3 Fotos: Städtlelauf beim Rathausbrunnen am »Tag des Sports«, 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am »Tag des Sports« befindet sich auf dem oberen Rathausplatz eine von mehreren Parcours-Stationen. Am Rathausbrunnen müssen die Sportler*innen ihre Beweglichkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

In der Fotoserie sind Sportlerinnen der Damenmannschaft in Aktion zu sehen. Über das Brunnenbecken sind Holzbalken gelegt. Den darauf balancierenden Frauen werden Bälle zugeworfen, die sie fangen und dann in eine Torwand werfen müssen. Nur allzu schnell verliert man dabei das Gleichgewicht und stürzt vom Holzbalken in das Brunnenwasser.

Im Hintergrund ist die Volksbank (Rathausplatz 9-10) zu sehen, die ab 1973 an Stelle der abgebrochenen »alten Sonne« erbaut wurde.

Standort des Fotografen: 47.883946, 8.344734

Städtlelauf beim Demetriusbrunnen am »Tag des Sports«, 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Wasser ist eben nicht nur zum Waschen da… Man kann Wasser auch in Schubkarren füllen, es darin über eine Rampe transportieren und dabei die Hälfte verschütten! Am »Tag des Sports« sind im Städtchen verschiedene Parcours-Stationen aufgebaut, eine davon am Demetriusbrunnen. Die teilnehmenden Sportler*innen müssen ihre Beweglichkeit, Schnelligkeit und ihr Geschick unter Beweis stellen.

Im Hintergrund ist das Mailänder Tor und die neu erbaute Sparkasse (Demetriusstr. 13) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883720, 8.343767

Städtlelauf beim Demetriusbrunnen am »Tag des Sports«, 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Normalerweise plätschert das Wasser am Demetriusbrunnen friedlich vor sich hin. Aber am »Tag des Sports« ist es plötzlich heiß umkämpft. Im Städtchen sind verschiedene Parcours-Stationen aufgebaut, eine davon am Demetriusbrunnen. Die teilnehmenden Sportler*innen müssen ihre Beweglichkeit, Schnelligkeit und ihr Geschick unter Beweis stellen.

Auf dem Foto treten gerade zwei Sportler gegeneinander an, um so schnell wie möglich Wasser aus dem Demetriusbrunnen in Schubkarren zu schöpfen und die Fracht dann über eine glitschige Rampe sicher nach unten zu transportieren. Ziel des Wettkampfes ist es, dass möglichst viel Wasser am Ende noch im Schubkarren ist. Vielleicht sollte der Schiedsrichter das den beiden Sportlern nochmal sagen?

Unter den Zuschauer*innen sind Marianne Fehrenbach (verh. Werne), Elisabeth Fritsche und Karl-Heinz Götz sowie Birgit Müller und Luzia Vogelbacher zu erkennen. Der blonde Schubkarrenschieber ist Josef Jäger und der dunkelharige eventuell ??? Vogelbacher.

Standort des Fotografen: 47.883720, 8.343767

3 Fotos: Städtlelauf in der Unteren Hauptstraße am »Tag des Sports«, 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am »Tag des Sports« werden Wettkämpfe in Leichtathletik und im Schwimmen ausgetragen. Darüberhinaus findet ein Städtlelauf statt. Verschiedene Hindernisse sind im Städtchen aufgebaut, die die Sportler*innen überwinden müssen.

Diese Parcours-Station befindet sich vor dem Haus Straetker (Rathausplatz 6). Das moderne Schaufenster im Erdgeschoss ist noch recht neu. Eine große Schar Zuschauer*innen steht davor, um die Sportler anzufeuern (oder auszulachen?), während diese auf Bällen im Slalom hüpfen. Im Hintergrund ist die Bäckerei und das Café Fuß (Rathausplatz 5) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883588, 8.343795

Untere Hauptstraße beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Der untere Rathausplatz hat sich in einen riesigen See verwandelt, nachdem sich ein kräftiges Sommergewitter über Löffingen ausgetobt hat. Innerhalb von drei Stunden wird ein Niederschlag von 86 Liter pro m² gemessen. Der Stettbach, der normalerweise ruhig unter dem Städtchen durchfließt, kann die Wassermassen nicht mehr fassen.

