Sägearbeiter der Firma Benz mit Gattersägen, ca. 1925

Sammlung Familie Waßmer

Sechs Sägearbeiter der Holzindustriewerke Josef Benz AG unterbrechen ihre Arbeit für einen Augenblick und stellen sich zu einem Gruppenfoto auf. Sie stehen in einem der Maschinenhäuser. Hinter ihnen sind zwei Gattersägen zur Herstellung von Bauholz und Brettern zu erkennen. Die Sägen wurden von der 1876 gegründeten Firma Wurster & Dietz in Tübingen produziert, die seit 1916 unter diesem Namen firmiert.

Standort des Fotografen: 47.883462, 8.339477

Elektriker des Sägewerk Benz, ca. 1928-1930

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Elisabeth und Franz Isele zur Verfügung.

Vor einem Holzgebäude auf dem Werksgelände der Holzindustriewerke Josef Benz AG stehen drei Arbeiter in ihrer Arbeitskleidung. Sie tragen in den Händen ihre Werkzeuge und eine Lampe bei sich, der mittlere Mann hat ein Seil über seine Schulter geworfen. Durch die Arbeitswerkzeuge lassen sich die drei Arbeiter als Betriebselektriker identifizieren. Wohl kaum zufällig werden sie unter dem Warnschild über elektrische Gefahren fotografiert. Die drei Arbeiter sind damit beschäftigt, die Kistenfabrik des Sägewerks nach dem verheerenden Großbrand wiederaufzubauen.

V.l.n.r.: Paul Faller, Adolf Isele (1903-1961) und Willi Eggert

Standort des Fotografen: 47.883408, 8.339410

Arbeiter im Sägewerk Benz, ca. 1925-1935

Sammlung Familie Waßmer

In den Holzindustriewerken Josef Benz AG waren kurz vor dem Großbrand 1928 rund 350 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Zwei von ihnen sind auf diesem Foto zu sehen. Der eine Mann hält eine Axt in den Händen, die er in einen Baumstamm geschlagen hat. Hinter den beiden Männern steht eine Maschine zur Holzverarbeitung.

Standort des Fotografen: 47.883428, 8.339509

Arbeiter im Sägewerk Benz, ca. 1925-1935

Sammlung Familie Waßmer

Zwei Arbeiter der Holzindustriewerke Josef Benz AG stehen an einer Gattersäge, mit der mächtige Holzstämme in Bretter zerteilt werden. Die Maschine wirkt massiv und prägt mit ihrem rhythmischen Arbeiten den Alltag im Sägewerk.

Kurz vor dem Großbrand im Jahr 1928 beschäftigt das Unternehmen rund 350 Arbeiter und Angestellte und zählt damit zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region. Die Holzverarbeitung erfolgt in großen Hallen, in denen Sägen, Förderanlagen und Maschinen im Dauereinsatz sind.

Das Foto gibt einen seltenen Einblick in die industrielle Arbeitswelt jener Zeit – geprägt von körperlicher Arbeit, technischem Fortschritt und dem Werkstoff Holz als zentraler Lebensgrundlage.

Standort des Fotografen: 47.883428, 8.339509

Arbeiter im Sägewerk Benz, ca. 1925-1935

Sammlung Familie Waßmer

In den Holzindustriewerken Josef Benz AG waren kurz vor dem Großbrand 1928 rund 350 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Einer von ihnen ist auf diesem Foto zu sehen. Der Mann steht neben einer Gattersäge, mit der er die Stämme zuschneidet. Mit seiner rechten Hand umfasst er den Kurbelantrieb. Im Hintergrund steht eine Lore, auf der die zugechnittenen Holzbretter zum Abtransport aufgestapelt sind.

Standort des Fotografen: 47.883428, 8.339509

Arbeiter im Sägewerk Benz, ca. 1925-1935

Sammlung Familie Waßmer

In den Holzindustriewerken Josef Benz AG waren kurz vor dem Großbrand 1928 rund 350 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Einer von ihnen ist auf diesem Foto zu sehen. Der Mann hält eine Axt in den Händen, die er in einen Baumstamm geschlagen hat. Hinter ihm steht eine Gattersäge, mit der er die Stämme zuschneidet. An der Wand im Hintergrund sind die zugeschnittenen Holzbretter aufgestapelt.

Standort des Fotografen: 47.883428, 8.339509

Arbeiter im Sägewerk Benz, ca. 1925-1935

Sammlung Familie Waßmer

In den Holzindustriewerken Josef Benz AG sind kurz vor dem Großbrand 1928 rund 350 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Zwei von ihnen sind auf diesem Foto zu sehen. Die beiden Männer stehen in einem der Maschinenhäuser vor einer Gattersäge. Vor ihnen liegt ein Baumstamm, den sie soeben in der Länge zugesägt haben.

Standort des Fotografen: 47.883428, 8.339509

Belegschaft des Sägewerk Benz, ca. 1930

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Maria Hall zur Verfügung.

