Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.
Die Instrumente sind beiseitegelegt, nun wird angestoßen. Musiker der Stadtmusik sitzen in ihren Uniformen an langen Tischen und stärken sich bei Bier und anderen Getränken. Die Gaststube ist holzvertäfelt. Gerahmte Bilder schmücken die Wände; eines zeigt eine Frau in Schwarzwaldtracht. Es handelt sich um Werbung der Brauerei Rothaus. Bierflaschen, Gläser und Aschenbecher stehen auf den Tischen.
Wo die Aufnahme entsteht, ist nicht bekannt. Vermutlich wird das Foto auswärts aufgenommen. Nach einem Auftritt stärken sich die Musiker noch einmal, bevor sie die Rückfahrt nach Hause antreten.
Zu sehen sind u.a. August Limb, Franz Rappenegger, Edmund Jordan (»Bartli«), Johann Fehrenbach, Konrad Sibold, [Franz Heizmann?], Johann Beha (»de Fehri«).
Standort des Fotografen: ???

Ganz vorne links sitzt Franz Rappenegger, ganz rechts Johann Beha. Der 3. von rechts dürfte ? Sibold sein. Das Bild mit dem Schwarzwaldmädchen ist eine Reklame von Rothaus Bier.
Herzlichen Dank für die Namen und den Hinweis mit der Rothaus-Werbung. Jetzt sehen wir die Werbeaufschrift auch! 🙂
Ich erkenne auf dem Bild Konrad Sibold, Johann Fehrenbach(„Veri Johann“)
und Franz Rappenegger.
Herzlichen Dank für die Ergänzung!
Sibold hiess mit Vornamen Konrad.
Danke!
Hallo Herr Wassmer,
der Mann mit dem Bart, oben in der Mitte, ist der Edmund Jordan. (auch „Bartli“ genannt).
Zu dieser Zeit wurde in Löffingen nur im Gasthaus „Löwe oder Löwen“ das Rothaus-Bier angeboten. Erst viel später kam das Küferstüble mit dieser Biersorte aus Grafenhausen/Rothaus hinzu. Ich glaube, die Musikanten sitzen nicht in einer Löffinger Gaststätte.
Gruß: Bernhard Adrion
Danke für den Hinweis!
die Bierflaschen auf dem Tisch sind ebenfalls „Rothaus“.
Entweder gibt’s in dieser Gaststätte kein Bier vom Fass oder eines, das die Musiker nicht mögen
„de Fehri“ hieß mit richtigem Namen Johann Beha. Er sitzt ganz rechts; daneben könnte es sich um Franz Heizmann handeln.
Oh, das ist aber verwirrend: Nicht Johann Fehrenbach, sondern Johann Beha ist „de Fehri“!?