Festzug anlässlich der Einweihung der evangelischen Kirche, 27. Mai 1954

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Irmela und Fritz Herrenbrück zur Verfügung.

Am Himmelfahrtstag 1954 erlebt Löffingen ein besonderes Ereignis: Die neu erbaute evangelische Johanneskirche wird eingeweiht. Vom Städtchen aus setzt sich die Festgemeinde in Bewegung. Voran gehen die Schulkinder, dahinter folgt ein langer Zug von Gläubigen, der sich durch die Obere Hauptstraße und die Festhallenstraße zieht.

Die Feierlichkeiten haben bereits am frühen Nachmittag begonnen. Im bisherigen provisorischen Kirchenraum hält Pfarrer Herbert Wäldin (1912-1988) aus Bonndorf den Gottesdienst. Gegen 15 Uhr bricht die Gemeinde schließlich auf zur neuen Kirche, deren Grundstein erst im Juli 1953 gelegt worden war. Der Festzug wird vom Geläut der Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Michael begleitet – ein schönes Zeichen des Miteinanders der Konfessionen. Gerade ziehen die Kinder am Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) vorbei. Im Vordergrund ist die Miste des landwirtschaftlichen Anwesens zu sehen. Links öffnet sich die »Linden«-Wiese beim Gasthaus »Linde« (Obere Hauptstr. 10).

Vor der Johanneskirche angekommen, findet die Schlüsselübergabe an Pfarrer Wäldin statt. Die Einweihung wird feierlich begleitet von der Stadtmusik, dem Männergesangsverein »Eintracht« und sogar dem katholischen Kirchenchor – keine Selbstverständlichkeit im mehrheitlich katholisch geprägten Städtchen. Die Festpredigt hält Oberkirchenrat Dr. Hans-Wolfgang Heidland (1912-1992) aus Karlsruhe. Damit auch die vielen Teilnehmer außerhalb des Kirchenraums folgen können, wird die Feier über Lautsprecher übertragen.

Ein Tag, der nicht nur für die evangelische Gemeinde, sondern für das ganze Städtchen von Bedeutung ist.

Standort des Fotografen: 47.884215, 8.347622

Musikkapelle im »Gebertsaal«, ca. 1926-1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Die Musikkapelle hat ihren großen Auftritt. Auf einer provisorisch wirkenden Bühne haben die Musiker Platz genommen – dicht nebeneinander, die Instrumente bereit. Einige heben ihre Gläser, als wäre der Auftritt bereits zu Ende. Vor der Bühne stehen Tische und Stühle, auf denen Flaschen und Gläser stehen. Menschen im Publikum sind in diesem fotografischen Moment aber nicht zu sehen.

Wo genau die Aufnahme entstanden ist, lässt sich nicht sicher sagen. Vieles spricht jedoch dafür, dass sie im 1925/26 neu erbauten »Gebertsaal« aufgenommen wurde. In den Jahren vor der Fertigstellung der Festhalle diente er als zentraler Veranstaltungsort des Städtchens – für Fasnacht, Theater und Konzerte. Ab 1927 verlagern sich größere Veranstaltungen dann zunehmend in die Festhalle.

V.l.n.r.: 1 August Strobel, 2 Franz Zepf, 3 Heinrich Thoma, 4 Karl Sibold, 5 Johann Maier, 6 Karl Hepting, 7 Rupert Hepting

Standort des Fotografen: vermutlich 47.884497, 8.347049

Fünf Festteilnehmerinnen vor dem »Gebertsaal«, ca. 1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Sabine Hornstein zur Verfügung.

Vor dem 1925/26 gebauten »Gebertsaal« (Obere Hauptstr. 11) stehen fünf junge Frauen. Sie stehen dicht nebeneinander, die Arme eingehakt, und blicken selbstbewusst in die Kamera. Ihre Kleider sind sorgfältig gewählt – modisch, mit Volants und leichten Stoffen, dazu passende Schuhe und kleine Handtaschen. An der Brust tragen sie Anstecknadeln, ein weiteres Zeichen, dass hier ein Fest gefeiert wird.

