Schulfoto aller Schüler*innen der Realschule, 2000

Archiv der Realschule

Der Schulhof der Realschule ist an diesem Tag kaum wiederzuerkennen: Wo sonst Freiraum herrscht, füllt dichtes Gedränge den Platz. Hunderte Schüler*innen und Lehrer*innen haben sich zu einem großen Gruppenfoto versammelt. Das graue Doppel-T-Verbundpflaster verschwindet fast vollständig unter einem bunten Teppich aus Jacken, Pullovern und Gesichtern. Fotografiert wird von hoch oben – aus einem Fenster oder vielleicht sogar vom Dach der Schule. Aus dieser Perspektive verwandelt sich die Schülerschar in ein lebendiges Muster. Einzelne Gesichter lassen sich nur schwer ausmachen, und doch spürt man: Hier steht keine anonyme Masse, sondern eine Gemeinschaft, die aus Individuen besteht.

Klassenfotos gehören in Löffingen seit Generationen zur Schultradition. Doch dieses Bild ist anders – es zeigt nicht einzelne Klassen, sondern die gesamte Realschule auf einen Blick. Ganz hinten rechts haben sich die Lehrer*innen zusammengefunden, etwas abseits, vielleicht etwas skeptisch ob des neuzeitlichen Fotomotivs.

Standort des Fotografen: 47.883806, 8.347634

Haus Sprich in der Maienlandstraße, 2000

Sammlung Familie Waßmer

Das landwirtschaftliche Anwesen in der Maienlandstraße gehörte seit 1938 dem Landwirt Anton Sprich (1902-?) und dessen Ehefrau Luise (geb. Jordan, 1903-?), die es von ihren Eltern geerbt hatte. Erbaut wurde er (vermutlich) in den frühen 1840er Jahren. Das Ehepaar Sprich bauten das Gebäude 1938 um und versetzten die Haustür nach rechts, um mehr Platz für den Wohnbereich zu schaffen.

Seit Jahrzehnten wurde das Gebäude nicht mehr renoviert. Mittlerweile steht es seit Jahren leer, was der Bausubstanz auch geschadet hat, sodass der Abbruch des Anwesens immer wahrscheinlicher wird.

Standort des Fotografen: 47.887056, 8.341528

Klasse 5b der Realschule mit Lehrer Kern, 2000

Archiv der Realschule

Auch die Klasse 5b der Realschule wird vom Schulfotografen mit einem Gruppenfoto verewigt. Zusammen mit ihrem Klassenlehrer Wolfgang Kern, der seit 1984 an der Schule unterrichtet, lassen sich die Schüler*innen vor der Schrankwand in der Aula fotografieren. »Bitte lächeln!«, »Cheese!« oder auch: »Ameisenscheiße!«

1.Reihe, knieend, v.l.n.r.: 1 Marina Schreiber, 2 Manuel Jonner, 3 Pascal Frei, 4 Rebecca Friedrich, 5 Corina Riedlinger, 6 Michael Steidle, 7 Marianne Funkenhagen, 8 Katrin Rheiner
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Irene Schuler, 2 Benjamin Fuß, 3 Pascal Knöpfle, 4 Patrick Selb, 5 Maria Matteucci, 6 Ufuk Erdem, 7 Tobias Stegerer
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Florian Hofmann, 2 Marcel Dögel, 3 Stefanie Längin, 4 Anna Röhring, 5 Lisa Kaltenbrunner, 6 Christina Steiger, 7 Kerstin Lenke, 8 Klassenlehrer Wolfgang Kern

Standort des Fotografen: 47.883818, 8.347897

Klasse 5a der Realschule mit Lehrer Grünsteidl, 2000

Archiv der Realschule

Für die Fünfklässler*innen ist es das erste Mal, dass sie in ihrer Schullaufbahn in der Realschule vom Schulfotografen fotografiert werden. Für den Klassenlehrer Hans Gründsteidl hingegen ist das nichts Neues, unterrichtet er doch seit 1977 an der Schule.

1.Reihe, knieend, v.l.n.r.: 1 Kevin Thoma, 2 Sarah Lawan, 3 Melanie Gänsler, 4 Verena Saar, 5 Isabell Neugart, 6 Alexander Rieple, 7 Sandra Romey, 8 Martin Siebler
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Sabine Sellnan, 2 Franziska Benz, 3 Sandra Wolf, 4 Julia Schmidt, 5 Gabriel Meinert, 6 Katharina Binder, 7 Robert Weber, 8 Markus Mayer, 9 Klassenlehrer Hans Grünsteidl
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Helene Bischoff, 2 Marina Wenzinger, 3 Andreas Maier, 4 Laura Schubnell, 5 Marina Binder, 6 Natalja Stahlbaurer, 7 Benjamin Willmann

Hans Grünsteidl wird zum Ende des Schuljahres 2011/12 in den Ruhestand verabschiedet.

