Einschulung der Erstklässler, 1971

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Erster Schultag! Vor der Grundschule haben sich die Erstklässler für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. 24 Kinder lächeln in die Kamera und manche Zahnlücke wird dabei sichtbar. Stolz halten sie ihre Schultüte in Händen. Die Klasse wird von der Lehrerin Maria Waßmer übernommen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Heike Petelka, 2 Klaus Maier, 3 Rainer Vetter, 4 Helmar Bächle, 5 Walburga (Babusch) Bayer, 6 Susanne Fischer
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Nicola Mariani, 2 Dieter Sevecke, 3 Werner Beha, 4 Birgit Kuhlmann, 5 Priska Isele (verh. Zemann), 6 Gerald Mürb
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Rolf Rotfuß, 2 Heidrun Beha, 3 Felix Leber, 4 Albert Vögt, 5 Inge Streit,
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Martin Rappenegger, 2 Günter Kaiser, 3 Gabi Fritsche, 4 Resi Göhry, 5 Sebastian Butsch, 6 Petra Fehrenbach, 7 Franz Scholz

Standort des Fotografen: 47.882348, 8.347831

Lastwagen in der Unteren Hauptstraße, Fronleichnam 1958

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Dann aber mal schnell! In wenigen Minuten wird die Fronleichnamsprozession durch das geschmückte Städtchen ziehen. Noch ist die Untere Hauptstraße nicht für den Verkehr gesperrt, sodass der Durchgangsverkehr der Bundesstraße hindurchrauscht, so wie dieser Lastwagen mit Rottweiler Nummernschild.

Dabei ist alles schon vorbereitet. Das Städtchen hat sich herausgeputzt. An den Häusern entlang der Prozessionsstrecke wehen Fahnen im Wind, Girlanden aus Tannenreisig sind aufgehängt. In die gepflasterte Straßenrinne links und rechts sind Maien gesteckt, um die Strecke mit jungem Grün zu verschönern. Gleich wird der Stadtpfarrer die Monstranz mit dem Allerheiligsten in einem Festzug durch die Straßen tragen, unter dem Gebet und dem Gesang der katholischen Kirchengemeinde.

Standort des Fotografen: 47.883126, 8.343686

Wahlkampf zur Gemeinderatswahl, 1957

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der Wahlkampf zur Gemeinderatswahl ist in die heiße Phase getreten. Über die Straße beim Rathaus ist ein Seil gespannt, an das Wahlaufrufe verschiedener Kandidaten geheftet sind. Mit kurzen knappen Slogans werben sie für ihre Wahl: »Ohne Bosheit: ???«, »Der rechte Mann am rechten Platz: ??? Heiler«, »Schluß mit Benitz: Alfred Egle«, »Für Fortschritt: Ed. Laufer«, »Wählt recht nach Bürgerrecht: ???«, »In der Heimat«, »Mit voller Fahrt voraus«, »Strebe zum Ganzen«, »Jetzt oder nie«; »Immer aktiv: August Fehrenbach«, »In dieser Zeit«, »Wacht endlich auf: Paul Bugger« und »Dann kommt ihr zum Zug!«

Standort des Fotografen: 47.884006, 8.344534

Demetriusstraße mit der Molkerei, 1961

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vor der Molkerei (Demetriusstr. 6) stehen die Milchkannen feinsäuberlich aufgereiht auf der kleinen Verladerampe. Der Blick wandert die Demetriusstraße hinunter in Richtung Mailänder Tor. Die Häuserzeile wurde nach dem Großbrand 1921 nach den Plänen der Wiederaufbaukommission wieder aufgebaut. Das Merkmal, das am meisten ins Auge sticht, sind die Staffelgiebel. Nach und nach werden die Häuser umgebaut. Scheunentore verschwinden allmählich, Schaufenster werden in die Fassade gebrochen, wie dies bereits am Haus Hasenfratz (Demetriusstr. 9) geschehen ist.