Links und rechts des Eingangs stehen kleine Tannenbäumchen, geschmückt mit Papierstreifen. Offensichtlich wird heute Hochzeit gefeiert! Der »Gebertsaal« bildet den passenden Rahmen für solche Feiern. Er ist Treffpunkt und Festsaal.

V.l.n.r.: 1 Else Häusle (verh. Weiss, 1911-?), 2 ???, 3 Agathe Beha (verh. Geisinger, 1906-1972), 4 Anna Benz (verh. Strobel, 1906-1986), 5 Maria Beha (verh. Maier)

Standort des Fotografen: 47.884471, 8.346889

4 Fotos: Klassentreffen des Jahrganges 1937/38 im Gasthaus »Ganterbräu«, 1981

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

30 Jahre nach ihrer Schulentlassung aus der Volksschule kommt der Jahrgang 1937/38 zu einem Klassentreffen zusammen. Treffpunkt ist das Gasthaus »Ganterbräu«, dessen gemütliche Stube an diesem Abend ganz im Zeichen der Erinnerung steht. An den zusammengestellten Tischen sitzen die ehemaligen Klassenkamerad*innen beisammen, vor sich Bier oder Wein.

Die Stimmung ist gelöst. Man lacht, erzählt und versucht, die vielen gemeinsamen Erinnerungen wieder hervorzuholen: Schulstreiche, Anekdoten von Lehrer*innen, der erste Arbeitsplatz oder die Jugendjahre. Einige haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen, andere treffen sich häufiger. Heute versucht man, aus vielen einzelnen Lebenswegen wieder eine gemeinsame Geschichte zu stricken.

erstes Bild
V.l.n.r.:
1 Klaus Benitz (1938-2015), 2 Walter Zeller, 3 Heinz Egle (1937-2025), 4 ??? (verdeckt), 5 ???, 6 Marianne Guth, 7 Fritz Wohlfarth (»s’Gäule«), 8 ??? Wohlfarth, 9 Rita Willmann, 10 Christel Jahndel (geb. Werne), 11 Irma Fritsche (geb. Benz)

zweites Bild
V.l.n.r.:
1 Klaus Benitz (1938-2015), 2 Heinz Egle, 3 Fritz Wohlfarht (»s’Gäule«), 4 ??? Wohlfarth, 6 Rita Willmann, 7 Marianne Guth, 8 Christel Jahndel (geb. Werne)
Neben dem Tisch steht Paul Bugger, der nicht zum Jahrgang gehört, aber gerade im »Ganterbräu« ist.

drittes Bild
V.l.n.r.:
1 Christel Jahndel (geb. Werne), 2 Rolf Fehrenbach, 3 Irma Fritsche (geb. Benz), 4 Anni Zumstein (geb. Fehrenbach), 5 ???, 6 Eugen Beha (1938-2003), 7 Adolf Heiler

viertes Bild
V.l.n.r.:
1 Irma Fritsche (geb. Benz), 2 Anna Zumstein (geb. Fehrenbach), 3 Eugen Beha (1938-2003), 4 Adolf Heiler, 5 ???

Standort des Fotografen: 47.884365, 8.345635

Kommunionkind Joachim Laufer mit seiner Familie, ca. 1943

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Vor dem Hauseingang hat sich eine Familie dicht gedrängt für ein Erinnerungsfoto versammelt. Mittig in der vorderen Reihe steht das Kommunionkind, dessen großer Tag hier im Kreis der Familie festgehalten wird. Der Junge trägt einen dunklen Anzug mit weißem Hemdkragen und hält seine Kommunionkerze in der Hand.

Wer das Kommunionkind ist, ist unbekannt. Sicher identifiziert ist jedoch der Junge links neben ihm: Egon Bader (1933-1999), der 1942 seine Erstkommunion feiert. Evtl. handelt es sich bei dem Kommunionkind um Joachim (»Jockele«) Laufer (1932-2014). Dann müssten seine Eltern Wilhelm Laufer (1897-1958) und Emilie Laufer (geb. Berger, 1904-?) auf dem Familienfoto zu sehen sein.