Arbeiter des Sägewerk Benz haben sich vor einer Werkshalle zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Darunter sind Jugendliche, die gerade die Volksschule beendet haben, aber auch Kinder, die noch jünger als 14 Jahre zu sein scheinen.

Weiß jemand, wer die Personen sind? 
V.l.n.r.: ???, ???, Karl Hall (geb. 1913), ???, ???, ???, ???

Standort des Fotografen: 47.883477, 8.339647

Blick vom Kirchturm in Richtung »Benzbau«, Bahnhof und Sägewerk Benz, ca. 1930

Verlag A. Rebholz, Löffingen

Als das Foto vom Kirchturm aus aufgenommen wird, ist der »Benzbau« (Ringstr. 8) noch neu: Erbaut 1923/24 von den Holzindustriewerken Josef Benz AG, bietet das Mietshaus rund 20 Familien ein Zuhause. Auf dem Foto ist die Fassade noch leuchtend weiß, auch der Holzlattenzaun ist frisch gestrichen, der das dazugehörige Grundstück einrahmt.

Auf dem angrenzenden Grundstück, getrennt nur durch einen schmalen Fußweg, der zur Bahnhofstraße hinaufführt, wurde nach dem Großbrand 1921 Trümmerschutt abgeladen und damit der Hang aufgeschüttet. Deutlich zu sehen ist das Bahnhofsgebäude von 1901, das bei den Fliegerangriffen im Februar 1945 komplett zerstört wird. Auch der »Benzbau« wird damals beschädigt.

Links hinter dem Benzbau ist der Giebel und das Dach vom Haus Fehrenbach (Bahnhofstr. 2) zu sehen, weiter hinten das Dienstwohnungsgebäude (Bahnhofstr. 4), der Kindergarten (Bahnhofstr. 9) und am Ende der Straße das Haus Schlenker (Bahnhofstr. 14). Rechts vom Kindergarten steht das Haus Egle (Rötengasse 6) und dahinter das Haus Willmann (Bahnhofstr. 11). Auf der anderen Seite der Bahngleise ist das Sägewerk Benz zu sehen sowie einige Häuser der Hohlgasse.

Standort des Fotografen: 47.882640, 8.344063

Blick vom Kirchturm auf das Sägewerk Benz, ca. 1930-1940

Stadtarchiv

Nach den beiden verheerenden Großbränden im Juli 1928, die die Holzindustriewerke Josef Benz AG fast komplett zerstörten, wurde schnell der Wiederaufbau der Werksanlage in Angriff genommen. Die Anlage wurde verkleinert, aber nach modernsten Gesichtspunkten neu aufgebaut. Statt der früheren Holzhallen wurden nun massive Gebäude aus Stein errichtet. Nach dem Abschluss des Weideraufbaus entstand diese Fotografie, die vom Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael aufgenommen wurde.

Zu sehen ist der Bahnhof, der im Frühjahr 1945 einem Bombenangriff zum Opfer fällt, die Bahnlinie und dahinter das Werksgelände. Gut zu erkennen sind das Sägewerk mit dem Kesselhaus, die Kistenfabrik, die Kyanisier- und Imprägnieranstalt sowie diverse Maschinenhäuser und Schuppen sowie im Hintergrund den Schälspäneturm. Am linken Bildrand ist die Villa Benz (Rötenbacher Str. 12) zu sehen, die am Rande des Firmenareals direkt an der Landstraße steht.

Standort des Fotografen: 47.882618, 8.344001

Direktion auf dem Firmengelände des Sägewerk Benz, ca. 1930

Stadtarchiv

Was die drei Herren auf dem Foto gerade begutachten, ist leider nicht zu sehen. Es handelt sich aber sicherlich um Holz. Denn das Bild wird auf dem Werksgelände des Sägewerk Benz aufgenommen. Josef Benz (1882-1932), Gründer der Holzindustriewerke Josef Benz AG und Firmendirektor, steht rechts, links daneben vermutlich der Prokurist Dr. Oskar Langenbacher.

Josef Benz stirbt am 7. März 1932 nach einer Operation in der Klinik in Freiburg im Alter von nur 49 Jahren. Er wird auf dem Friedhof in Löffingen im Familiengrab beigesetzt.

Standort des Fotografen: 47.883396, 8.339448

Besprechung der Direktion auf dem Firmengelände des Sägewerk Benz, ca. 1930-1932

Stadtarchiv

Die nach dem Sägebrand 1928 neu erbaute Sägehalle erstrahlt frisch verputzt. An ihrer Fassade ist in Richtung der Rötenbacher Straße der Schriftzug »Holzindustrie Werke Josef Benz AG Löffingen« angebracht. Der namensgebende Firmengründer Josef Benz (1882-1932) steht im Vordergrund, vermutlich mit dem Prokuristen Dr. Oskar Langenbacher. Wer die beiden anderen Herren sind, ist unbekannt.

Josef Benz stirbt am 7. März 1932 nach einer Operation in der Klinik in Freiburg im Alter von nur 49 Jahren. Er wird auf dem Friedhof in Löffingen im Familiengrab beigesetzt.

Standort des Fotografen: 47.883396, 8.339448