Auftritt des Trommelzugs der Stadtmusik beim Jahreskonzert, ca. 1989

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Bernhard Adrion zur Verfügung.

In der Festhalle findet das Jahreskonzert der Stadtmusik statt. Der Trommelzug der Stadtmusik ist dafür bekannt, dass er stets originelle Einfälle für seine Einlagen hat. In diesem Jahr wird ein Orchestrion auf der Bühne präsentiert und die entsprechende Musik live gespielt.

1.Reihe, v.l.n.r.: Andreas Meier, Stefan Müller, Frank Wider
2.Reihe, v.l.n.r.: Mathias von Dungen, Christian Guth, Joe Kuttruff, Oliver Brunner, Rolf Riedlinger, Bernhard Adrion, Patrik Osek
3.Reihe: Kurt Klocker (mit Trommel)

Ganz rechts im Anzug und mit Zylinder steht Edwin Kuttruff.

Standort des Fotografen: 47.883033, 8.347890

Turner am Barren in der Festhalle, Fasnacht 1929

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Sabine Hornstein zur Verfügung.

Drei Turner machen gerade Handstand auf dem Barren. Sie sind als Matrosen verkleidet. In dieser Verkleidung haben sie sich auch in einen Festumzug durch das Städtchen eingereiht, wobei ihr Umzugswagen das Schiff »Hamburg« dargestellt hat.

Der Anlass der Turndarbietung in der Festhalle ist unbekannt. Die Halle scheint noch leer und keine Zuschauer anwesend zu sein. Wahrscheinlich handelt es sich um die Generalprobe vor dem großen Auftritt beim »Bunten Abend« des Turnerbunds. Auffallend ist, dass die Festhalle recht neu erbaut ist, die Wände sind zumindest noch nicht gestrichen. Oben an der Decke hängt ein Schild: »Rauchen verboten!«

Wer erkennt die Turner?
V.l.n.r.: Otto Schweizer (1906-1992), Fritz Strobel (1906-1997), August Fehrenbach (1906-2000)

Standort des Fotografen: 47.882960, 8.347723

Albert Benitz und Dieter Vierlinger, 1975

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Ines und Martin Benitz zur Verfügung.

Im Juli 1975 feiert die Trachtengruppe ihr 40-jähriges Bestehen. Bei einer Feierstunde in der Festhalle ehrt Vereinsvorsitzender Dieter Vierlinger die verdienten Gründungsmitglieder. Der 69-jährige Albert Benitz (1905-1996) wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Standort des Fotografen: 47.882961, 8.347737

Blick in den Schulweg zur Festhalle und Schule, ca. 1960

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Noch ist der Kindergarten im Schulweg nicht gebaut. Zu beiden Seiten des schmalen Weges erstrecken sich Gärten. Am Ende des geht es bergauf zur ab 1923 gebauten Festhalle und Volksschule. Daneben steht die evangelische Kirche, deren Grundstein am 19. Juli 1953 gelegt und am Himmelfahrtstag 1954 eingeweiht wurde.

Im Vordergrund links ist ein Maschendrahtzaun zu sehen. Auf älteren Fotos handelt sich um noch um einen Staketenzaun. In dem Garten steht seit Jahrzehnten ein hölzerner Pavillon.

Standort des Fotografen: 47.883495, 8.345778

Kandidaten der FDP/FW für die Gemeinderatswahl vor der Festhalle, 1975

Dieses Foto stellte und dankenswerterweise Vera Hepting zur Verfügung.

Bald finden Kommunalwahlen statt, die ersten Wahlen seit der Gemeindereform und der Eingemeindung der anderen Ortsteile. Für den Ortsteil Löffingen schickt die FDP zusammen mit den Freien Wählern (FW) neun Gemeinderatskandidat*innen ins Rennen. Am 26. März 1975 stellen sie sich bei einem Fototermin vor der Festhalle der Öffentlichkeit vor.

