Haus Hepting in der Dittishauser Straße, ca. 1905

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Else Egle zur Verfügung.

An der »Straße nach Dittishausen« steht dieses Haus. Im Feuerversicherungsbuch von 1898 wird es als zweistöckiges Wohnhaus mit Scheuer, Stall und Holzschopf beschrieben. Vor der Haustür steht Agathe Hepting geb. Bader (1865-1939), die mit dem Landwirt und Dreher Rupert Hepting (1866-1932) verheiratet ist. Sie hält ein Baby auf dem Arm. Neben ihr stehen die älteren Töchter, das Mädchen (2.v.r.) ist Anna Hepting (1900-?), die später den Schneidermeister Hermann Ganter heiraten wird.

Standort des Fotografen: 47.885152, 8.348801

Agathe Hepting mit ihren Enkeln im Wohnzimmer in der Dittishauserstraße, ca. 1927

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Else Egle zur Verfügung.

Eine Großmutter lässt sich mit ihren Enkeln fotografieren. Agathe Hepting geb. Bader (1865-1939), die Ehefrau des Landwirts und Drehers Rupert Hepting (1866-1932), sitzt in ihrem Wohnzimmer im Haus Dittishauser Str. 7. Drei Enkel sind bei ihr. An der Wand hängt eine Gitarre. Auf der Couch liegt die Zeitschrift »Die Lesestunde«, die von der Deutschen Buch-Gemeinschaft vertrieben wird.

Standort des Fotografen: 47.885283, 8.348792

Familie Hepting in der Dittishauser Straße, ca. 1914/15

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Else Egle zur Verfügung.

Ein Familienfoto aus Kriegszeiten. Zwei Söhne der Heptings sind Soldat im Ersten Weltkrieg. Beide sind auf diesem Foto in Uniform zu sehen. Sie sind auf Heimaturlaub. Es ist das letzte Mal, dass Familie Hepting zusammen kommt, denn einer der beiden Söhne fällt am 1. Juni 1915.

Auf dem Familienfoto sitzen die Eltern Rupert Hepting (1866-1932) und Agathe geb. Bader (1865-1939). Sie trägt Tracht. Rupert Hepting war Landwirt und Dreher. Die beiden hatten 1891 geheiratet.

Eugen Hepting (1891-1915), der älteste Sohn, wurde 1891 geboren. Er hatte von seinem Vater das Dreherhandwerk erlernt. Als der Erste Weltkrieg begann, war er 22 Jahre alt. Zwei Jahre später war er tot. Er fiel an der Ostfront bei Stryi in der heutigen Ukraine. Sein Leben fand ein gewaltsames Ende, während seine Geschwister eine Zukunft vor sich hatten.

Sein Bruder Karl Hepting (1893-?) kehrte aus dem Krieg in die Heimat zurück. Er wurde Malermeister und verheiratete sich 1921 mit Elisabeth Münzer (1897-?). Gemeinsam wohnten sie in der angrenzenden Alemannenstraße. Links steht die Tochter Anna Ganter (1900-?), die später den Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957) heiratete und im Maienland wohnte. Zwischen den Eltern steht Rupert Hepting (1905-?), der später zusammen mit seiner Frau Sofie geb. Jonner (1909-?) das elternliche Anwesen übernahm. Rechts steht eine weitere Tochter (Elisabeth?).

Standort des Fotografen: 47.885399, 8.348650