Hexengruppe beim Umzug in der Bahnhofstraße, Fasnacht 1966

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hans-Peter Hepting zur Verfügung.

Mitten auf der Bahnhofstraße haben es sich zwei Hexen auf dem Asphalt gemütlich gemacht – oder besser: sie lauern. Die eine liegt flach auf dem Bauch, den Besen quer vor sich, die andere hockt daneben, den Reisigbesen fest in beiden Händen, bereit zum nächsten Streich. Ihre geschnitzten Holzmasken mit den weit aufgerissenen Augen und den markanten Nasen wirken unheimlich.

Im Hintergrund naht der Rest der Hexengruppe mit dem Hexenwagen. Der Rhythmus des Umzugs scheint fast hörbar: das Schaben der Besen auf dem Asphalt, das Rufen, das Lachen der Zuschauer*innen am Straßenrand. Zwei Männer stehen etwas abseits auf dem Gehweg und beobachten das närrische Treiben mit verschränkten Armen – vielleicht schmunzelnd, vielleicht schon auf der Hut vor dem nächsten Besenstreich.

Standort des Fotografen: 47.882416, 8.343145

2 Fotos: Hexengruppe mit Junghexen, Fasnacht 1995

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mitten im Trubel des »Fasnet Mändig« bahnt sich die Hexengruppe ihren Weg durch die Menge – laut, ausgelassen und furchteinflößend. Die Masken mit ihren geschnitzten Fratzen blitzen in der Sonne, rote Kopftücher flattern, gelbe Schürzen leuchten. Besen werden geschwungen, zwei Hexen legen sich auf die Straße.

Auf einem Karren sitzen die beiden Junghexen, die an diesem Tag »getauft« werden. Stefan Pfeifer und Berthold Ruf – von links nach rechts – werden durch die Straßen gefahren. Noch tragen sie nicht das vollständige »Häs«. Stattdessen halten sie ihre Masken fest umklammert auf dem Schoß – selbst geschnitzt in den Wochen zuvor, unter der Anleitung von Roland Müller. Man spürt förmlich den Stolz, aber auch die Anspannung: Erst wenn sie die Taufe am Hexenbrunnen überstanden haben, dürfen sie das »Häs« offiziell anlegen.

Hinter ihnen rollt der Hexenwagen mit der »großen Hexe«, die über das närrische Geschehen wacht. Auf dem Dach des Lastwagens hat es sich eine besonders fußfaule – oder vielleicht besonders listige – Hexe gemütlich gemacht und verfolgt das Treiben aus sicherer Höhe.

Standort des Fotografen: 47.884196, 8.345205

Zwei Narren vor dem Café Ritter am Rathausplatz, Fasnacht 1934

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Genoveva Kinast zur Verfügung.

Auf den Stufen vor dem Café Ritter (Rathausplatz 5) haben sich zwei Narren für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. Es sind Fritz Adrion und Alma Egle, die am »Fasnet Mändig« eine Narrengruppe des Turnerbunds anführen. Beide engagieren sich im Sportverein: Fritz Adrion ist Turnwart und Alma Egle leitet das Schülerinnenturnen. Zusammen mit ihren Schützlingen treten sie als »Russisches Ballett« in Erscheinung.

Alma Egle trägt ein helles, langes Kleid mit dunklen Bändern und geflochtenen Zöpfen – ihr Kostüm soll an eine Tänzerin aus dem Osten Europas erinnern. Neben ihr steht Fritz Adrion in einer pelzbesetzten Uniform mit hoher Mütze, Stiefeln und Stock: eine Figur, die an einen Offizier oder Zarenhofbeamten denken lässt. Zusammen verkörpern sie die Hauptfiguren ihrer Gruppe und geben den Ton für den Auftritt vor.

Im Hintergrund steht die Tür des Cafés offen und neugierige Blicke beobachten das Geschehen.

