Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Erwin und Luzia Mayer zur Verfügung.
Erwin und Luzia Mayer haben investiert und ihr Autohaus und ihre KFZ-Werkstatt in der Oberen Hauptstraße erweitert. Die Werbung für »Renault« ist an der Fassade unübersehbar. Gut zu erkennen ist aus der Vogelperspektive auch die »Aral«-Tankstelle, die bereits 1970 eröffnet wurde.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Vor dem 1915 erbauten Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) steht an der Einmündung zur Festhallenstraße ein Brunnen, der Josefsbrunnen. Er bildet mit dem Marienbrunnen in der Seppenhofer Straße eine Einheit. Denn die beiden Figuren, Josef und Maria, sollen von einem alten Grabmal stammen, das sich einst auf dem Friedhof befand. Als das Grab aufgelöst wurde, nahm man die Figuren und schmückte damit die Brunnensäulen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Daniela Scherzinger zur Verfügung.
Vor dem Eingang zum »Gebertsaal« hat sich am 11. April 1950 ein Brautpaar mit seinen Hochzeitsgästen versammelt. Der Bräutigam ist Franz Keller (1918-2006), die Braut ist Elisabeth Gebert (1921-2006).
Wer erkennt die Hochzeitsgäste? Zu sehen sind u.a. in alphabetischer Reihenfolge: Anna Gebert, Maria Gebert (verh. Egle), Karl Keller (1920-2003), Mathilde Keller (verh. Kranzer), Friseumeister Julius Limb (1883-1968), Schreinermeister August Limb (1884-1976), Emma Limb (verh. Binder, 1913-2005), Alice Mayer (geb. 1947), Josefa Mayer (geb. Gebert), Sabine Strobel (verh. Hornstein), Pfarrer Karl Weickhardt (1905-1977)
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Erwin und Luzia Mayer zur Verfügung.
Das Autohaus Mayer in der Oberen Hauptstraße eröffnet seine »Aral«-Tankstelle. Der erste Kunde, der vorfährt und sein Auto tankt, erhält aus den Händen von Erwin Mayer einen Geschenkkorb überreicht. Der glückliche Kunde ist Werner Lubrich (1927-2010). Sein VW hat noch das Neustädter KFZ-Kennzeichen.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Bei der »Wieberfasnet« im Gasthaus »Linde« geht es hoch her. Wie in den Jahren zuvor hat der katholische Mütterverein ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Hier wird gerade ein Theaterstück dargeboten. Offenbar geht es in dem Sketch um einen Besuch beim Herrenfriseur. Drei Damen sind mit wasserdichten Friseurumhängen ausstaffiert. Damit sie ruhig sitzen, werden sie in einem Holzpranger fixiert. Dann kann es mit der Nassrasur losgehen!
Die Friseurin im weißen Kittel ist Gertrud Geisinger (geb. Limb, 1923-2011), die auch im wirklichen Leben Friseurin ist. Im Pranger sitzen v.l.n.r.: 1 Maria Kaufmann (geb. Vogelbacher), 2 ???, 3 Paula Müller
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Mit großem Hallo beginnt die »Wieberfasnet« im Gasthaus »Linde«. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Fasnachtsveranstaltung des katholischen Müttervereins stattfindet. Maria Hall (1924-2014), die bei Wiesloch geboren wurde und 1948 nach Löffingen eingeheiratet hatte, ist eine der Gründerinnen. Zusammen mit Josefa Benitz, Maria Benz und Hedwig Rosenstiel hob sie die »Wieberfasnet« aus der Taufe. Mit einem Schellenbaum aus scheppernden Konservendosen zieht Maria Hall mit anderen Frauen durch das Publikum in Richtung Bühne.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Es ist »Wieberfasnet«. Das Gasthaus »Linde« ist ganz in weiblicher Hand. Die Frauen des katholischen Müttervereins haben zum vierten Mal ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Gefeiert wird ganz ohne männlichen Anhang, eine wunderbare Gelegenheit, um die Männer durch den Kakao zu ziehen. Hier wird gerade die perfekte Nassrasur geübt, allerdings nicht an einem lebenden Objekt, sondern an Luftballons, die dick mit Rasierschaum eingeschmiert sind. Die Kunst besteht darin, die Ballons mit dem scharfen Messer zu rasieren, ohne dass sie knallen.
