Narrengruppe des Kindererholungsheims in der Kirchstraße, Fasnacht 1955

Verlag A. Rebholz
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Maria Baumann zur Verfügung.

Die kleinen Fasnachtsnarren auf dem Foto sind für ein paar Wochen zur Erholung in Löffingen. Sie wohnen im Kindererholungsheim Gugelberger, das sich in der Villa Maienlandstr. 6 befindet. Die Leiterin des Heims, Margarete Gugelberger (1912-???) schickte dieses Foto an die Eltern eines der Kinder, die in Frankfurt am Main lebten. Darauf heißt es: »Inge freut sich immer über die viele Post und lässt alle herzlich grüßen und danken. Inge hat einen guten Appetit, obwohl sie sehr langsam isst. Sie hat sich schon sehr nett erholt, hoffentlich geht es weiterhin so gut. Wir alle feiern Fasnacht, die Kinder sind schon ganz selig.«

Die kostümierten Kinder stehen mit der Kinderschwester Maria Frey in der Hafnergasse (heute Kirchstraße). Hinter ihnen ist das Haus des Landwirts Adolf Benz (Kirchstr. 12) zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.883127, 8.344435

Mittagessen im Kindererholungsheim Gugelberger im Maienland, ca. 1960

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Maria Baumann zur Verfügung.

Die Terrassentür zum Garten ist weit geöffnet. Im Innern und draußen auf der Terrasse sitzen Kinder an langen Tischen. Es gibt Mittagessen. Gefräßige Stille kehrt ein, während die Kinder ihre Suppe löffeln.  

Die Szene bei Tisch wird im Kinderholungsheim Gugelberger (Maienlandstr. 6) aufgenommen. Die Witwe des 1943 verstorbenen Arztes Dr. med. Franz Gugelberger, Mathilde Gugelberger geb. Schacht (1887-1958), eröffnete es zusammen mit ihrer Tochter Margaretha Gugelberger (1912-1989), die eine staatlich geprüfte Kinderschwester ist. Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet verbringen hier ihre Erholungsferien.

Standort des Fotografen: 47.885050, 8.343171

2 Fotos: Mittagsschlaf im Kindererholungsheim Gugelberger im Maienland, ca. 1960

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Maria Baumann zur Verfügung.

In der Nachkriegszeit befindet sich in der Villa Maienlandstr. 6 ein Kindererholungsheim. Die Witwe des 1943 verstorbenen Arztes Dr. med. Franz Gugelberger, Mathilde Gugelberger geb. Schacht (1887-1958),  eröffnete es zusammen mit ihrer Tochter Margaretha Gugelberger (1912-1989), die eine staatlich geprüfte Kinderschwester ist. Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet verbringen hier ihre Erholungsferien.

Die beiden Fotos zeigen, wie die Kinder auf der Gartenterrasse ihre Mittagsstunde halten. Sie liegen auf Holzpritschen, in Decken gehüllt. Die Kinderschwester Maria Frey deckt gerade ein paar Kinder zu. Bald fallen die Augen zu und es kehrt Ruhe ein.

Standort des Fotografen: 47.885050, 8.343171

Fronleichnamsaltar vor dem Haus Kuster im Maienland, 1941

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hanni Thoma zur Verfügung.

Drei Mädchen, die vor wenigen Wochen die erste Heilige Kommunion empfangen haben, versammeln sich vor dem Fronleichnamsaltar im Maienland zu einem Erinnerungsfoto. Sie haben sich vor dem Stationenaltar auf den Teppich gesetzt, vor ihnen ist mit Blumenblüten ein Kreuz gelegt. Zwei Nadelbäume rahmen den Altar rechts und links ein. Im Hintergrund ist das Haus Kuster (Maienlandstr. 7) zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.885150, 8.342396

Ferienkinder auf der Terrasse des Kindererholungsheims Gugelberger in der Maienlandstraße, ca. 1960

Dieses Foto stellte und dankenswerterweise Maria Baumann zur Verfügung.

Eine Schar von Kindern steht auf der Terrasse vor dem Kindererholungsheim Gugelberger im Maienland. Das Heim wurde von der staatlich geprüften Kinderschwester Margaretha Gugelberger (1912-1989) geführt. Im Hintergrund ist das Nachbargrundstück mit dem neu gebauten Wohn- und Geschäftshaus von Malermeister Karl Sibold zu sehen (Maienlandstr. 4), dessen Fassade noch nicht verputzt und gestrichen ist.

Standort des Fotografen: 47.885060, 8.343147

Mathilde Gugelberger mit einem Kind, ca. 1955-1958

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Maria Baumann zur Verfügung.

