rathausplatz 9-10) an.
Offiziell findet 1928 keine Fasnacht statt. In den Annalen der »Laternenbrüder« ist überliefert, dass man »keine Lust, keine Ideen« hatte. Aber ein paar kostümierte Narren scheint es doch zu geben! Statt einer richtigen Fasnacht wird offenbar alternativ ein Seifenkistenrennen veranstaltet.
Auf dem Foto sind u.a. zu sehen: Franz Faller (links hinter dem Opel), Hermann Ganter (1895-1957), Engelbert Müller (1896-?), Otto Fürst (1894-?)
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.
Die Mitglieder des Männergesangsvereins »Eintracht« haben sich vor dem Gasthaus »Linde« (Obere Hauptstr. 10) zu einem Gruppenfoto versammelt. In der 1986 erschienenen Festschrift anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums wird das Foto in das Jahr 1928 datiert.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das Foto ein Jahr später aufgenommen wurde: Am 21. Februar 1929 wurde ein neuer Vorstand gewählt: Neuer erster Vorsitzender wurde der Kaufmann Joseph Benitz, der auf dem Foto in der Mitte in der ersten Reihe sitzt. Zweiter Vorsitzender wurde der Friseurmeister Julius Limb, der neben ihm sitzt. Da auf dem Foto Schnee zu sehen ist, kann davon ausgegangen werden, dass das Gruppenfoto am Tag der Vorstandswahl entstanden ist.
Joseph Benitz war nur vier Jahre bis 1933 erster Vorsitzender. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme musste er infolge der freiwilligen Selbst-»Gleichschaltung« des Vereins von seinem Amt zurücktreten. Darüberhinaus wurde er am 7. August 1933 aufgrund seiner oppositionellen Haltung verhaftet und in »Schutzhaft« genommen. Zwei Tage später wurde er wieder nach Hause entlassen. Benitz zählt auch zu den Bürgern, die gegen die Vertreibung von Stadtpfarrer Guido Andris am 23. Juni 1934 protestierten und deshalb verhaftet wurden.
1.Reihe sitzend, v.l.n.r.: 1 Wilhelm Vogt, 2 Eugen Fehrenbach, 3 Julius Limb, 4 Joseph Benitz, 5 Alfred Zwingert, 6 Hermann Ganter, 7 Heinrich Wider 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Karl Münzer, 2 Leopold Roth, 3 Franz Fehrenbach, 4 Fritz Seilnacht (1901-1987), 5 Otto Schmitt, 6 Albert Benitz, 7 Johann Schäfer, 8 Ernst Meßmer 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Karl Schmid, 2 Paul Benitz, 3 Ernst Krauß, 4 Hermann Kirner, 5 Alfred Geisinger, 6 Johann Kaltenbrunner, 7 Karl Beha, 8 Karl Hasenfratz
Fotostudio Leo Molitor, Neustadt | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Gaby Vogt zur Verfügung.
Als »Baaremer Quartett« treten diese vier Sänger in den 1930er Jahren auf, sie sind sozusagen die »Comedian Harmonists« von Löffingen. Bei den Sägern, die im Fotostudio Molitor in Neustadt posieren, handelt es sich v.l.n.r. um den Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957), den Kaufmann Albert Benitz (1905-1996), den Metzgermeister Fritz Seilnacht (1901-1987) und den Friseurmeister Julius Limb (1883-1968). Bis 1939 treten die vier gemeinsam auf, dann löst sich das Quartett auf.