Kirchturm der Pfarrkirche St. Michael, 1950

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Franz Scholz zur Verfügung.

Bei dem Bombardement am Kriegsende 1945 entstanden Schäden am Dach des Langhauses und am Kirchturmhelm. Männer seilen sich fünf Jahre später ab, um die Schäden in der Dachabdeckung auszubessern. Oben auf dem Kreuz sitzt ein Arbeiter, ein anderer ist seitlich auf halber Höhe zu sehen. Ein Gerüst wurde nicht aufgestellt. Am Kirchturm ist noch das Mauerwerk sichtbar. Erst 1961 wurden die Wände erstmals verputzt.

Blick von der Bittengasse auf die Pfarrkirche St. Michael, ca. 1933

Dieses Foto wurde uns dankenswerterweise von Luzia Bader zur Verfügung gestellt.

Von der Bittengasse aus gesehen steht die Kirche St. Michael auf einer kleinen Anhöhe, die von einer Mauer begrenzt wird. Sie umschließt den Bereich, auf dem sich früher der Friedhof befand. An der Kirchenmauer stehen noch einige Grabsteine. Die Mauer ist von einer Treppe durchbrochen, die zu einer Tür führt, über die man die Kirche neben dem Marienaltar betritt.

Narrengruppe in der Rötengasse, Fasnacht 1957

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Emma Kienzle und Rita Willmann zur Verfügung.

Marketender ziehen an Fasnacht mit ihrem Karren durch die Rötengasse. Das Motto in diesem Jahr lautet: »Wiener Kongress«. Als dieser 1814/15 in Wien mit Delegationen aus ganz Europa tagte, um den Kontinent neu zu ordnen, da witterten natürlich auch kleine Gewerbetreibende ihre Chance auf ein Geschäft.

V.l.n.r.: 1 Veronika Geisinger (geb. Beer), 2 ???, 3 ???, 4 Erika Kienzle (verh. Schweizer, geb. 1941), 5 ???

Im Hintergrund sind das Haus Lehmann (Maienlandstr. 12) und das Haus Storz (Maienlandstr. 10) mit dem dazugehörigen Schopf zu sehen. Die angrenzende Rötengasse führt hinauf zum Alenberg.

Standort des Fotografen: 47.885275, 8.342295

Narrengruppe vor dem Haus Ganter in der Maienlandstraße, Fasnacht 1952

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Franz Isele zur Verfügung.

Diese fröhliche Schar zieht an Fasnacht durch die verschneite Maienlandstraße. Aus dem Haus Ganter (Maienlandstr. 8) im Hintergrund schauen mehrere Personen neugierig aus den Fenstern (v.l.n.r.: Lore Ganter (verh. Echtle), Else Ganter (verh. Egle) und Anna Ganter geb. Hepting). Das Motto der diesjährigen Fasnacht lautet: »Als die Römer frech geworden«.

V.l.n.r.: 1 Hermann Fehrenbach (1925-?), 2 Karl Keller (1920-2003), 3 Albert Wehrle, 4 Franz Isele (1930-2021) in der weißen Toga und mit Lorbeerkranz auf dem Kopf, 5 Hans Müller, 6 Lore Isele, 7 Oskar Baader (1922-2006), 8 Hans Wehrle (1919-?), 9 Franz Mürb (1928-2024), 10 Helmut Winkler (1929-2009), 11 Adolf Isele (1903-1961), 12 Luise Winkler (1930-2010)

Die Narren haben sich als Gruppe zusammengetan, weil sie im Schotterwerk von Franz Bader arbeiten und Kollegen sind.

Standort des Fotografen: 47.885250, 8.342521

Julius Limb in seiner Drogerie, ca. 1940

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Franz Hofmeier zur Verfügung.

Friseurmeister Julius Limb (1883-1968) verkauft auch »Drogen«, also Produkte zur Körperpflege, ätherische Öle und Parfume und Heilmittel. Das Foto zeigt, dass in der Drogerie Flaschen, Glasbehälter und Dosen mit den verschiedensten Substanzen wohlsortiert bereitstehen.

Standort des Fotografen: 47.883497, 8.343687