
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Pia und Alfons Durst zur Verfügung.
Ein Kind steht vor dem Haus Egle (Ringstr. 1) und blickt zum Fotografen. Neben der Haustür ist Brennholz ordentlich zu einer Holzbiege aufgeschichtet. Über dem Eingang zum kleinen Laden steht schlicht »Handlung«.
Das Gebäude entstand beim Wiederaufbau nach dem Großbrand von 1921. Der Staffelgiebel ist charakteristisch für eine Reihe der damals neu errichteten Häuser und gibt der ansonsten schlichten Fassade einen besonderen Akzent. Eigentümer sind der Müller Gustav Egle (1881-1954) und seine Ehefrau Pauline Egle (geb. Mäder, 1887-1966). Ihr Elternhaus stand bereits vor dem Brand an dieser Stelle.
Später übernimmt die Tochter Frieda Durst (geb. Egle, 1929-1982), das Anwesen. Im Erdgeschoss betreibt sie ein kleines Geschäft, in dem sie Textilwaren, Aussteuer und Wallfahrtsartikel verkauft.
Standort des Fotografen: 47.884577, 8.344373