V.l.n.r.: 1 Alma Egle (verh. Spadinger, 1917-?), 2 Fritz Adrion (1897-1971)

Standort des Fotografen: 47.883959, 8.343945

Narrengruppe »Piraten« in der Oberen Hauptstraße, Fasnacht 1997

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eine Gruppe Piraten hat sich in den Narrenumzug am »Fasnet Mändig« gemischt. In der Oberen Hauptstraße, auf der Höhe des »Küferstüble« (Obere Hauptstr. 5), kommt der wilde Haufen zum Stehen. Das Motto der Fasnacht lautet in diesem Jahr: »Wasserwelt, wie’s euch gefällt« – und die Seeräuber liefern die passende Szenerie gleich mit.

Bis an die Zähne bewaffnet mit Säbeln, Haken und Spielzeugpistolen posieren sie vor ihrem Schiff, auf dem die Totenkopf-Flagge weht. Das Gefährt ist mit Kanone und Anker ausstaffiert. Mit breitem Grinsen und drohenden Gesten wenden sich die Piraten dem Publikum zu und lassen keinen Zweifel daran, dass sie hier das Kommando führen.

Ihre Kostüme wirken wie direkt aus einem klassischen Piratenfilm entlehnt: Kopftücher, Augenklappen, Westen und Stiefel gehören ebenso dazu wie Bärte und wilde Frisuren. Der Auftritt ist laut. Für die Zuschauer*innen am Straßenrand ist klar: Diese Piraten sind gekommen, um zu erobern – zumindest die Aufmerksamkeit des Publikums.

Wenn nicht gerade Fasnacht ist, gehören die Piraten dem Fußballclub an – und sind seine AH-Mannschaft.

V.l.n.r.: 1 Jürgen Köpfler, 2 Martin Höcklin, 3 Gerold Happle, 4 ??? (verdeckt, vorne), 5 Klaus Auer (verdeckt, hinten), 6 Ingo Küssner, 7 Rainer Knöpfle oder Frank Schreiber, 8 Rolf Schiesel

Standort des Fotografen: 47.884510, 8.345765

Narrengruppe vor dem Haus Engesser in der Demetriusstraße, Fasnacht ca. 1931

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Moch-Weiss zur Verfügung.

Vor der Haustür des Hauses Engesser (Demetriusstr. 4) hat sich diese Narrengruppe für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. Zwei Cowboys stehen breitbeinig links und rechts, wie aus einem Westernfilm entnommen. Mit ihren großen Hüten, Halstüchern, breiten Gürteln und den auffälligen Fellhosen wirken sie kampfbereit und selbstbewusst. In ihren Händen halten sie »Käpselepistolen« – fest umklammert, als müssten sie jeden Moment zum Duell antreten.

Zwischen ihnen haben sich zwei junge Frauen eingehakt. Sie tragen Kostüme, die einer Pfadfinder-Kluft ähneln und wohl Cowgirls darstellen sollen: dunkle Kleider, Hüte und dekorative Halstücher. Die Vier posieren lässig vor der Hauswand, Schulter an Schulter, als gehörten sie zusammen zu einer eingeschworenen Bande.

V.l.n.r.: 1 [Ernst Geisinger (1909-1988)?], 2 ???, 3 Ida Schultheiß (verh. Maier, 1909-2001), 4 Wilhelm Fehrenbach (1908-1943)

Standort des Fotografen: 47.884361, 8.344722

Narrengruppe im Schaufenster vom »Zigarren-Vogt«, Fasnacht 2005

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Susanne Obergfell und Gaby Vogt zur Verfügung.

Wie lebende Schaufensterpuppen stehen sie reglos hinter der Glasscheibe: Am »Fasnet Mändig« hat sich diese Narrengruppe als antike Römerinnen und Römer verkleidet. Sie ziehen nicht mit dem Narrenumzug durch die Straßen und mischen sich auch nicht unter das närrische Volk. Stattdessen haben sie im Schaufenster des »Zigarren-Vogt« am Rathausplatz Aufstellung genommen.