V.l.n.r.: 1 Maria Kaufmann (geb. Vogelbacher, geb. 1931), 2 Klara Zepf (geb. Assmuth, 1907-1999), 3 Gertrud Faller (geb. Schmid, 1925-2005), 4 Maria Hall (1924-2014)
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.
Vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beherbergen Robert und Cäcilie Rosenstiel 1949 zum ersten Mal Urlaubsgäste. Sie vermieten in ihrem landwirtschaftlichen Anwesen in der Oberen Hauptstraße Zimmer. »Ferien auf dem Bauernhof«, würde man heute wohl dazu sagen. Eine besondere Attraktion für die Kinder der Urlaubsgäste ist jedesmal der Ritt auf dem Pferd für ein gestelltes Erinnerungsfoto.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Franz und Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.
Nachdem das Haus Rosenstiel am Ostersamstag 1930 vollkommen eingeäschert worden war, machten sich der Landwirt Robert Rosentiel (1900-?) und seine Ehefrau Cäcilie geb. Winterhalder (1901-?) an den Wiederaufbau. Ihr neues Haus war im Gegensatz zum alten nun zweistöckig. Wohnbereich und Ökonomie waren voneinander getrennt. Spalierbäume wuchsen an der Fassade und am Seitengiebel. 1948 wurde das Dachgeschoss ausgebaut. 1970 übernahm der Sohn Franz Rosenstiel (1927-2006) das Anwesen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.
Auch Familie Rosenstiel in der Oberen Hauptstraße vermietet in der Nachkriegszeit Zimmer an Urlaubsgäste. Die meiste Arbeit mit der Pension wird wohl an Cäcilie Rosenstiel geb. Winterhalder (1901-?) hängen bleiben. Aber auch ihr Ehemann, Robert Rosenstiel (1900-?), ist gefordert. Er hält die Zügel in den Händen, wenn die Kinder der Urlaubsgäste auf dem Pferd für ein Erinnerungsfoto posieren wollen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.
Der Landwirt Robert Winterhalder (1871-1940) und seine Ehefrau Sofie geb. Widmann (1870-1945) haben acht Kinder. Sechs davon sind auf diesem Familienfoto zu sehen, das vor dem Haus in der Oberen Hauptstraße aufgenommen wurde. Für die Familie wird der Hausname »s’Wälders« benutzt, weil Robert Winterhalder von Schollach stammt und seine Ehefrau von Oberbränd.
Reihe, v.l.n.r.: Adelheid Winterhalder, Mutter Sofie Winterhalder geb. Widmann, Beth Winterhalder, Vater Robert Winterhalter.
2. Reihe, v.l.n.r.: Rosa Winterhalder, Arnold Winterhalder (1893-1919), Lina (Cäcilie) Winterhalder (1901-?), Maria Winterhalder.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.
Im Schlempental steht an der Kreuzung von Oberer Hauptstraße und Dittishauser Straße ein Brunnen, der »Ratzer-Brunnen« genannt wird. Er besteht aus einem Brunnentrog und einem Felsblock, der aus der Wutachschlucht stammt. Zwei Trachtenkinder werfen sich für den Fotografen in Pose. Der Junge ist Dieter Vierlinger (geb. 1944), der schon früh für die Kindertrachtengruppe entdeckt wurde, das Mädchen ist Isolde Kaltenbrunner (geb. 1943).
2016 wird der Brunnen im Zuge der Neugestaltung der Kreuzung entfernt und durch einen moderneren Brunnen ersetzt. Er besteht aus sieben verschieden großen Stelen, die die Stadt Löffingen und ihre eingemeindeten Ortsteile symbolisieren.