Standort des Fotografen: 47.884332, 8.344523

Einweihung des Krankenhaus-Erweiterungsbaus, 25. Mai 1957

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der Krankenhaus-Erweiterungsbau in der Seppenhofer Straße wird am 25. Mai 1957 eingeweiht. Nach der Schlüsselübergabe des Architekten Karl-Heinz Fischer an Bürgermeister Paul Benitz begeben sich die anwesenden Gäste in den Neubau und drehen eine Runde durch die neu geschaffenen Räumlichkeiten. Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) und Vikar Heinz Körner (1920-2001) nehmen die kirchliche Weihe vor, begleitet von Meßmer Gerhard Scholz (1925-1998), der das Weihwasser und das Weihrauchfaß reicht. Die Geistlichen ziehen durch alle Räume in dem dreistöckigen Bau und segnen alle Zimmer.

Für die Krankenpflege sind neben weltlichem Pflegepersonal vor allem Schwestern des heiligen Vinzentiusordens zuständig. Bereits 1885 wurde ein entsprechender Vertrag mit dem Ordenssuperiorat der barmherzigen Schwestern in Freiburg geschlossen. Zunächst waren es zwei, später drei und ab 1920 vier Vinzentinerinnen, die im städtischen Krankenhaus ihren Dienst leisteten.

Standort des Fotografen: 47.881670, 8.345634

Einweihung des Krankenhaus-Erweiterungsbaus in der Seppenhofer Straße, 25. Mai 1957

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am Samstag, den 25. Mai 1957 um 11 Uhr ist es soweit: Der Krankenhaus-Erweiterungsbau in der Seppenhofer Straße wird eingeweiht. Alles hatte 1954 mit einer Besprechung von Bürgermeister Paul Benitz mit den Bürgermeistern der acht umliegenden Gemeinden begonnen. Man einigte sich darauf, die Baukosten von rund 500.000 DM entsprechend der jeweiligen Steuerkraft zu teilen. Am Bau beteiligten sich neben Löffingen die Gemeinden Bachheim, Dittishausen, Göschweiler, Reiselfingen, Rötenbach, Seppenhofen, Unadingen und Unterbränd.

Die Feierlichkeiten werden von der Stadtmusik eröffnet, die auf dem Foto im Hintergrund zu sehen ist. Sie spielt den Choral »Das ist der Tag des Herrn« und »Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre«. Anschließend begrüßt Bürgermeister Paul Benitz die anwesenden Gäste. Und der Freiburger Architekt Karl-Heinz Fischer übergibt die Schlüssel, verbunden mit dem Wunsch, »dass Gottes Segen allezeit über dem Löffinger Krankenhaus walten möge.«

Bei den Musikern im Hintergrund sind zu sehen: Konrad Sibold, Ewald Hepting und Edmund Jordan (»Bartli«, 1907-1970).

Standort des Fotografen: 47.881670, 8.345634

Gäste bei der Einweihung des Krankenhaus-Erweiterungsbaus, 25. Mai 1957

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willman zur Verfügung.

Hinter dem Krankenhaus-Erweiterungsbau in der Seppenhofer Straße haben sich die Ehrengäste versammelt. Es ist der 25. Mai 1957 und die feierliche Einweihung des rund 500.000 DM teuren Bauprojekts findet statt. Der Freiburger Architekt Karl-Heinz Fischer (2.v.l.) wird gleich Bürgermeister Paul Benitz (1.v.l.) die Schlüssel übergeben. 

Zu den anwesenden Ehrengäste zählen u.a. Landrat Mallebrein, Regierungsrat Boll, Bezirksbaumeister Matt, die Bürgermeister der acht umliegenden Gemeinden, die sich an den Baukosten beteiligt haben, die Gemeinderäte der umliegenden Ortschaften und der Stadtrat von Löffingen sowie die am Bau beteiligten Handwerker und Firmen. Am rechten Bildrand sind der katholische Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) und Vikar Heinz Körner in Begleitung von Meßmer Gerhard Scholz zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.881670, 8.345634

Blick zur Bittengasse mit Baustelle der Realschule, 1973

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Brigitte und Günter Leber zur Verfügung.

