Taufgesellschaft nach einer Doppeltaufe vor der Pfarrkirche, ca. 1930-1940

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Emma Kienzle zur Verfügung.

Auf den Treppenstufen vor der katholischen Pfarrkirche St. Michael hat sich eine Taufgesellschaft zu einem Erinnerungsfoto aufgestellt. Zwei Neugeborene sind soeben getauft worden, ob es sich um Zwillinge handelt oder um Täuflinge aus zwei unterschiedlichen Familien ist unbekannt. Die Frau, die das Baby rechts trägt, ist die Hebamme Veronika Geisinger (geb. Mauthe, 1878-1958).

Wer weiß, wer die Männer (Väter? Taufpaten?) sind? Wer sind die beiden Frauen? Der linke Mann sieht aus wie der seit 1943 vermisste Josef Kienzler.

Standort des Fotografen: 47.882845, 8.344318

Familie Heizmann mit Täufling und Hebamme in der Festhallenstraße, ca. 1939

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Karl Heizmann zur Verfügung.

Nach der Taufe in der katholischen Pfarrkirche St. Michael wird das frisch getaufte Kind durch das Städtchen nach Hause getragen. Die Taufpatin wird von der Hebamme begleitet. Zu Hause wartet die Mutter, die noch im Wochenbett liegt und nach katholischem Brauch erst noch »ausgesegnet« werden muss.

Die Taufpatin Luise Bader (geb. Straub, 1914-2009) trägt den Täufling auf dem Arm, vermutlich Karl Heizmann jr., der am 11. August 1939 zur Welt kam. Rechts geht die Hebamme Veronika Geisinger (geb. Mauthe, 1878-1958), die eine schwarze Tracht trägt. Wer ist der Mann im Anzug und mit Zylinder?

Standort des Fotografen: 47.884102, 8.347891

Familie Heizmann nach der Taufe vor der Pfarrkirche, ca. 1939

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Karl Heizmann zur Verfügung.

Die Taufgesellschaft verlässt die katholische Pfarrkirche St. Michael. Sie kommt nicht durch das Hauptportal, sondern durch eine Seitentür. Von dort führt eine Treppe direkt in die Bittengasse herunter. Die Gruppe bleibt dort für ein Erinnerungsfoto stehen. Die Vater trägt einen schwarzen Anzug und Zylinder. Die Frau neben ihm ist vermutlich die Taufpatin. Sie trägt ein schwarzes Kleid. Auf ihrem Arm hält sie den Täufling. Begleitet werden die beiden von der Hebamme, die eine schwarze Tracht trägt.

Bei dem Täufling handelt es sich um Karl Heizmann jr., der am 11. August 1939 zur Welt kam. Der Mann links ist vermutlich der Taufpate. Die Mutter des Kindes, Notburga Heizmann (geb. Schwanz, 1912-?), ist bei der Taufe nicht anwesend, da sie noch im Wochenbett liegt und nach katholischem Brauch noch »ausgesegnet« werden muss. Vertreten wird sie von der Taufpatin Luise Bader geb. Straub (1914-2009). Rechts steht die Hebamme Veronika Geisinger (geb. Mauthe, 1878-1958). Zwei Kinder nähern sich neugierig. Im Hintergrund sind weitere Kinder zu sehen, die beim Heruntergehen auf der Treppe herumalbern und sich gegenseitig schubsen.

Standort des Fotografen: 47.882756, 8.344682

Kind vor dem Gasthaus »Engel« beim Schneekreuz, ca. 1940-1945

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Erika und Norbert Freudenberg zur Verfügung.

Ein kleines Mädchen füttert die Hühner im Hof. Im Hintergrund ist das frühere Gasthaus »Engel« zu sehen, dessen Fassade ziemlich renovierungsbedüftig ist. Links ist der Ökonomieteil mit Scheunentor und Stalltür und rechts der Wohnbereich zu erkennen. Der Gast- und Landwirt Heinrich Mayer hatte den Schankbetrieb 1934 eingestellt.