Die Fluten ergießen sich über die Straßen und bahnen sich vorbei am Modehaus Straetker (Rathausplatz 6), dem Gasthaus »Adler« (Untere Hauptstr. 2) und dem Friseursalon Geisinger (Untere Hauptstr. 4) ihren Weg.

Standort des Fotografen: 47.883652, 8.344227

Fasnachtsbändel über dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Bunt geht es zu am »Schmutzigen Dundschig«: Über den unteren Rathausplatz sind bunte Fasnachtsbändel aus Stofffetzen gespannt. Darunter tummeln sich die Närrinnen und Narren in ihren bunten Kostümen, einige Laternenbrüder und »Hansele« sind inmitten der Menge an ihrem »Häs« zu erkennen. Die farbenfrohe Szene wird vom Sonnenschein angestrahlt.

Soeben haben die 20-Jährigen den Narrenbaum vor dem »Café Fuß« aufgestellt. Der Blick fällt aus dem Rathaus auf den Platz. Im Vordergrund ist das Kriegerdenkmal zu erkennen, dessen Adler aus den Fasnachtsbändeln herausragt.

Standort des Fotografen: 47.883840, 8.344080

2 Fotos: 20-Jährige mit Narrenbaum im Maienland, Fasnacht 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Bei strahlendem Sonnenschein tragen die 20-Jährigen den Narrenbaum vom Maienland kommend ins Städtchen. Gerade laufen sie am Haus Strobel (Maienlandstr. 3) und am Haus Rappenegger (Ringstr. 6) vorbei. Gleich ist das Mailänder Tor erreicht und dann findet der große Auftritt auf dem unteren Rathausplatz vor dem Café »Fuß« statt. Vor dem versammelten närrischen Volk werden die 20-Jährigen den Baum aufstellen und anschließend auf die Laterne vereidigt.

Standort des Fotografen: 47.884239, 8.343533

2 Fotos: Stadtmusik im Maienland, Fasnacht 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Unter den Klängen der Stadtmusik tragen die 20-Jährigen am »Schmutzigen Dunschdig« den Narrenbaum vom Maienland ins Städtchen. Die Wände der umstehenden Häuser wackeln, wenn der Narrenmarsch ertönt. Gerade zieht der Umzug, vom Gasthaus »Pilgerhof« kommend, am Haus Lehmann (Maienlandstr. 12) und am Haus Storz (Maienlandstr. 10) vorbei.

Bei den Mitgliedern der Stadtmusik sind u.a. zu sehen: Alfons Durst, ??? Maier. Das Kind im Vordergrund ist Elke Modrinski verh. Bürer.

Standort des Fotografen: 47.885300, 8.342464

3 Fotos: Narrenpolizei und Laternenbrüder im Maienland, Fasnacht 1975

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am »Schmutzigen Dunschdig« tragen die 20-Jährigen den Narrenbaum vom Maienland ins Städtchen. Begleitet werden sie dabei von der Narrenpolizei: Die männliche Narrenpolizei unter Führung von Richard Lehmann (1935-2013) wird gleich beim Aufstellen des Baumes auf dem Rathausplatz für Sicherheit und Ordnung sorgen. Die weibliche Narrenpolizei wird den Bürgermeister auf dem Rathaus verhaften und dem närrischen Volk vorführen. Begleitet werden die 20-Jährigen aber auch von den Laternenbrüdern, die von ihrem Narrenvater Jupp Hoitz angeführt werden. Sie werden die 20-Jährigen gleich auf die Laterne und damit auf die Löffinger Fasnacht vereidigen.

Auf dem Foto zieht der Umzug, vom Gasthaus »Pilgerhof« kommend, gerade am Haus Lehmann (Maienlandstr. 12) und am Haus Storz (Maienlandstr. 10) vorbei.