Es kann losgehen! Der erste Spatenstich hat bereits stattgefunden. Die »Linden«-Wiese wird zugebaut. Ein Großteil der Obstbäume ist bereits verschwunden, denn in den kommenden Monaten wird hier der Neubau der Sporthalle und der Realschule (Festhallenstr. 4) errichtet.

Im Hintergrund sind die Häuser des Altstadtrings im Bereich der oberen Bittengasse zu erkennen. Neu gebaut ist das Wohnhaus Bittengasse 1. Über den Dächern der Altstadt erhebt sich der Rathausturm und in der Ferne der Schornstein des Sägewerk Benz. Im Vorjahr hatte die Holzfirma ihren Betrieb eingestellt.

Standort des Fotografen: 47.883382, 8.348575

2 Fotos: Laternenbrüder und Bürgermeister Laufer vor dem Café Fuß, Fasnacht 1970

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Auf dem Rathausplatz vor dem Café Fuß haben die Laternenbrüder Position bezogen. Narrenvater Hermann Geisinger (1926-1989) hält eine Schriftrolle in Händen und verliest eine Proklamation an das närrische Volk. Er ist das neue Stadtoberhaupt, denn Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990) wurde soeben entmachtet. Schließlich regieren am »Schmutzigen Dunschdig« die Narren.

Oberes Foto
V.l.n.r.:
1 Hugo Schropp, 2 Hermann Geisinger, 3 Heinrich Wider, 4 Hermann Zahn, 5 Bruno Laule, 6 Rolf Meßmer

Unteres Foto
V.l.n.r.:
1 ???, 2 Edmund Laufer, 3 Karl Sibold, 4 ???

Standort des Fotografen: 47.883943, 8.343919

Lastwagen auf dem Rathausplatz, Fronleichnam 1958

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

»Agfa PHOTO«, steht in Großbuchstaben am Haus Rebholz (Rathausplatz 8). Darin befindet sich die Druckerei und das Schreibwarengeschäft von Albert Rebholz. Die Jalousie am Schaufenster ist heruntergelassen, denn heute bleibt das Geschäft geschlossen. Es ist Fronleichnam. Anlässlich des Feiertages ist die Fassade des Hauses mit Girlanden geschmückt.

Vor dem Haus parkt ein riesiger Lastwagen der Berliner Firma Wilken. Immerhin blockert er den Gläubigen nicht den Weg, denn die Fronleichnamsprozession führt nicht durch diese Straße. Vor dem Haus Siefert (Rathausplatz 6) ragt ein Nadelbaum in die Höhe. Am rechten Bildrand ist der Demetriusbrunnen zu erkennen, und dahinter die Metzgerei Werne (Demetriusstr. 15), die mit einer Fahne geschmückt ist.

Standort des Fotografen: 47.883724, 8.344396

Eingerüsteter Kirchturm, 1961

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der 1855 gebaute Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist komplett eingerüstet. Er wird saniert, das Kupferdach erneuert und sein Mauerwerk verputzt. Das Foto wird vom Rathausturm aufgenommen. Der Blick fällt über die Dächer der Häuser am Rathausplatz, der Eggertenstraße und der Kirchstraße.

Standort des Fotografen: 47.883856, 8.344266

Narrengruppe in der Maienlandstraße, Fasnacht 1970

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am »Schmutzigen Dunschdig« tragen die 20-Jährigen den Narrenbaum ins Städtchen. Vom Gasthaus »Pilgerhof« kommend, marschieren sie gerade am Haus der Witwe Kreszentia Honold (Maienlandstr. 2) vorbei. Dort begegnet ihnen eine Gruppe Narren, die als Bäcker verkleidet ist, darunter Herbert Kienzler und Inno Zahn.

Gleich werden die 20-Jährigen am unteren Rathausplatz ankommen. Im Hintergrund ist bereits das Mailänder Tor zu sehen. Danaben sind zwei Ruinen erkennbar: Das Haus von Mechanikermeister Karl Müller (Demetriusstr. 13) und das rückseitig angebaute Haus Schultheiß (Maienlandstr. 1) haben kurz zuvor gebrannt und sind völlig zerstört.

Standort des Fotografen: 47.884549, 8.343166