Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Der Turnerbund feiert seine Weihnachtsfeier in der holzvertäfelten Turnhalle. Dabei wird natürlich auch geturnt! Eine Turnerriege tritt in ihrer weißen Sportkleidung an. Dann schwingen sich die neun Turner in den Handstand empor. Da sie dies auf unterschiedlichem Untergrund tun, auf dem Hallenboden, auf einem Stuhl oder einem Tisch, bildet sich eine schöne Pyramide.
V.l.n.r.: Robert Rosenstiel, Rolf Fehrenbach, Willi Fehrenbach, Hans Streit, Walter Egle, Hans Schneider, Richard Zepf, Hans Jordan (1923-2002), Josef Heiler
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Priska Zemann zur Verfügung.
Soviel Besuch bekommen die Jungrinder auf der Jungviehweide selten. Heute gibt sich die Trachtengruppe ein Stelldichein, um ein Gruppenfoto aufzunehmen. Das Motiv mit den Rindern an der Viehtränke, vor einem Holzstall und daneben eine Schwarzwaldtanne, ist einfach zu pittoresk. Als colorierte Ansichtspostkarte findet das Foto Verbreitung.
Die Entstehung der Jungviehweide geht in das Jahr 1896 zurück. Als der Getreideanbau Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend unrentabel wurde und auch der tradtionsreiche Kornmarkt wegbrach, wollte die Stadtgemeinde die Viehzucht fördern. Auf den alten Weidengeländen der Gewanne »Burg« und »Witterschnee« sowie der Stadtwiese legte sie eine Jungviehweide an. Die Stadtgemeinde stellte das Gelände zur Verfügung und verpachtete er fortan. Betrieben wurde die Jungviehweide aber ab 1899 vom Landkreis Freiburg. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Weidebetrieb vorübergehend eingestellt, doch bereits 1927 wurde die Jungviehweide wieder in Betrieb genommen, jetzt als Jungviehweide des Landkreises Neustadt. Damals umfasste sie 33,2 Hektar Weidefläche für rund 80 Jungrinder.
V.l.n.r.: Albert Benitz, Elisabeth Isele, Karl Koch, Hildegard Beha, Melitta Fehrenbach, Walter Selb (1929-2002), Ulrich Fehrenbach, Emma Selb, Dieter Vierlinger mit der Gitarre, Siegfried Dieterle, Olga Streit, Engelbert Müller.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gaby Vogt zu Verfügung.
Wenige Jahre vor seinem Tod entsteht dieses Familienfoto von Friseurmeister Julius Limb (1883-1968) mit seinen zwei Enkeltöchtern. Links ist seine Enkelin Beate Geisinger (verh. Hofmeier, geb. 1954) und rechts seine Enkelin Dorothea Geisinger (verh. Kasprowicz, geb. 1950) zu sehen. Beide Enkeltöchter werden später das Friseurhandwerk erlernen.
Diese Fotos stellten dankenswerterweise Adolf Benz sowie Elisabeth und Franz Isele zur Verfügung.
Pater Alfred Benz feiert am Sonntag, den 6. Mai 1962 seine Primiz in seiner Heimatgemeinde. Er steht als Hauptzelebrant in der katholischen Pfarrkirche St. Michael vor dem Hochaltar. Neben ihm stehen zwei Mitgeistliche, während Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) kniet.
Anfang der 1960er Jahre wird die Messe noch mit dem Rücken zur Kirchengemeinde zelebriert. Kurz vor der Kommunionausteilung dreht sich Alfred Benz zu den Gläubigen um und zeigt ihnen das Brot, das nach christlichem Verständnis in den Leib Jesu Christi verwandelt wurde.
Dabei spricht er die lateinischen Worte: »Ecce Agnus Dei, ecce qui tollit peccata mundi. Domine, non sum dignus, ut intres sub tecum meum, sed tantum dic verbo et sanabitur anima mea.« Auf Deutsch: »Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.«
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.