1.Reihe, v.l.n.r.: Gudrun Ewert, Peter Diehr (1935-2005), Oswald Laufer, Karl Bächle
2.Reihe, v.l.n.r.: Theo Walz (1927-2015), Bernhard Adrion, Martin Mayer (1922-2008), Johann Fehrenbach (1922-2020), Erich Adrion (1926-2001)

Standort des Fotografen: 47.883018, 8.347621

Blick von der »Breiten« auf das Städtchen mit Neujahrsgruß, ca. 1927/28

Verlag A. Rebholz / Sammlung Familie Waßmer

»Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel« ist auf diese Ansichtskarte gedruckt, die das Städtchen vom Gewann »Breiten« aus zeigt. Der Sägearbeiter Alois Breimaier schickt die Neujahrsgrüße nach Oggelshausen in Oberschwaben. Da die Briefmarke nicht mehr erhalten ist, ist auch kein Poststempel mehr vorhanden, sodass unklar ist, zu welchem Jahreswechsel Alois Breimaier die Karte versendet.

Ziemlich präzise datieren lässt sich allerdings, wann die Gesamtansicht des Städtchens fotografiert wurde. Ein erster Anhaltspunkt sind die Festhalle und die Volksschule bei der »Hasle«, die sich noch im Rohbau befinden. Noch sind nicht alle Fenster eingesetzt. In der Seppenhofer Straße steht bereits das 1927 erbaute Haus von Blechnermeister Robert Geisinger (Seppenhofer Str. 4), aber das 1929 errichtete Haus »Schönblick« (Stadionstr. 6) ist noch nicht gebaut. Und in der Kirchstraße sind noch Häuser zu erkennen, die bei einem Brand 1929 zerstört werden. Folglich muss das Foto 1927/28 aufgenommen worden sein.

Standort des Fotografen: 47.880780, 8.340002

Blick von der »Breiten« auf das Städtchen mit Haus »Schönblick«, ca. 1950

Verlag Gebr. Metz, Tübingen / Stadtarchiv

Das Haus »Schönblick« der Familie Wurster wirbt in der Nachkriegszeit mit dieser Ansichtskarte für ihre Pension und ihr Café. Zu sehen ist eine Gesamtansicht des Städtchens, die in der Nähe der Göschweiler Straße aus aufgenommen wird. Im Vordergrund blühen ein Strauch und ein Baum. Über die Wiesen und Felder im Gewann »Breiten« fällt der Blick auf die katholische Pfarrkirche St. Michael und dahinter die Festhalle und Volksschule bei der »Hasle«. Danben ist mit einem Pfeil das Haus »Schönblick« markiert, das über dem Städtchen thront.

Unterhalb des »Schönblicks« existiert die Siedlung »Neue Heimat« in der Haslachstraße noch nicht. Aber das 1949 erbaute Haus Gwinner (Seppenhofer Str. 2) steht bereits.

Standort des Fotografen: 47.881072, 8.338383

Blick von der »Breiten« auf das Städtchen, ca. 1949

Verlag A. Rebholz / Stadtarchiv

Das Getreide steht hoch und wartet darauf, bald geerntet zu werden. Noch ist das Gewann »Breiten« nicht bebaut, es gibt noch keine Hebelstraße und keine Conradin-Kreutzer-Straße. Ungehindert wandert der Blick über Felder und Wiesen in Richtung Städtchen.

Die Perspektive des Fotografen ist so gewählt, dass die katholische Pfarrkirche St. Michael im Mittelpunkt des Bildes steht, aber zugleich die Festhalle und Volksschule an der »Hasle« zu sehen sind. Eingerahmt wird die Ansicht durch einen Baum, der an der Göschweiler Straße steht und am rechten Bildrand das Foto begrenzt.