Das Mädchen könnte Erika Bugger (verh. Freudenberg, 1942-2014) sein.

Standort des Fotografen: 47.891696, 8.336306

Fritz Adrion beim Turnen in einem Pavillon auf dem Alenberg, ca. 1925

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Fritz Adrion zur Verfügung.

»Der 5-jährige Jugend-Turner im Handstand« lautet die Bildunterschrift dieses Fotos. Zu sehen ist Fritz Adrion (1920-2004), der in einem Pavillon auf dem Alenberg turnt. Eigentlich geht es aber gar nicht um den Handstand des Jungen, sondern um den Pavillon aus Holzstäben. Das Bild dient zur Werbung des väterlichen Geschäfts. Der Gipsermeister Friedrich Adrion sen. (1897-1971) betreibt für kurze Zeit auch ein »Holzmatten-Werk«, wie es ganz oben in der Überschrift der Reklamekarte heißt.

Standort des Fotografen: 47.886377, 8.343069

Drei Mädchen vor dem Café »Schönblick«, 1954

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elisabeth Kriegisch zur Verfügung.

Drei Freundinnen stehen auf dem Fußweg, der zum Café »Schönblick« an der »Hasle« hinaufführt. Die beiden Mädchen in den identischen karierten Kleidchen sind Schwestern: Cäcilie Bader (geb. 1946), genannt Cilla, und Irmgard Bader (geb. 1942). Die beiden Mädchen sind die Töchter der Eheleute Konrad Bader und Luise geb. Straub. Sie sind zu diesem Zeitpunkt Halbwaise, denn ihr Vater starb 1946 im Alter von nur 31 Jahren. Das Mädchen rechts ist Maria Kriegisch (geb. 1947), die Tochter von »Heimatvertriebenen« aus Schlesien, die ebenfalls in der Haslachstraße wohnt.

Standort des Fotografen: 47.883581, 8.348922

Kinder mit Kinderwagen in der Haslachstraße, 1955

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elisabeth Kriegisch zur Verfügung.

Das Mädchen mit den geflochtenen Zöpfen, Maria Kriegisch (geb. 1947), hält einen Luftballon in Händen. Er ist ein Werbegeschenk des Lebensmittelgeschäfts »Gottlieb« am Rathausplatz. Neben ihr steht Sonja Vogt (geb. 1950), eine Spielkameradin in der Nachbarschaft. Im Kinderwagen liegt ihr Brüderchen Harald Vogt (geb. 1954).

Das Foto entstand in der Haslachstraße. Über die Köpfe der Kinder hinweg wandert der Blick zur unbebauten »Linden«-Wiese in Richtung Städtchen. Vor der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist der Farrenstall und das kleine Schlachthaus zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.883701, 8.348710

Agathe Hepting mit Enkeln im Wohnzimmer in der Dittishauser Straße, ca. 1927

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Else Egle und Hermann Egle sowie Inge Mayer zur Verfügung.

Eine Großmutter lässt sich mit ihren Enkeln fotografieren. Agathe Hepting (geb. Bader, 1865-1939), die Ehefrau des Landwirts und Drehers Rupert Hepting (1866-1932), sitzt in ihrem Wohnzimmer im Haus Dittishauser Str. 7. Drei Enkel sind bei ihr. An der Wand hängt eine Gitarre. Auf der Couch liegt die Zeitschrift »Die Lesestunde«, die von der Deutschen Buch-Gemeinschaft vertrieben wird.

Bei den Enkelkindern handelt es sich um Else Ganter (verh. Egle), Lore Ganter und Eugen Hepting.

