Waldarbeiter mit Pferden bei der »Stierhütte«, ca. 1925-1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Luzia Bader zur Verfügung.

Vor der »Stierhütte« im Stadtwald haben Waldarbeiter ein Verschnaufspäuschen eingelegt. Sie sitzen auf massiven Baumstämmen, die gleich abtransportiert werden sollen. Die Pferde stehen bereit.

Standort des Fotografen: 47.927734, 8.319497

Waldarbeiter beim Baumfällen, ca. 1927

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Die Arbeit ist getan – jetzt bleibt Zeit für ein Erinnerungsfoto. Sechs Waldarbeiter versammeln sich um den mächtigen Baumstumpf. Zwei haben es sich darauf bequem gemacht, einer steht ganz oben und stemmt selbstbewusst die Hand in die Hüfte. Die übrigen Männer gruppieren sich darunter. Hinter ihnen liegt der gefällte Stamm auf dem Waldboden.

Auch das Werkzeug wird für den Fotografen wirkungsvoll in Szene gesetzt. Äxte und Sägen lehnen kreuz und quer am Baumstumpf. Das Fällen eines solchen Baumes ist schwere körperliche Arbeit: Mit Axt und großer Handsäge wird der Stamm bearbeitet, Motorsägen gehören noch nicht zum Arbeitsalltag im Wald.

Ringsum sind weitere gefällte Stämme zu erkennen. Zwischen den hohen, gerade gewachsenen Bäumen öffnet sich bereits eine größere Schlagfläche. Für einen Moment unterbrechen die Männer ihre Arbeit und posieren stolz mit dem Baum, den sie gemeinsam zu Fall gebracht haben.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Rupert Hepting (1905-1990), 3 ???, 4 Josef Bader, 5 ???
2.Reihe: 1 Emil Schlenker (1907-1999)

Standort des Fotografen: ???

Waldarbeiter im Wald, 10. März 1927

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Walter und Johanna Nägele zur Verfügung.

Auf dem Sägeblatt, das die beiden Waldarbeiter in der Bildmitte halten, steht mit Kreide geschrieben: »Holzhauer Löffingen 10.III.1927«. Die Männer präsentieren sich und ihr Werkzeug stolz vor einem gefällten Baum – nach getaner Arbeit. Fünf Pferde stehen bereit, um die gefällten Baumstämme aus dem Wald zu ziehen.

Wer weiß, wer die Holzhauer sind?
1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 Forstwart Johann Rappenegger (1901-1933), 9 ???

Standort des Fotografen: ???

Waldarbeiter bei einer Vesperpause, 1967

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.

Im Stadtwald haben sich Waldarbeiter zu einer Vesperpause hingehockt. Vor ihnen brennt ein Lagerfreuer. Ein Kasten Bier steht bereit. Der 2. v.l. ist Franz Faller (1916-1986). Der Mann, der vorne rechts steht und eine Bierflasche in der Hand hält, ist Adolf Heizmann.

Standort des Fotografen: ???

Waldarbeiter mit Rückpferden, ca. 1925

Sammlung Familie Waßmer

Drei Waldarbeiter haben sich mit ihren sechs Pferden und Forstwart Johann Rappenegger zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Die Pferde werden zum Rücken der Baumstämme genutzt.

V.l.n.r.: 1 ???, 2 Karl Glunk (1897-1980), 3 ???, 4 Johann Rappenegger (1901-1933)

Standort des Fotografen: ???

»Tännlewieber« im Stadtwald, ca. 1925-1933

Sammlung Familie Waßmer

Sie sitzen und stehen dicht beieinander im lichten Schatten der Bäume, alle in Arbeitskleidung. Kittelschürzen schützen die Kleider, Kopftücher und Sommerhüte vor Sonne und Schmutz. Wir befinden uns irgendwo im Stadtwald und diese jungen Frauen sind als »Tännlewieber« im Einsatz. Der Wald ist ein wichtiger Arbeitsplatz. Die Mädchen pflanzen junge Bäumchen, pflegen Kulturen und übernehmen leichtere Forstarbeiten – Tätigkeiten, die Ausdauer verlangen, aber wenig Anerkennung finden. Die Arbeit ist saisonal und körperlich anstrengend.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Frieda Effinger (verh. Welte, 1910-?), 2 Ida Schultheiß (verh. Maier, 1909-?), 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 Sofie Jonner (verh. Hepting, 1909-1995)
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Bertel Schmid (verh. Blasi), 3 ???, 4 Klara Maier (verh. Bromberger, 1907-?), 5 ???, 6 Monika Baader (verh. Wehrle, 1910-?) 

Standort des Fotografen: ???

»Tännlewieber« im Stadtwald, ca. 1925-1933

Sammlung Familie Waßmer
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Gisela Obert zur Verfügung.

Auf einer Holzbiege im Stadtwald haben sich diese 12 Mädchen zu einem Verschnaufspäuschen niedergelassen. Sie werden als »Tännlewieber« bezeichnet, ihre Aufgabe ist es, im Wald junge Bäume zu pflanzen und andere leichtere Forstarbeiten zu erledigen. Die Mädchen tragen Arbeitskleidung, Kittelschürzen, Kopftücher oder Sommerhüte.

Im Vordergrund haben sie zwei Farbeimer hingestellt. In den Händen halten die beiden Mädchen Bürstchen mit verlängertem Griff. Damit streichen sie die jungen Bäume an, um sie gegen den Wildverbiss zu schützen.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Bertel Schmid (verh. Blasi)
2.Reihe, stehend/sitzend, v.l.n.r.: 1 Elisabeth Maier (verh. Braun, 1910-?), 2 Ida Schultheiß (verh. Maier), 3 ???, 4 Frieda Effinger (verh. Welte), 5 Klara Maier (verh. Bromberger), 6 Sofie Jonner (verh. Hepting, 1909-1995)
3.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Elisabeth Bader (verh. Obert, 1909-1997), 3 ???, 4 Monika Baader (verh. Wehrle, 1910-?)

Standort des Fotografen: ???

»Tännlewieber« im Stadtwald, Frühling 1931

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Gertrud Faller zur Verfügung.

Als »Tännlewieber« werden junge Frauen bezeichnet, die mit der Aufgabe betraut sind, im Wald junge Bäume zu pflanzen und andere leichtere Forstarbeiten zu übernehmen. Auf diesem Foto posieren sieben »Tännlewieber« mit fünf männlichen Jugendlichen. Als Kulisse wählen sie einen aus der Erde gerissenen Wurzelteller. Am unteren Bildrand wird die Aufnahme handschriftlich datiert: »Frühling 1931«.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 Josefa Roth (verh. Rappenegger, 1915-1998), 5 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Franz Faller (1916-1986)

Standort des Fotografen: ???