Haus Morath in der Alenbergstraße, ca. 1925/26

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Franz Scholz zur Verfügung.

Beim Großbrand am 28. Juli 1921 war das Haus der Kriegswitwe Morath und ihrer minderjährigen Kinder auf dem Alenberg abgebrannt. Der Ehemann und Familienvater Emil Morath war am 4. Oktober 1918, kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges, gefallen. Dass die Hinterbliebenen beim Brand 1921 auch ihr Haus samt Hab und Gut verloren, war ein weiterer schwerer Schicksalsschlag.

Vier Jahre nach dem Brandunglück errichtet der Zimmermann Johann Morath auf dem Grundstück ein kleines Wohnhaus. 1930 erwirbt es der Kaufmann Alfred Gaede (1902-1961).

Standort des Fotografen: 47.886600, 8.342936

Häuser in der hinteren Alenbergstraße, ca. 1969

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Die Alenbergstraße ist tief verschneit. Die Wintersonne scheint, aber der Himmel ist von dunklen Wolken verhangen. Vielleicht wird bald ein neuer Schneeschauer runtergehen? Der Blick fällt auf die Häuser in der hinteren Alenbergstraße bis zur Wallfahrtskirche Witterschneekreuz am Horizont.

Die Mehrzahl der Häuser wurde in den 1860er Jahre gebaut. Jüngeren Baujahrs ist nur das Haus im Vordergrund (Alenbergstr. 27), das 1931 errichtet wurde. Daran schließen sich die einstöckigen Häuser von Maler Eugen Hepting (Alenbergstr. 29), von Landwirt Johann Kaltenbrunner (Alenbergstr. 31) und schließlich von der Witwe Maria Schäfer (Alenbergstr. 33) an.

Standort des Fotografen: 47.887056, 8.342448