Hochzeit von Edmund Jordan und Ida Schlatter, 1903

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Paula Veith zur Verfügung.

Der Briefträger Edmund Jordan (1875-1915) heiratet 1903 die 23-jährige Ida Schlatter (1879-1947). Das Brautpaar wird in einem Fotoatelier abgelichtet. Das Hochzeitsbild ist im so genannten Kabinettformat überliefert (»Cabinet-Portrait«), d.h. in einem Format von 10 × 15 cm, auf Karton aufgeklebt.

Ida Schlatter wurde als Kind von dem Ehepaar Joseph und Berta Schlatter adoptiert, das im »Winkel« in der »Hintergasse« wohnte, dort, wo sich heute die Durchfahrt von der Demetriusstraße in die Ringstraße befindet. Im Zuge ihrer Hochzeit übernahm Ida Schlatter 1903 das Haus.

Am 23. März 1907 brach darin ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete und schließlich 15 Häuser einäscherte. Nach dem Großbrand entschieden sich die Jordans, außerhalb des Städtchens im »Schlempental« ein neues Haus zu bauen (Obere Hauptstr. 21). Die Ehe von Edmund und Ida Jordan wurde später geschieden.

Karl Schmid und Edmund Jordan, ca. 1940-1950

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Zwei Männer mit Vollbart blicken sich an, zwei Löffinger Originale: Links steht Malermeister Karl Schmid (1878-1955), der in der Ringstraße 4 wohnte. Rechts steht Kraftfahrer Edmund Jordan (1907-1970), der in der Oberen Hauptstraße 21 wohnte. Warum die beiden Männer gemeinsam abgelichtet wurden, ist unbekannt.

Familie Jordan vor ihrem Haus in der Oberen Hauptstraße, ca. 1920-1925

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Paula Veith zur Verfügung.

In der Mitte dieses Gruppenfotos steht Paula Jordan (1904-1980). Sie ist eingerahmt von ihrem zukünftigen Ehemann, dem Gipsermeister Franz Schweizer (1899-1971), und ihrem jüngeren Bruder Edmund Jordan (1907-1970). Letzterer wird das Elternhaus später übernehmen, während die Schweizers nach ihrer Hochzeit zusammen im Maienland wohnen werden. 

Standort des Fotografen: 47.885197, 8.350000

Haus Jordan in der Oberen Hauptstraße, Dezember 1961

Dieses Foto stellte uns dankenwerterweise Rudi Jordan zur Verfügung.

Anfang der 1960er sah das Haus Jordan noch so aus, wie es in den Jahren nach dem Großbrand 1907 errichtet worden war. Rechts befand sich der Wohnbereich, links die Ökonomie. Das Obergeschoss war verschindelt. Das Dach war ein Walmdach und zum Seitengiebel abgeschrägt.

Bei der Modernisierung um 1970 wurde der Ökonomiebereich zu Wohnungen ausgebaut. Die beiden Scheunentore verschwanden. Fenster wurden eingefügt, Balkone vor die Fassade gehängt. Dort, wo sich Haustür und Stalltür befunden hatten, wurde ein Treppenhaus errichtet, das mit Glasbausteinen verkleidet ist.

Standort des Fotografen: 47.885153, 8.350163

Haus Jordan in der Oberen Hauptstraße, ca. 1920-1925

Dieses Foto stelle uns dankenswerterweise Paula Veith zur Verfügung.

Vor der Haustür stehen zwei Männer im Anzug. Der Jüngere links ist Edmund Jordan jr. (1907-1970). Seine Eltern waren der Briefträger Edmund Jordan (?-?) und dessen Ehefrau Ida geb. Schlatter (1879-1947). Die Jordans hatten ursprünglich in der Demetriusstraße im Städtchen gewohnt. Ihr Haus war beim Großbrand 1907 abgebrannt und sie hatten daraufhin in der Oberen Hauptstraße dieses zweistöckige Wohnhaus mit Scheuer und Stallung errichtet.

Neben Edmund Jordan jr. steht sein zukünftiger Schwager Franz Schweizer (1899-1971), der später seine Schwester Paula Jordan (1904-1980) heiraten und mit ihr im Maienland wohnen wird.

Standort des Fotografen: 47.885154, 8.350230