Oberes Foto
Richard Lehmann (1935-2013), ??? Pacher, Peter Kaiser, ???, ???, ???, ???, Karl (Charly) Siebler

Mittleres Foto
Narrenvater Jupp Hoitz, Schreinermeister Josef Guth, »Linden«.Wirt Rolf Meßmer, Gipsermeister Franz Schweizer, Elektromeister Hugo Schropp

Unteres Foto
Die weibliche Narrenpolizei stammt aus Göschweiler.
1.Reihe, v.l.n.r.: Petra Keßler (verh. Schonhard), Sylvia Schwörer, Karin Eggert (verh. Voelker- Behnke)
2.Reihe, v.l.n.r.: Marlene Ganter (verh. Vogt), Jutta Bölle, Antonia Blatter (verh. Jonner)

Standort des Fotografen: 47.885300, 8.342464

2 Fotos: Entmachtung von Bürgermeister Laufer, Fasnacht 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es ist das letzte Mal für Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990), dass er am »Schmutzigen Dundschig« entmachtet wird. Er wird auf dem Rathaus verhaftet und von der weiblichen Narrenpolizei abgeführt. Laufer muss den großen Rathausschlüssel den Laternernbrüdern aushändigen, die die Regentschaft übernehmen.

Streng genommen ist Edmund Laufer zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr Bürgermeister, sondern Amtsverweser: 1965 als Bürgermeister gewählt und 1973 wiedergewählt, lenkte er die Geschichte der Stadt als Bürgermeister bis zum 31. Dezember 1974. Seit dem 1. Januar 1975 fungiert er als hauptamtlicher Amtsverweser der neu gebildeten Stadt Löffingen. Wenige Monate später finden Bürgermeisterwahlen statt und zu Laufers Nachfolger wird der Rechtsanwalt Dr. Dieter Mellert (1941-2019) gewählt.

Die Narrenpolizistinnen sind alle aus Göschweiler. Zu sehen sind u.a. Antonia Blatter, Jutta Bölle, Karin Eggert, Marlene Ganter (verh. Vogt) und Petra Keßler verh. Schonhardt.

Standort des Fotografen: 47.883782, 8.344057

20-Jährige mit Narrenbaum im Maienland, Fasnacht 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

»Club 55« ist auf die grünen Pullover der 20-Jährigen gedruckt. Sie gehören dem Geburtsjahrgang 1955 an und an Fasnacht 1975 ist es soweit, dass sie den Narrenbaum aufstellen und auf die Laterne vereidigt werden. Das Gruppenfoto entsteht am »Schmutzigen Dunschdig« vis-à-vis vom Gasthaus »Pilgerhof«. Gleich werden die 20-Jährigen den Narrenbaum ins Städtchen tragen.

Dem Jahrgang gehören u.a. in alphabetischer Reihenfolge an: Karl Bank, Gerda Bausch, Michael Durst, Hannelore Frey, Willi Göpper, Margot Götz (verh. Egy), Andrea Heiler, Karl-Egon Honold, Jürgen Jonner, Konrad Jonner, Manuela Köpfler, Angela Kuster, Klaus Längin (1955-2011), Gertrud Lux (verh. Feser), Klaus Maier, Cornelia Münzer, Eugen Münzer, Roland Mürb, Anni Nickel, Günther Pfeifer, Rosa Schiesel (Göschweiler), Hedwig Scholz, Eveline Seidenberg, Rudi Straetker, Peter Studer, Erika Wörwag.

Standort des Fotografen: 47.886552, 8.341754

2 Fotos: Hermann Geisinger bei der Einweihung des Hexenbrunnens, 21. September 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mit einem Volksfest wird der Hexenbrunnen in der Kirchstraße am 20./21. September 1975 feierlich eingeweiht. Die Hexengruppe übergibt den Brunnen offiziell an die Stadt. Der alte Hexenchef Hermann Geisinger (1926-1989), der zusammen mit Josef (Sepp) Bayer treibende Kraft bei dem Brunnenbau war, hält eine Ansprache. Der Hexensamen steht am Brunnenrand und hört andächtig zu.

Standort des Fotografen: 47.883027, 8.344290