Standort des Fotografen: 47.885283, 8.348792

Zaungäste am Waldbad, ca. 1935

Sammlung Familie Waßmer

Zaungäste stehen am Rande des Waldbads und werfen einen Blick auf die fertig gestellte Anlage. Am 27. Juni 1935 hat das Waldbad seinen Betrieb aufgenommen. Das Becken ist 45 Meter lang, 25 Meter breit und bis zu 3 Meter tief. Am Rande des Stadtwaldes gelegen, macht es seinem Namen alle Ehre. Die Tannen, die entlang des Zauns gepflanzt sind, sind noch so klein, dass die Zaungäste problemlos darüber hinweg schauen können. Neugierige Kinder, aber auch Erwachsene beobachten das Badevergnügen. Ein Fahrrad ist an den Zaun gelehnt.

Standort des Fotografen: 47.899585, 8.331900

Schulklasse des Jahrgangs 1947/48 mit Lehrerin Klose, ca. 1954/55

Sammlung Familie Waßmer

Elf Mädchen und sieben Jungs versammeln sich mit ihrer Klassenlehrerin Waltraud Klose vor dem Schuleingang zu einem Klassenfoto.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Lonie Sibold, 2 Ruth Brugger, 3 Gerda Kuttruff (verh. Müller, geb. 1947), 4 Ingrid Kienzler, 5 Hedwig Fehrenbach, 6 Ingeborg Kienzler (geb. 1947), 7 Jutta Schwörer, 8 Bärbel Benz
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Gisela Prowinkelmann, 2 Monika Bader (geb. 1948), 3 Maria Kriegisch (verh. Waßmer, geb. 1947)
3. Reihe, v.l.n.r.: 1 Klassenlehrerin Waltraud Klose, 2 Wolfgang Seidenberg, 3 Klaus Wiek, 4 Heinz-Peter Gauger, 5 Georg Willmann, 6 Bernhard Heizmann (geb. 1947)
4. Reihe, v.l.n.r.: 1 Michael Benz, 2 Rudi Selb (geb. 1947)

Die Lehrerin Waltraud Klose stammt aus dem westpreußischen Klein Schanz (poln. Mała Słońca). Infolge von Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges gelangte sie zunächst in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ). Von dort kam sie nach Löffingen, wo sie seit dem 15. September 1953 als Lehrerin an der Volksschule unterrichtet.

Standort des Fotografen: 47.882294, 8.347878

Närrische Schulklasse des Jahrgangs 1974/75, Fasnacht 1984

Sammlung Familie Waßmer

In der 3. Klasse der Grundschule geht es am »Schmutzigen Dunschdig« närrisch zu. Die Schüler*innen sind verkleidet. Wann kommen endlich die »Hansele« zur Schülerbefreiung?

Zu sehen sind u.a. in alphabetischer Reihenfolge: Jasmin Frei, Lili Gurdiel, Alexander Gromann, Isabell Hannig, Bernd Heizmann, Frank Koch, Isabelle Meßmer, Robert Ravic, Gerald Vogt, Patrick Wölfle, Ayşe Yalcinkaya

Standort des Fotografen: 47.882447, 8.347857

Närrische Schulklasse des Jahrgangs 1975/76, Fasnacht 1984

Sammlung Familie Waßmer

In der 2. Klasse der Grundschule geht es am »Schmutzigen Dunschdig« närrisch zu. Die Schüler*innen sind verkleidet und auch die Klassenlehrerin Maria Waßmer ist kaum wiederzuerkennen. Wann kommen endlich die »Hansele« zur Schülerbefreiung?

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anne Schweinfurt, 2 Marita Beha, 3 Stefan Nickel, 4 Rebecca Fetz, 5 ???, 6 Yvonne Honold, 7 Heike Wörwag, 8 Dejan Schönfeld, 9 Monika Heitzmann, 10 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Maria Waßmer, 2 Martina Geschwill, 3 Simone Kasprowicz, 4 Markus Kech, 5 Dirk Rosentiel, 6 Marc Brugger, 7 Konrad Isele

Standort des Fotografen: 47.882447, 8.347857