Der Zeitpunkt, wann das Foto aufgenommen wird, lässt sich ziemlich präzise bestimmen. Das Haus von Zahnarzt Paul Gwinner (Seppenhofer Str. 2) wird gerade gebaut. Wir schreiben das Jahr 1949.

Standort des Fotografen: 47.880735, 8.340282

Luftbild auf das Städtchen, ca. 1933/34

Verlag A. Rebholz / Stadtarchiv
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Monika Huber zur Verfügung.

Das Luftbild zeigt »Löffingen im badischen Schwarzwald« Anfang der 1930er Jahre. Das Städtchen ist längst über seinen historischen Altstadtring hinausgewachsen. Die Häuser im Maienland und auf dem Alenberg, in der Vorstadt, im »Schlempental« und in der Seppenhofer Straße übersteigen zahlenmäßig die Häuser der Altstadt. Neu war zu diesem Zeitpunkt das Gebäude der Turn- und Festhalle sowie der Schule, das am rechten Bildrand zu sehen ist. Mit dem Bau war bereits 1923 begonnen worden, fertiggestellt und eingeweiht wird das Gebäude an der »Hasle« aber erst 1936.

Dass das Städtchen im Begriff ist, sich auch jenseits der Bahnlinie weiter auszudehnen, zeigt sich an der Bebauung in der Bonndorfer Straße. Die beiden Villen rechts entstanden bereits Anfang der 1920er Jahre. Das Haus von Postschaffner Karl Kuster (Bonndorfer Str. 3) ist gerade neu gebaut. Wenige Jahre später werden weitere Häuser folgen: 1935 baut Bauunternehmer Heinrich Wider an der Einmündung zur Göschweiler Straße sein Wohnhaus (Göschweiler Str. 1). Ein Jahr später errichtet die Gemeinnützige Baugenossenschaft ein Beamtenwohnhaus (Bonndorfer Str. 6), in das Bürgermeister Heinrich Andris mit seiner Familie und Lehrer Lipps einziehen.

Luftbild auf das Städtchen vom Reichberg aus, ca. 1970

Thorbecke-Luftbild / Fotoprint-Verlag A. Mauthe, Balingen / Stadtarchiv

Der Fotograf Franz Thorbecke (1922-2011) nimmt dieses Luftbild vom »Höhenluftkurort Löffingen im Hochschwarzwald« auf. Die Ansicht wird als Ansichtskarte verbreitet. Bekannt wurde Thorbecke, der aus Lindau am Bodensee stammt, seit 1953 mit seiner Luftbildfotografie. 1960 erwarb er einen Privatpilotenschein und eine eigene einmotorige »Super Cub« des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Piper Aircraft Corporation. Mit dieser Maschine kreist er vermutlich über dem Reichberg und nimmt das Foto vom tief verschneiten Städtchen auf.

Der Reichberg ist noch gänzlich unbebaut. Aber im Gewann »Breiten« stehen bereits zahlreiche neu gebaute Mehrfamilienhäuser. Das Sägewerk Benz mit dem hoch aufragenden Kamin ist deutlich zu erkennen. Das Krankenhaus in der Seppenhofer Straße ist bereits erweitert, das katholische Pfarrhaus im Pfarrweg schon gebaut, ebenso der Kindergarten im Schulweg. Aber das Realschulgebäude existiert noch nicht. Hinter dem Alenberg ist die »B31« zu sehen, die nicht mehr durch das Städtchen, sondern als Umgehungsstraße von Neustadt nach Donaueschingen führt. Das »Motel« steht bereits, ebenso das Mehrfamilienhaus (Fürstenbergstr. 26/28), das 1969 von der Baugenossenschaft errichtet wurde.

Am Horizont grüßt Dittishausen in der Ferne. Das 1973 fertiggestellte Appartmenthochhaus ist noch nicht zu sehen. Mitte der 1960er Jahre ist Dittishausen noch eine selbständige Gemeinde. Sie wird erst zum 1. Januar 1975 nach Löffingen eingemeindet.