Standort des Fotografen: 47.883818, 8.347897

Klasse 8a der Realschule mit Lehrerin Leber, 2000

Archiv der Realschule

In diesem Jahr dient die Schrankwand in der Aula der Realschule als Hintergrund für die Klassenfotos. Die Klasse 8a lässt sich zusammen mit Klassenlehrerin Brigitte Leber fotografieren.

Für die Pädagogin ist es ein ganz besonderes Schuljahr: Seit 1975 unterrichtet sie Deutsch und Englisch an der Realschule. Zum Schuljahresende geht sie – nach einem Vierteljahrhundert – in den Ruhestand.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r: 1 Janine Egle, 2 Daniela Walz, 3 Sarah Egle, 4 Benedikt Trenkle
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Dominic Zunftmeister, 2 Nedret Ateş, 3 Manuela Schmidt, 4 Tobias Runge, 5 Rafael Pich
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Christina Poenca, 2 Alexandra Sellnau, 3 Claudia Benz, 4 Dominic Reichhart, 5 Andreas Ruchlack, 6 Jörg Maier, 7 Klassenlehrerin Brigitte Leber
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Caroline Stehle, 2 Corinna Sukale, 3 Sandra Gaudig, 4 Claudio Sukale, 5 Robert Schuler, 6 Britta Bausch

Standort des Fotografen: 47.883818, 8.347897

Schulklasse der Realschule mit Lehrerin Büchele, 2000

Archiv Realschule

Das letzte Klassenfoto der Schulzeit wird heute aufgenommen! Die Schüler*innen der 10b sind mit ihrer Klassenlehrerin Maria Büchele, die seit 1976 an der Realschule unterrichtet, im Schulhof zusammengekommen, um sich fotografieren zu lassen. Bald steht die Mittlere Reifeprüfung an und dann werden die Zehntklässler*innen aus der Schule entlassen. Da ist ein Gruppenfoto eine schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit!

1.Reihe, knieend, v.l.n.r.: 1 Karin Zorn, 2 Sylvia Frei, 3 Chiara Sukale, 4 Eva Rohr, 5 Andreas Happle, 6 Martina Schuler
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Markus Ganter, 2 Evelin Kaiser, 3 Lioba Fesenmaier, 4 Rainer Steidle, 5 Alexander Maier, 6 Stefan Bürer, 7 Klassenlehrerin Maria Büchele
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Stefanie Heer, 2 Christian Laufer, 3 Heike Schubnell, 4 Verena Hensler, 5 Corina Mayer, 6 Nikolai Kißler

Für Maria Büchele dauert die Schulzeit noch ein paar Jährchen mehr: Sie geht zum Ende des Schuljahres 2011/12 in den Ruhestand.

Standort des Fotografen: 47.884004, 8.347465

Schulklasse der Realschule mit Lehrer Waßmer, 2000

Sammlung Familie Waßmer

Das Schuljahr 1999/2000 neigt sich allmählich dem Ende zu. Bevor alle Schüler*innen und Lehrer*innen in die Sommerferien entschwinden, kommt der Schulfotograf in die Realschule. Klasse für Klasse lässt sich im Schulhof fotografieren. Man wählt dazu ein schattiges Plätzchen unter dem Vordach des Eingangsbereichs. Hier ist gerade die Klasse 9a zusammen mit ihrem Klassenlehrer Werner Waßmer an der Reihe.

1.Reihe, v.l.n.r.: Alois Ganter, Manuel Kuttruff, Simon Bausch, Tanja Fröhr
2.Reihe, v.l.n.r.: Berker Siino, Fabian Meister, Daniel Hug, Benjamin Gaudig, Pablo Wahl, Martina Hasenfratz, Patrick Sättele
3.Reihe, v.l.n.r.: Klassenlehrer Werner Waßmer, Christine Stroppel, Marco Gutenkunst, Matthias Benz, Frank Neugart, Thomas Bier, Stephanie Oschwald, Philipp Schwörer

Zum Jahrgang gehören außerdem Andreas Köpfer und Tobias Rahm.