Hinter ihrem Haus sitzt Mathilde Gugelberger geb. Schacht (1887-1958) auf einem Bänkchen. Die Rötengasse verläuft in ihrem Rücken. Sie stammt aus Würzburg und ist die Witwe des 1943 verstorbenen Arztes Dr. med. Franz Gugelberger (1878-1943). In der Nachkriegszeit eröffnete ihre Tochter  Margaretha Gugelberger (1912-1989), die eine staatlich geprüfte Kinderschwester ist, ein Kindererholungsheim in der Villa. Kinder aus dem Bundesgebiet verbringen hier ihre Ferien, um sich zu erholen. Eines der Kinder steht auf dem Foto neben Mathilde Gugelberger.

Der Schnappschuss ist in einem ungünstigen Moment aufgenommen, sodass es fast den Anschein erweckt, die alte Dame reiße ihre Hand hoch, um zum Schlagen auszuholen. Tatsächlich spielen die beiden wohl ein Spiel. 

Standort des Fotografen: 47.885170, 8.343368

Spielende Kinder im Hof der Weinhandlung Hogg, ca. 1945

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Inge Benitz zur Verfügung.

Zwei Jungs spielen im Hof des Hauses Benitz und der Weinhandlung Joseph Hogg. Der Junge links ist Klaus Benitz (1938-2015). Hinter der Mauer verläuft die Alenbergstraße. Die Treppe im Hintergrund führt zwischen dem Ökonomiegbäude (Alenbergstr. 8) und dem Haus Beha (Alenbergstr. 10) hinauf zur Alemannenstraße auf dem Alenberg.

Standort des Fotografen: 47.885299, 8.344064

Kleiner Junge vor einem Fuhrwerk in der Alenbergstraße, ca. 1942

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Inge Benitz zur Verfügung.

Ein kleiner Junge lächelt keck in die Kamera des Fotografen. In seiner linken Hand hält er einen Stock, in seiner rechten zieht er an einer Kette, die an dem Ochsen hinter ihm befestigt ist. Ein Ochsengespann bewegt sich die Alenbergstraße hinunter. Der Junge ist Klaus Benitz (1938-2015), der später die elternliche Weingroßhandlung in der nächsten Generation weiterführen wird. An der Hausfassade links sind die letzten beiden Buchstaben des Schriftzuges »Branntweine« zu lesen.

Standort des Fotografen: 47.885111, 8.344426

Kinder des Kindererholungsheims Gugelberger auf dem Töpfchen, ca. 1960

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Maria Baumann zur Verfügung.

In der Nachkriegszeit befindet sich in der Villa Maienlandstr. 6 ein Kindererholungsheim. Die Witwe des 1943 verstorbenen Arztes Dr. med. Franz Gugelberger, Mathilde Gugelberger geb. Schacht (1887-1958),  eröffnete es zusammen mit ihrer Tochter Margaretha Gugelberger (1912-1989), die eine staatlich geprüfte Kinderschwester ist.

Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet verbringen hier ihre Erholungsferien. Auf dem Foto sind vier Kleinkinder zu sehen, die gerade auf dem Töpfchen sitzen. 

Standort des Fotografen: 47.885127, 8.343213

Franziska Heiler geb. Laiz mit ihren Urenkeln am Kachelofen, 1958

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Luzia Heiler zur Verfügung.

Die 90-jährige Witwe Franziska Heiler geb. Laiz (1868-1960) lässt sich mit ihren Urenkeln am Kachelofen in ihrer Stube fotografieren. Die Tochter von Jakob und Judith Laiz hatte 1894 den Landwirt und Schreiner Josef Viktor Heiler (1868-1947) geheiratet. Gemeinsam mit ihrem Mann übernahm sie ihr Elternhaus im heutigen Pfarrweg und betrieb das landwirtschaftliche Anwesen. Sie zog ihre Kinder auf, sah Enkelkinder und schließlich Urenkel heranwachsen. Der Junge in der Bildmitte ist Ottmar Heiler (geb. 1952). Am 3. März 1960 stirbt Franziska Heiler im Alter von 91 Jahren.

Standort des Fotografen: 47.881647, 8.344296

Einschulung der Erstklässler auf dem Schulhof, 10. April 1956

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Christel Wehrle zur Verfügung.

Die Erstklässler*innen des Jahrgangs 1949/50 werden in die Volksschule eingeschult. Aufgeregt und stolz steigen sie in Zweierpaaren die Treppe hinauf. Die Eltern und andere Verwandte bleiben auf dem Schulhof zurück. Sie vertrauen ihre Kinder der Klassenlehrerin Waltraud Klose (nicht im Bild) an.

Bei den Schulkindern sind u.a. Joachim Rogg (geb. 1949), Georg Schreiber (geb. 1949), Rita Rappenegger (geb. 1950) und Elfriede Fehrenbach sowie Klemens Rebholz zu sehen. Unter den Müttern ist u.a. Else Bader (geb. Fehrenbach), Henny Laufer (geb. Metz) und Karoline Trenkle (geb. Brunner) zu erkennen.

Evtl. sind auch die Schulklinder Lydia Trenkle (geb. 1950), Rudolf Laufer (geb. 1949) und Rosmarie Bader (geb. 1949) auf dem Foto zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.882311, 8.347826