Rund drei Stunden hinweg verharren sie in ihren Posen, mit Lorbeerkränzen, Togen, Trinkgefäßen und Speeren ausgestattet. Anfangs nimmt kaum jemand Notiz von den lebenden Statuen. Doch nach und nach spricht sich der ungewöhnliche Auftritt herum. Immer mehr Passant*innen bleiben stehen und es bilden sich kleine Trauben vor dem Schaufenster. Die Römer*innen haben mitten im Fasnachtstreiben eine ganz eigene Bühne gefunden.

1.Reihe, sitzend: 1 Klaus Kinast
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Monika Frei, 2 Genoveva Kinast (geb. Adrion), 3 Luzia Bader, 4 Rudolf Gwinner, 6 Günter Schelb, 7 Gaby Vogt, 8 Renate Schelb, 9 Elfriede Schmid

Standort des Fotografen: 47.884114, 8.345322

Narrengruppe in der Maienlandstraße, Fasnacht 1977

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vor dem Haus Egle (Maienlandstr. 8) hat sich eine bunte Narrengruppe in Reih und Glied aufgestellt. Die als Soldaten verkleideten Narren bilden ein Spalier entlang der Straße und salutieren den Vorübergehenden. Ihre Uniformen sind bewusst uneinheitlich und wirken wie aus verschiedenen Zeiten und Truppenteilen zusammengesucht. Schon an den Kopfbedeckungen zeigt sich die Vielfalt: Pickelhaube, Stahlhelm, Schirmmütze und Feuerwehrhelm stehen bunt zusammengewürfelt nebeneinander.

Zwischen Gewehren aus Holz und über die Schulter gehängten Feldflaschen fällt ein Akkordeon auf, das für musikalische Begleitung sorgt. Angeklebt wirkende Schnurrbärte verstärken den parodistischen Charakter der Szene. Unter den Uniformen stecken Frauen, die in der katholischen Frauengemeinschaft organisiert sind und sich mit sichtbarer Freude in die militärische Maskerade eingefügt haben.

V.l.n.r.: 1 Else Egle (geb. Ganter), 2 Lotte Ratzer, 3 Inge Mayer (geb. Hepting), 4 Maria Hall, 5 Agnes Beha, 6 Margarete Adrion, 7 ??? (verdeckt), 8 Wolfgang Streit, 9 Olga Streit, 10 Inge Streit, 11 ???, 12 ???, 13 Lore Echtle

Standort des Fotografen: 47.885277, 8.342609

4 Fotos: Narrenumzug auf dem oberen Rathausplatz, Fasnacht 1930

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Der obere Rathausplatz ist voller Menschen. Fast scheint es, dass alle Einwohner*innen des Städtchens auf den Beinen sind. Es ist der 2. März 1930, wie auf den Fotos notiert ist, ein Sonntag – und in Löffingen wird Fasnacht gefeiert. Das Motto lautet: »Generalmusterung und Besuch Seiner Majestät des Kaisers«. Der musste zwar im November 1918 abdanken und verschwand ins niederländische Exil, aber anlässlich der närrischen Tage kehrt er nach Löffingen zurück.

Auf den Fotos sind freilich keine einzelnen Narrengruppen oder Details wie Kostüme zu erkennen. Zu sehen ist vor allem die dichte Menschenmenge, die die Umzugstrecke einrahmt und sich rund um den Rathausbrunnen drängt. Männer, Frauen und Kinder stehen Schulter an Schulter, viele mit Hüten und Mänteln, einige auf Fensterbänken oder erhöhten Standpunkten, um besser sehen zu können. Stimmengewirr, Gelächter und Musik liegen in der Luft. Pferde, die vor einen Holzkarren gespannt sind, warten geduldig am Rand des Menschenauflaufs, während sich der Platz immer mehr füllt und das närrische Treiben seinen Lauf nimmt.