Von der Empore fällt der Blick in das Kirchenschiff. Vor dem Hochaltar sind drei Geistliche zu erkennen, die stehen oder knien. Einer von ihnen ist Pater Alfred Benz, der kürzlich zum Priester geweiht wurde und nun seine Heimatprimiz in der Gemeinde St. Michael feiert. Ministranten knien auf den Stufen, die zum Hochaltar hinaufführen.
Den heutigen Zelebrationsaltar gibt es auf dem Foto noch nicht. Erst nach dem von Papst Johannes XXIII. einberufenen Zweiten Vatikanischen Konzil und seinen Beschlüssen zur Liturgiereform wird ein provisorischer »Volksaltar« geschaffen.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.
Der Aussiedlerhof von Landwirt Adolf Benz (1930-2025) im Stettholz ist festlich geschmückt. Eine Girlande aus Reisig spannt sich über die Fassade, die Eingangstür wird von einer Girlande und zwei Tannenbäumchen eingerahmt, am Fenster hoch oben im Dachgeschoss flattert eine Fahne. Gefeiert wird die Heimatprimiz von Pater Alfred Benz, der am 6. Mai 1962 in der katholische Pfarrkirche St. Michael zum ersten Mal einen Gottesdienst zelebriert.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Elisabeth und Franz Isele zur Verfügung.
Gläubige säumen den Weg, als Pater Alfred Benz aus dem Portal der katholischen Pfarrkirche St. Michael tritt und zusammen mit seinen Mitgeistlichen in Richtung Kaplanei zieht. Soeben hat er seine Heimatprimiz gefeiert, den Gottesdienst zelebriert und den Primizsegen gespendet.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Elisabeth und Franz Isele zur Verfügung.
»Herzlich willkommen« steht über dem geschmückten Eingang des Gasthauses »Linde«. Davor steht Pater Alfred Benz, der am 6. Mai 1962 seine Heimatprimiz in dem Baarstädtchen feiert. Nicht nur seine Familie, sondern auch Nachbarn und andere Löffinger sind stolz auf den »Sohn der Stadt«, der sich entschieden hat, in eine katholische Ordensgemeinschaft einzutreten. Für das Gruppenfoto stellt sich Pater Alfred mit seinen Geschwistern auf.
V.l.n.r.: 1 Georg Beha, 2 Adolf Benz (1930-2025), 3 Pater Alfred (Karl Benz), 4 Margarete Benz, 5 Rosemarie Benz, 6 Emil Benz
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Luzia Heiler zur Verfügung.
Am Sonntag, den 6. Mai 1962 feiert Pater Alfred Benz seine Primiz in seiner Heimatgemeinde. Kurz zuvor hat er die Ordensprimiz gefeiert, jetzt folgt die Heimatprimiz. Gemeinsam mit seinen Mitgeistlichen, darunter Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977), steht er vor der Kaplanei.
Gleich werden sie zur katholischen Pfarrkirche St. Michael ziehen, in der Alfred Benz als Hauptzelebrant den Gottesdienst feiern und am Ende den Primizsegen spenden wird. Familienangehörige und Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinde erwarten ihn vor der Kaplanei und begrüßen den jungen Mann, der sich für ein Leben in einer Ordensgemeinschaft der römisch-katholischen Kirche entschieden hat.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Hilda und Walter Köpfler zur Verfügung.
Am Sonntag, den 6. Mai 1962 feiert Pater Alfred Benz seine Primiz in seiner Heimatgemeinde. Er steht als Hauptzelebrant mit drei Mitgeistlichen in der katholischen Pfarrkirche St. Michael vor dem Hochaltar. Kurz zuvor hat er die Ordensprimiz gefeiert, jetzt folgt die Heimatprimiz. Zu diesem Zeitpunkt wird die Messe noch mit dem Rücken zur Kirchengemeinde zelebriert. Die Gottesdienstsprache ist noch Latein.
Beides wird sich wenige Jahre später ändern. Das von Papst Johannes XXIII. einberufene Zweite Vatikanische Konzil wird fünf Monate nach der Primiz in Rom eröffnet. Die Konzilsväter beschließen dabei auch eine Liturgiereform.