Hinter den Jungen haben sich Eltern, Verwandte und Nachbarn aufgestellt. In der zweiten Reihe fällt ein Mann mit Zylinderhut auf – vielleicht der Familienvater?. Am rechten Bildrand steht ein kleiner Junge etwas abseits, als hätte er sich im letzten Moment noch ins Bild geschoben.

Der Hintergrund verrät etwas über die Lebensumstände der Zeit: Das Haus ist noch unverputzt, das Mauerwerk liegt offen. Der Eingangsbereich mit Holztür und Nebengebäude bildet eine schlichte Kulisse für das Familienfoto. Trotz der Kriegsjahre ist die Erstkommunion für die Familie ein bedeutendes Ereignis geblieben. Das Gruppenfoto zeigt einen Moment des Zusammenhalts: Die Familie versammelt sich, um den festlichen Tag gemeinsam zu begehen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hilde Selb (geb. Laufer, 1887-1969), 2 Egon Bader (1933-1999), 3 Joachim (»Jockele«) Laufer (1932-2014)???, 4 ???, 5 ???, 6 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???

Standort des Fotografen: ??? (evtl. Obere Hauptstr. 16)

Trachtengruppe bei der Stadterhebung in der Oberen Hauptstraße, 27. Mai 1951

Sammlung Familie Waßmer

Regen glänzt auf dem Asphalt der Oberen Hauptstraße. Es ist der 27. Mai 1951 – ein großer Tag für Löffingen: die Stadterhebung wird gefeiert. Doch statt frühsommerlicher Sonne herrscht nasskaltes Schmuddelwetter. Der Festumzug muss trotzdem stattfinden.

Unter der mit Tannengrün geschmückten Ehrenpforte – aufgespannt auf Höhe des »Gebertsaals« – bleiben Mitglieder der Trachtengruppe stehen und nutzen den Moment für ein Erinnerungsfoto. Vorne stehen Anna Benitz (geb. Manz, 1910–1974) und Albert Benitz (1905–1996), Arm in Arm. Das Ehepaar lächelt unbeirrt in die Kamera.

Im Hintergrund haben zwei junge Frauen einen Regenschirm aufgespannt. Auch sie tragen Tracht. Das Wetter mag den Glanz des Festes dämpfen – die Stimmung aber offenbar nicht.

Standort des Fotografen: 47.884435, 8.347201

2 Fotos: Hexengruppe mit Junghexen, Fasnacht 1995

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mitten im Trubel des »Fasnet Mändig« bahnt sich die Hexengruppe ihren Weg durch die Menge – laut, ausgelassen und furchteinflößend. Die Masken mit ihren geschnitzten Fratzen blitzen in der Sonne, rote Kopftücher flattern, gelbe Schürzen leuchten. Besen werden geschwungen, zwei Hexen legen sich auf die Straße.

Auf einem Karren sitzen die beiden Junghexen, die an diesem Tag »getauft« werden. Stefan Pfeifer und Berthold Ruf – von links nach rechts – werden durch die Straßen gefahren. Noch tragen sie nicht das vollständige »Häs«. Stattdessen halten sie ihre Masken fest umklammert auf dem Schoß – selbst geschnitzt in den Wochen zuvor, unter der Anleitung von Roland Müller. Man spürt förmlich den Stolz, aber auch die Anspannung: Erst wenn sie die Taufe am Hexenbrunnen überstanden haben, dürfen sie das »Häs« offiziell anlegen.

Hinter ihnen rollt der Hexenwagen mit der »großen Hexe«, die über das närrische Geschehen wacht. Auf dem Dach des Lastwagens hat es sich eine besonders fußfaule – oder vielleicht besonders listige – Hexe gemütlich gemacht und verfolgt das Treiben aus sicherer Höhe.