Der Rathausplatz wird eingerahmt vom 1909 erbauten »Stadtbau« (Demetriusstr. 1), in dem sich die Gewerbliche Fortbildungsschule befindet, und vom Haus Nägele (Rathausplatz 2), das der Kaufmannswitwe Lina Nägele (geb. Ott) gehört, sowie vom Postamt (Rathausplatz 3). Die beiden letzteren Häuser waren ursprünglich ein Gebäude, wie noch an der durchgehenden Dacheindeckung zu erkennen ist. Nur die Fassadengestaltung unterscheidet sich stark. Einst war es das Fürstenbergische Amtshaus und wurde von den Einwohner*innen respektvoll »Schloss« genannt. Nach der Auflösung des Fürstentums Fürstenberg kam Löffingen zum neu gegründeten Großherzogtum Baden und das Haus diente zunächst weiterhin als Dienstgebäude. Majestäten haben hier zwar nie verkehrt, aber als herrschaftliches Gebäude ist es die perfekte Kulisse für das närrische Treiben und den fiktiven »Besuch Seiner Majestät des Kaisers«.

Standort des Fotografen: 47.883861, 8.344760

20-Jährige mit Narrenbaum im Maienland, Fasnacht 1973

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge sowie Rita Willmann zur Verfügung.

Der Jahrgang 1953 erlebt an der Fasnacht seinen großen Tag. Am »Schmutzigen Dunschdig« sind die 20-Jährigen in Aktion. Den Narrenbaum haben sie zuvor im Stadtwald geschlagen, nun posieren sie mit dem Stamm im Maienland bei der Zimmerei Fehrenbach. Vom Wohnhaus im Hintergrund (Maienlandstr. 23) hängen lange Eiszapfen von der Dachrinne. Einige 20-Jährige haben auf dem Baum Platz genommen, andere gruppieren sich darum. Sie tragen überwiegend blaue Fuhrmannskittel – und Hüte aller Art: Strohhüte mit farbigen Bändern, dunkle Filzhüte, Stoff- und Schlapphüte. Ein kleines Täfelchen, das sie um den Hals tragen, weist sie als »20er« aus.

Am Rand stehen links und rechts jüngere Kinder, die auch kostümiert sind. Sie beobachten das Treiben der »Großen« mit sichtbarer Neugier und Bewunderung – für sie ist dieser Tag noch Zukunftsmusik. In Kürze tragen die 20-Jährigen den Narrenbaum ins Städtchen, wo sie ihn vor dem Café Fuß aufstellen werden. Dort wird auch die Vereidigung auf die »Laterne« der Laternenbrüder stattfinden – ein wichtiger Schritt im närrischen Brauch.

Zu sehen sind u.a. Cäcilia Rebholz (verh. Runge), Rolf Kuster, Reinhold Hryzuniak, Manfred Kaufmann (1953-2021), Klaus Kiermeier (1953-2009), Cornelia Benitz (verh. Fechti), Elisabeth Höcklin (verh. Bausch), Else Dieterle, Christa Zirn (verh. Schwörer), Rosmarie Keller (verh. Frei) und Annemarie Hepting (verh. Kiermeier).

Zum Jahrgang gehören auch Klaus Effinger (1953-2015) und Cornelia Scholl (verh. Kienzler, 1953-2024).

Standort des Fotografen: 47.886348, 8.341937

Umzugswagen in der Maienlandstraße, Fasnacht 1938

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Karl-Heinz Guderian zur Verfügung.