3 Fotos: Konzert des Handharmonika-Spielrings in der Festhalle, 1987

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

30 Jahre ist er alt, der Handharmonika-Spielring Löffingen. Gegründet (bzw. wiedergegründet) wurde er am 27. Januar 1957 im Gasthaus »Hirschen« in Seppenhofen, bei der man den Verein als »Handharmonika-Spielring Löffingen, Seppenhofen und Reiselfingen« benannte. Im Jubiläumsjahr verfügt er über drei Orchester, die bei einem Konzert in der Festhalle ihr Können unter Beweis stellen: das Jugendorchester, das Seniorenorchester und das Konzertorchester.

Erster Vorsitzender des Vereins ist Heinrich Wider, zweiter Vorsitzender Wolfgang Zepf. Als Dirigent fungiert Egon Oschwald, der auch auf den Fotos in Aktion zu sehen ist.

Die Mitglieder des Jugendorchesters (im ersten Bild) sind:
1.Reihe, v.l.n.r.: Tanja Grießhaber, ???
2.Reihe, v.l.n.r.: Anita Burger, Claudia Heizmann (verh. Borowski), Birgit Schäfer (verh. Spang), ? Marx (?), Ilona Heer (verh. Hettich), ???, ???, ???
3.Reihe, v.l.n.r.: Edith Köpfler, Michaela Moser, Regina Käfer, ???, Daniela Wider, Elke Bader (verh. Moser), ???, Schlagzeuger ???

Die Mitglieder des Seniorenorchesters (im mittleren Bild) sind:
1.Reihe, v.l.n.r.: Erika Birkenberger, Marianne Brugger, Norbert Brugger, Karl Benz, Achim Schropp, Siegfried Kuster (?)
2.Reihe, v.l.n.r.: Dieter Vierlinger, Bruno Meder, Klaus Wider, Ingrid Meßmer, Renate Schelb, Elfriede Schmid, Marlies Rothfuß, Franz de Rosso, Werner Mayer
3.Reihe, v.l.n.r.: Gertrud Sibold, Hilde Fehrenbach, Maria Egle, Paul Siefert, Heinrich Wider, ???, ???, Paul Kaltenbrunn, ???

Die Mitglieder des Konzertorchesters (im unteren Bild) sind:
1.Reihe, v.l.n.r.: Sabine Zeller (verh. Zeller-Engesser), Edith Köpfler, Andrea Oschwald (verh. Burger), Bernadette Vogt (verh. Furtwängler, +2018), ???, ???
2./3.Reihe, v.l.n.r.: Christian Winter, ???, Paul Siefert, Jörg Wider, Walter Brunner, Joachim Koch, Heinrich Wider, Patrick Oschwald (+1992), ???, Gottfried Hummel, dahinter Stefan Hofmann, ???, Werner Mayer, Trudpert Kuttruff (aus Bachheim), Ute Kaiser, Sylvia Kaltenbrunn

Standort des Fotografen: 47.882948, 8.347752

Blick vom Kurpark zum Städtchen, ca. 1940

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.

Vom Kurpark fällt der Blick über die Alemannenstraße und die Dächer des Städtchens hinweg in Richtung Seppenhofen. In der Bildmitte sind die »Bittenwiesen« zu erkennen, die von der Bahnlinie zerschnitten werden.

Links ist die »Hasle« mit der Festhalle und der 1936 eingeweihten Volksschule zu sehen. Die Außenanlage scheint frisch angelegt. Ein Fahnenmast steht vor dem Schulgebäude. Die 1953 erbaute Evangelische Kirche ist noch nicht erbaut. Im Städtchen sticht das markante Gebäude des Städtischen Krankenhauses (Seppenhofer Str. 7) ins Auge. In der Bonndorfer Straße stehen bereits die beiden Villen (Bonndorfer 7 und 8).

Standort des Fotografen: 47.885338, 8.345666