Standort des Fotografen: 47.884196, 8.345205

Narrengruppe »Piraten« in der Oberen Hauptstraße, Fasnacht 1997

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eine Gruppe Piraten hat sich in den Narrenumzug am »Fasnet Mändig« gemischt. In der Oberen Hauptstraße, auf der Höhe des »Küferstüble« (Obere Hauptstr. 5), kommt der wilde Haufen zum Stehen. Das Motto der Fasnacht lautet in diesem Jahr: »Wasserwelt, wie’s euch gefällt« – und die Seeräuber liefern die passende Szenerie gleich mit.

Bis an die Zähne bewaffnet mit Säbeln, Haken und Spielzeugpistolen posieren sie vor ihrem Schiff, auf dem die Totenkopf-Flagge weht. Das Gefährt ist mit Kanone und Anker ausstaffiert. Mit breitem Grinsen und drohenden Gesten wenden sich die Piraten dem Publikum zu und lassen keinen Zweifel daran, dass sie hier das Kommando führen.

Ihre Kostüme wirken wie direkt aus einem klassischen Piratenfilm entlehnt: Kopftücher, Augenklappen, Westen und Stiefel gehören ebenso dazu wie Bärte und wilde Frisuren. Der Auftritt ist laut. Für die Zuschauer*innen am Straßenrand ist klar: Diese Piraten sind gekommen, um zu erobern – zumindest die Aufmerksamkeit des Publikums.

Wenn nicht gerade Fasnacht ist, gehören die Piraten dem Fußballclub an – und sind seine AH-Mannschaft.

V.l.n.r.: 1 Jürgen Köpfler, 2 Martin Höcklin, 3 Gerold Happle, 4 ??? (verdeckt, vorne), 5 Klaus Auer (verdeckt, hinten), 6 Ingo Küssner, 7 Rainer Knöpfle oder Frank Schreiber, 8 Rolf Schiesel

Standort des Fotografen: 47.884510, 8.345765

Karl Guth als junger Mann auf einer Sitzbank, ca. 1935

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Michael Guth zur Verfügung.

Lässig und mit einer gewissen Coolness sitzt ein junger Mann auf einer einfachen Holzbank, die Beine übereinandergeschlagen. In der rechten Hand hält er eine Zigarette, als wäre das Rauchen selbst Teil der Pose. Sein Blick ist selbstbewusst auf den Fotografen gerichtet. Hinter ihm ist dichtes Buschwerk zu sehen – vielleicht ist er in der »Hasle« unterwegs. Sein Jackett mit breitem Revers wirkt modisch, darunter trägt er Hemd und Krawatte. Die hellen Stoffhosen fallen weich über die Knie, die dunklen Lederschuhe sind sauber und glänzend. Alles an seiner Erscheinung zeigt: Hier sitzt kein Arbeiter in Arbeitskleidung, sondern ein junger Mann, der sich geschniegelt in Szene setzt.

Der junge Mann ist Karl Guth (1912–2002), hier noch ledig. Später wird er Adelheid Cäcilie Guth (1914–2001) heiraten. Sein Elternhaus steht »Bei des Mahlers Kreuz« in der Oberen Hauptstraße (Nr. 33). Seine Eltern sind der Landwirt Johann Guth (1869–1952) und dessen Ehefrau Maria Guth (geb. Rösch, 1882–1959), die das Anwesen 1911 erworben hatten.

Aus dem jungen Mann auf der Bank wird später eine feste Größe im Vereinsleben: Von 1968 bis 1982 steht Karl Guth dem Turnerbund als Vorstand vor. Viele Jahre engagiert er sich auch als Vorstand im Hasenverein Titisee-Neustadt. Er selbst ist leidenschaftlicher Züchter von Angorahasen. Er stirbt im Jahr 2002.

Standort des Fotografen: ???

Maria und Emma Winterhalder im Fotostudio, ca. 1916-1920

Fotograf: Leo Molitor, Neustadt | Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hilde Adrion und Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.