Der Umzugswagen rollt durch die Maienlandstraße. Auf seinem Aufbau prangt gut sichtbar die Jahreszahl »1525«. Wir schreiben die Fasnacht des Jahres 1938, und an diesem »Fasnet Mändig« zieht kein gewöhnlicher Narrenumzug durch Löffingen. Stattdessen wird ein großes Fasnachtsspiel in drei Akten aufgeführt. Unter dem Titel »Die rote Fasnacht 1525« greift es den Bauernkrieg auf und verwandelt das Städtchen für einen Nachmittag in eine historische Bühne. Der Wagen, den wir hier sehen, ist Teil dieser Inszenierung.

Das Spiel beginnt mit der Erbhuldigung der Löffinger an die Grafen von Fürstenberg, doch schon bald bricht Unruhe aus: Aufständische Bauern kündigen den herannahenden Bauernhaufen an. Im zweiten Akt ziehen die Bauern, angeführt von ihrem General Hans Müller von Bulgenbach, in die Stadt ein und erzwingen die Übergabe der Stadtschlüssel. Die Herrschaft scheint gebrochen – zumindest für kurze Zeit. Doch der Triumph währt nicht lange. Die Nachricht vom Anmarsch des landgräflichen Heeres bringt die Wende.

An der Straßenkreuzung von Maielandstraße und Ringstraße ist ein Misthaufen zu sehen. Am Schopf vom Haus Roth (Ringstr. 6) ist ein Hinweisschild angebracht, das den Weg zum Gasthaus »Pilgerhof« weist. Das Nachbarhaus gehört der Familie Strobel (Maienlandstr. 3).

Standort des Fotografen: 47.883953, 8.343718

Musikgruppe bei der »Wieberfasnet« im Gasthaus »Linde«, Fasnacht ca. 1954

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Gaby Vogt zur Verfügung.

Dicht gedrängt stehen die Frauen um das Klavier, Musikinstrumente in den Händen, die Gesichter dem Notenblatt zugewandt. Im Gasthaus »Linde« wird musiziert – von Frauen für Frauen. Denn zum ersten Mal organisieren die Frauen des katholischen Müttervereins, der späteren Frauengemeinschaft, die sogenannte »Wieberfasnet«. An diesem Abend gehört das Gasthaus ganz ihnen. Frauen sitzen im Publikum und Frauen gestalten das Programm auf der Bühne, sie führen Sketche und Tänze auf und sorgen für Musik. Männer sind nicht zugelassen.

Am Klavier sitzt Johanna Rebholz (geb. Ganter, 1913-2003). Sie spielt nicht nur hier, sondern ist auch als Organistin in der katholischen Pfarrgemeinde tätig. Sicher begleitet sie die Mitspielerinnen routiniert, aufmerksam, den Blick zwischen Tasten und Noten wechselnd. Die Musikgruppe wirkt vertraut miteinander, voller Freude am gemeinsamen Musizieren.

V.l.n.r.: 1 Hedwig Vogt (geb. Limb, 1919-2010), 2 Luise Bader (geb. Straub, 1914-2009), 3 Hedwig Fieger (geb. Butsch, 1912-1989), 4 Gertrud Geisinger (geb. Limb, 1923-2011), 5 Johanna Rebholz (geb. Ganter, 1913-2003)

Standort des Fotografen: 47.884177, 8.346517

Narrengruppe in der Dittishauser Straße, Fasnacht ca. 1952

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Felle hängen schwer über Schultern und Hüften, Speere werden fest umklammert. In der Dittishauser Straße hat sich eine Narrengruppe im Schnee aufgestellt, bereit für ein gemeinsames Foto. Die Kostüme wirken archaisch. Tierfelle, pelzige Mützen und improvisierte Waffen lassen an eine ferne Vorzeit denken. Vielleicht sind es Germanen? Schließlich lautet das Fasnachtsmotto 1952 »Als die Römer frech geworden«.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 Roland Laufer, 5 ???, 6 ???. 7 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 [Johanna Egle (verh. Theiler)?], 5 ???, 6 ???. 7 ???, 8 ??? (verdeckt)

Standort des Fotografen: 47.885270, 8.349014