Standort des Fotografen: 47.883987, 8.347574

Fanfarenzug am Demetriusbrunnen, 2000

Aus der Festschrift »25 Jahre Fanfarenzug Löffingen«

Vom 30. September bis 1. Oktober 2000 feiert der Fanfarenzug sein 25-jähriges Gründungsjubiläum. Die Festschrift, die zu diesem Anlass herausgegeben wird, zeigt auf ihrer Titelseite ein Gruppenfoto der Mitglieder, die vor dem Demetriusbrunnen stehen.

Kaum vorstellbar, dass bei der Vereinsgründung am 1. Juli 1975 im Clubhaus des SV Göschweiler nur 14 Bläser und acht Trommler dabei waren!

Standort des Fotografen: 47.883725, 8.343734

»Mahlers Kreuz« in der Oberen Hauptstraße, 2000

Sammlung Familie Waßmer

Das alte Feldkreuz, das bis heute an der Oberen Hauptstraße steht, gab der Straße früher ihren Namen: Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde als Adresse der Häuser »Bei des Mahlers Kreuz« angegeben. Das Feldkreuz soll einst von der Familie Huber gestiftet worden sein, die in der heutigen Kirchstraße lebte.

Über mehrere Generationen waren die Hubers nicht nur Landwirte, sondern darüber hinaus ein bekanntes Maler-Geschlecht: Namentlich bekannt sind z. B. Hans Jakob Huber (1655-1707), der 1678 eine Votivtafel malte, die bei einer Wallfahrt nach Todtmoos mitgeführt wurde, und sein Sohn Johann Jakob Huber (1691-1758), der 1713 für die neue katholische Pfarrkirche ein Gemälde schuf.

Standort des Fotografen: 47.885320, 8.351526

Schuppen im Garten des Hauses Göpper in der Hohlgasse, 2000

Sammlung Familie Waßmer

In der heutigen Hohlgasse standen früher auf einer kleinen Anhöhe das 1606 erbaute Siechenhaus und das benachbarte Henkerhaus. Auf dem Ölgemälde von Martin Menrad aus dem Jahre 1680 sind beide Gebäude deutlich zu erkennen. Sie standen vermutlich im Bereich des Hauses Göpper (Hohlgasse 2) mit seinem großen Garten. Am 13. Oktober 1796 steckten französische Soldaten das Henkerhaus und das Siechenhaus in Brand. Beide Gebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder und wurden nicht wieder aufgebaut. Im Garten des Hauses Göpper steht bis heute ein alter, aus Steinen erbauter Schuppen, der noch aus dieser Zeit stammen könnte.  

Nicht zufällig standen das Siechenhaus und das Henkerhaus außerhalb des Städtchens an der Ausfallstraße. Das Siechenhaus (oder auch Leprosenhaus genannt) diente vor allem zur Versorgung von Leprakranken. Aus Furcht vor einer möglichen Ansteckung wurden sie aus der Gemeinschaft verstoßen. Für sie war kein Platz innerhalb der Stadtmauern. Sie mussten sich zum Siechenhaus begeben, wo sie Obdach fanden.

Auch der Scharfrichter lebte mit seiner Familie abseits der übrigen Bevölkerung. Für diese Isolation gab es zwei Gründe: Zum einen galt der Scharfrichter als nicht ehrsam, zum anderen übte er zugleich das Gewerbe des Wasenmeisters (Abdeckers) aus. Er zog toten Tieren die Haut ab, trocknete diese, sottete das Fett aus und vergrub anschließend die Tierkadaver. Da die verendeten Tiere oftmals stanken und zudem die Gefahr bestand, dass sie ansteckende Krankheiten übertrugen, durfte der Abdecker sein Gewerbe nur außerhalb des Städtchens ausüben.

Standort des Fotografen: 47.885654, 8.336301

Haus Trenkle in der Hohlgasse, 2000

Sammlung Familie Waßmer

Von Bäumen und Sträuchern zugewachsen steht es da, das Haus Trenkle in der Hohlgasse. Ein bisschen verwunschen mutet es fast an. Seine Tage sind allerdings gezählt, denn bald soll es abgebrochen werden.

Nach dem Tod des Landwirts und Bahnarbeiters Ferdinand Trenkle im Jahre 1955 hatte sein Sohn Hermann Trenkle (geb. 1912) und dessen Ehefrau Karoline geb. Brunner (geb. 1923) das Anwesen übernommen. Fast 50 Jahre später war das Haus dringend renovierungsbedürftig. Es wurde abgerissen und machte einem Neubau Platz.

Standort des Fotografen: 47.885132, 8.340352