Die beiden Schwestern Maria Winterhalder (?-?) und Emma Winterhalder (verh. Hasenfratz, 1898-?) lassen sich im Fotostudio in Neustadt fotografieren. Eine steht neben dem kleinen Tisch, die andere sitzt auf dem Stuhl, die Hände sorgfältig abgelegt. Der gemalte Hintergrund, der Blumenstrauß in der Vase, die bewusst gewählte Haltung – alles folgt den Regeln der Atelierfotografie. Ein solcher Besuch ist nichts Alltägliches. Man kleidet sich gut, nimmt sich Zeit und weiß, dass dieses Bild bleiben wird.

Die beiden jungen Frauen sind Töchter des Landwirts Robert Winterhalder und dessen Ehefrau Sophie Winterhalder (geb. Wittmann). Die Familie wohnt im »Schlempental« (Obere Hauptstr. 45). Maria Winterhalder kam ??? zur Welt. Emma Winterhalder wurde am 23. Juni 1898 geboren. Sie heiratet 1921 Karl Hasenfratz von Dittishausen

Oder sind es gar nicht die Winterhalder-Schwestern? Sind es vielleicht Agathe Jonner und Rosa Rosenstiel?

Standort des Fotografen: Neustadt

Ehrung beim Fanfarenzug im Gasthaus »Linde«, 1988

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Der Fanfarenzug hat zur Mitgliederversammlung ins Gasthaus »Linde« eingeladen. Heute geht es nicht ums Musizieren, sondern um Anerkennung und Dank. Der Verein besteht seit 1975 und hat sich in diesen Jahren fest im Löffinger Vereinsleben verankert. Proben, Auftritte, Umzüge und Feste prägen den Alltag der Mitglieder. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder wäre dies alles nicht möglich. Umso wichtiger ist es, besonders engagierten Mitgliedern zu danken.

In der ersten Reihe sitzen die Verantwortlichen des Vereins: Wilfried Münzer als 1. Vorstand, daneben Heidi Wiedensohler, zuständig für die Kassenführung, und Michael Fehrenbach, der als Schriftführer die organisatorischen Fäden zusammenhält. Hinter ihnen stehen vier aktive Mitglieder, die den Fanfarenzug mittragen und prägen. Ganz rechts steht Günter Schelb, der als Tambormajor eine zentrale Rolle im musikalischen Auftreten des Zugs übernimmt.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Wilfried Münzer (1. Vorstand), 2 Heidi Wiedensohler (Kassenführung), 3 Michael Fehrenbach (Schriftführer)
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Cordula Bernauer, 2 Michael Heizmann, 3 Barbara Ludwig, 4 Manfred Blume, 5 Günter Schelb (Tambormajor)

Standort des Fotografen: 47.884226, 8.346540

Kindergruppe im Gasthaus »Linde«, ca. 1960

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Christoph Müller und Marlies Müller sowie Rita Bölle zur Verfügung.

Die Kinder stehen im Gasthaus »Linde« dicht beieinander. Einer scheint gerade einen Witz gemacht zu haben, denn mehrere Gesichter sind mitten im Lachen eingefroren. Die Gruppe setzt sich aus Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1947 bis 1952 zusammen. Ordentlich gekleidet stehen sie zwischen Tischen und Stühlen, die für Erwachsene gemacht sind. Die Großen stehen hinten, die Kleinen vorne.

Was genau der Anlass dieses Zusammenseins ist, bleibt offen. Wird hier ein Kindergeburtstag gefeiert? Vielleicht von einem der Kaltenbrunner-Kinder? Und wenn ja – welches Kind steht heute im Mittelpunkt? Sicher ist nur: Es ist ein besonderer Moment.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Manfred Kaltenbrunner, 2 Marlies Müller (verh. Eberle, geb. 1951), 3 Franz Müller (geb. 1952), 4 Marianne Kaltenbrunner (verh. Löffler), 5 Gretel Bader (verh. Kaltenbach, geb. 1952)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Veronika Kaltenbrunner (verh. Ruf, geb. 1951), 2 Rosmarie Bader (verh. Straub, geb. 1949), 3 Christel Mayer (verh. Wehrle, geb. 1949), 4 Alice Mayer (verh. Ganter, 1947-2026)

Standort des Fotografen: 47.884219, 8.346500